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Bei der Suche nach Stichwort "Politik" wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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Kurs abgeschlossen Vhs.web-Vortrag: „Tax me now“: Millionäre für Vermögensgerechtigkeit (E10120)

Mi. 23.11.2022 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Stefanie Bremer

Neuesten Untersuchungen zufolge besitzt 1% der Bevölkerung bis zu 50% des Vermögens, während die unteren 50% keine Rücklagen und oft sogar Schulden haben. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Dies ist ein direktes Ergebnis der weltweiten Steuerpolitik seit den 80er Jahren, in der Arbeit und Konsum relativ hoch, während Vermögen und Kapitalerträge gering bis gar nicht besteuert werden. Eine wachsende Vermögensungleichheit, begleitet von Demokratie- und Politikverdruss, ist die Folge. Mit diesem Problembewusstsein haben sich Vermögende aus dem deutschsprachigen Raum 2021 bei taxmenow – Initiative für Steuergerechtigkeit e.V. zusammengeschlossen, um mit ihrem privilegierten Zugang u.a. zu Leitmedien das Thema Steuergerechtigkeit und Vermögensungleichheit vermehrt in die Öffentlichkeit zu bringen. Zusammen mit anderen Graswurzelgruppen wollen sie einen Gegenpol schaffen zur bestehenden Lobbyarbeit. Stefanie Bremer gibt eine Einführung in das Thema und berichtet von ihren Erfahrungen als Vermögende bei taxmenow.
Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei „Wenn du aus dem Rathaus kommst…“ Rathaus und Stadt als eine Einheit (E11025)

Mi. 01.03.2023 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Dr. Michael Zirbel

Sobald sich die Städte entwickelten schufen sie sich eine Struktur, um das Gemeinwesen zu organisieren. Aus der antiken „Agora“ entwickelte sich die Demokratie, die später im Rathaus ihren Niederschlag fand. Das Bürgertum schuf sich dort Orte von Auseinandersetzung und Rechtsprechung. Rathäuser wurden zu den Insignien eines starken Bürgertums, das sich dem Adel entgegenstellte. Was sind Rathäuser heute? Verwaltungsbauten? Orte von Politik und Diskussion? Auch Rathäuser müssen sich den geänderten gesellschaftlichen Bedingungen stellen.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Ist Geschichte gestaltbar? (E11450)

Mo. 30.01.2023 19:30 - 21:00 Uhr
Dozenten: Kurt Bayertz, Patrick Bahners

Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte machen oder gestalten können, ist aus dem politischen Leben nicht verschwunden. Im Gegenteil scheint sie angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben.
»We are here to make history« – mit diesen Worten stimmte 2014 der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Regierungsvertreter auf den Klimagipfel in New York ein. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Aber die Vorstellung, dass menschliches Handeln sich nicht innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder am Leitfaden einer göttlichen Vorsehung abspielt, ist verhältnismäßig jung: Sie ist ein Produkt der Aufklärung. Und unumstritten war sie zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Von Beginn an war sie mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert.
Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Für sein Buch „Der aufrechte Gang – Eine Geschichte des anthropologischen Denkens“ wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.
Patrick Bahners ist Journalist im Feuilleton der FAZ. Er hatte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt am Main inne. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2012 hatte er die Dahrendorf-Gastprofessur an der Universität Konstanz inne.
Eine Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.
Online-Veranstaltung zur Einzelnutzung durch Teilnehmende: Die Teilnehmenden melden sich an und bekommen einen Zugangslink zugesendet. Einmalig ist dazu der kostenlose Download von http://zoom.us erforderlich.

Es ist Halbzeit! Bis zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2030 bleiben uns nur noch 7,5 Jahre. Doch stehen weiterhin - neben den sehr persönlichen Bezügen - auch viele gesellschaftspolitische und globale Fragestellungen offen. Wie können wir nachhaltiger konsumieren und das Miteinander auf diesem Planeten verantwortungsvoll gestalten? Können wir global nachhaltiges und für alle gerechtes Wirtschaften tatsächlich erreichen?
Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17 Zielen / den Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele – was macht es schwer, sie zu erreichen? Wo liegen Chancen? Wo stehen wir eigentlich gerade? Dazu befragt die 2020 etablierte Veranstaltungsreihe Stadt.Land.Welt – Web Expertinnen und Experten und beleuchtet diese Fragestellungen anhand von Praxisbeispielen.
Stadt. Land. Welt – Web ist ein Angebot der Entwicklungspolitischen Bildung und richtet sich an interessierte Erwachsene allen Alters.

Die Folgen der Klimakrise treffen die Menschen unterschiedlich. Während der Globale Norden Hauptverursacher ist, leiden Menschen im Globalen Süden unmittelbar an den Auswirkungen. Besonders betroffen sind Frauen. Geschlechterrollen bestimmen ihren sozialen Status, die Arbeitsaufteilung, Zugänge zu Ressourcen und politische Teilhabe. Wassermangel und andere Klimaeffekte beeinträchtigen darüber hinaus massiv ihre Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Veranstaltung beleuchtet die Frage, wie Genderaspekte in der Klimapolitik stärker berücksichtigt werden müssen.

Kurs abgeschlossen Bevölkerungswachstum und Umweltkrise - Ist die Welt zu klein? (E18410)

Do. 22.09.2022 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Paul Köhler

Auf unserer Erde leben nach aktuellen Schätzungen rund 7,8 Milliarden Menschen. Ungefähr 60 % auf dem asiatischen Kontinent, gefolgt von Afrika. Nach einer Prognose der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100 auf rund elf Milliarden Menschen anwachsen. Hauptgrund ist die steigende Lebenserwartung und eine sinkende Kindersterblichkeit durch ein verbessertes Gesundheitssystem. Mit den steigenden Bevölkerungszahlen nimmt auch der Bedarf an Ressourcen stetig zu, egal ob Land, Wasser oder Energie. Doch während die Menschheit gerade kein Ende zu kennen scheint, sind Lebensmittel und fossile Rohstoffe nur begrenzt verfügbar. Und ob allein technische Innovationen die Problematik entschärfen können ist fraglich.
Der klassische Ökonom Robert Thomas Malthus formulierte schon 1798 einen „Essay on the Principle of Population“. Er sah, dass die Bevölkerung mit der Zeit exponentiell wuchs, die Nahrungsmittelproduktion mit diesem Tempo aber nicht mithalten konnte. Also prophezeite er: Irgendwann wird der Lebensmittelbedarf so groß, dass man ihn nicht mehr decken kann. Die Folge: Kriege, Hunger und Tod.
Die Formel, die Malthus für das Bevölkerungswachstum aufstellte, bewegt seit 200 Jahren die Gemüter in Politik und Wissenschaft. Sie liegt auch den aktuellen Diskussionen um „Postwachstumsökonomie“ und „imperiale Lebensweise“ zugrunde.
Mit der Vorlesung „Bevölkerungswachstum und Umweltkrise - Ist die Welt zu klein?“ geht Dipl.-Volkswirt Paul Köhler, Leitender Regierungsdirektor bei der Bezirksregierung Arnsberg und seit vielen Jahren als Mentor für Wirtschaftswissenschaften an der FernUni Hagen tätig, der Frage nach und liefert sachlich fundierte Einschätzungen für die Diskussion.

Kurs abgeschlossen Kardiogramm. Ein Blick in die Anamnese einer Krise im Osten Europas (E18426)

Do. 03.11.2022 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Markus Lesinski

Spätestens i.J. 2014 haben Menschen in Europa bemerkt, dass sich im europäischen Osten mit der Besetzung der Krim durch Russland und separatistischen Bewegungen in der Ukraine eine Krise anbahnt. Am 24.02.2022 hat sie durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine sichtbare Spuren auch in Deutschland bis in die Gegenwart hinein hinterlassen.

Wie in einem Kardiogramm lassen sich Entwicklungen und Wellen in Aspekten von Geschichte, Volkswirtschaft, Energiewirtschaft, Technik, Politik, Gesellschaft und Religion beobachten. Gleichzeitig stellt das Kardiogramm Anfragen an eigenes Verhalten und eigene Einstellungen und Werte. Ein Blick in die Anamnese lässt Bewegungen, Ursachen und Auswirkungen in russischen, ukrainischen und westeuropäischen Quellen nachspüren.

Markus Lesinski, evangelisch-lutherischer Pastor mit Ausbildung als Theologe, Orientalist und Osteuropahistoriker arbeitet nach seinen Dienstorten im russischen Fernen Osten (Chabarovsk), im niedersächsischen Tief- und Hochland sowie von Neu-Delhi aus in den Metropolen Nordindiens, Bangladeschs und Nepals nun an den Ufern der Weser (Münster St. Bonifatius zu Hameln). Weiterhin ist er zudem in Projekten in Ägypten und Äthiopien aktiv.

Plätze frei Klimawandel und moralische Verantwortung (E19540)

Di. 16.05.2023 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Dr. Johannes Graf Keyserlingk

Der Klimawandel ist eines der drängendsten politischen Probleme und die wohl komplizierteste moralische Herausforderung unserer Zeit. Politisch ist die Weltgemeinschaft in Form ihrer internationalen Klimadiplomatie aufgrund von Koordinations- und Anreizproblemen bisher daran gescheitert, Maßnahmen zur effektiven Verhinderung bzw. Begrenzung des Klimawandels auf den Weg zu bringen. Doch auch was die vorgelagerten moralischen Fragen angeht, gibt es nach wie vor großen gesellschaftlichen Klärungsbedarf. Was ist das Verhältnis zwischen individueller Handlungsverantwortung des einzelnen Bürgers (z.B. zur Reduktion des CO2-Ausstoßes) und regulatorischer Verantwortung des Staates (und somit des Kollektivs)? Wie wirken moralische Grundsätze globaler Gerechtigkeit in Überlegungen zur Lastenverteilung in der internationalen Klimapolitik hinein? Welche Verpflichtungen haben wir gegenüber künftigen Generationen? Wie geht man mit möglichen Zielkonflikten wie dem zwischen der Bekämpfung des Klimawandels und der globalen Armutsbekämpfung um? In dieser Veranstaltung werden wir uns aus ethischer Perspektive mit diesen Problemen befassen, um vor dem Hintergrund einer komplexen und oft ambivalenten moralischen und politischen Gemengelage unsere Antwortfähigkeit auf die Frage zu verbessern, was zur Begrenzung des Klimawandels zu tun ist.
Der Vortrag wird in Kooperation zwischen der VHS Gütersloh, dem Ausschuss für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung und Eine-Welt-Gütersloh e.V. durchgeführt.

Kurs abgeschlossen Stadt.Land.Welt. – Web: Klimaneutral - wie geht das?! (E19541)

Mi. 16.11.2022 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin:

Es ist Halbzeit! Bis zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2030 bleiben uns nur noch 7,5 Jahre. Doch stehen weiterhin - neben den sehr persönlichen Bezügen - auch viele gesellschaftspolitische und globale Fragestellungen offen. Wie können wir nachhaltiger konsumieren und das Miteinander auf diesem Planeten verantwortungsvoll gestalten? Können wir global nachhaltiges und für alle gerechtes Wirtschaften tatsächlich erreichen?
Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17 Zielen / den Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele – was macht es schwer, sie zu erreichen? Wo liegen Chancen? Wo stehen wir eigentlich gerade? Dazu befragt die 2020 etablierte Veranstaltungsreihe Stadt.Land.Welt – Web Expertinnen und Experten und beleuchtet diese Fragestellungen anhand von Praxisbeispielen.
Stadt. Land. Welt – Web ist ein Angebot der Entwicklungspolitischen Bildung und richtet sich an interessierte Erwachsene allen Alters.
Klimaschutz ist wichtig. Das wissen wir. Wissenschaftler fordern deshalb anspruchsvolle Ziele und effektive Maßnahmen, um den Klimawandel und seine Folgen einzudämmen.
Statt von den Renditen einer intakten Natur zu leben, wirtschafte der Mensch auf ihre Kosten, meint der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Kai Niebert. Als Konsumenten können wir mit Kaufentscheidungen Einfluss auf die biologische Vielfalt nehmen. Doch die großen Steuerungselemente hat die Politik in der Hand.
Setzt die Politik die nötigen Anreize? Wie schaffen wir eine „klimaneutralen Gesellschaft“? Was können wir selbst als Verbraucher*innen tun? Und an welchen Stellschrauben muss die Politik drehen?

Kurs abgeschlossen Orientierungskurs Leben in Deutschland (E417168)

Mo. 22.08.2022 (09:00 - 13:00 Uhr) - Mo. 19.09.2022
Dozenten: Tim Brüning, Svetlana Ishkina, Martin Hollm

Nach Abschluss des Sprachkurses beschäftigen Sie sich im 100-stündigen Orientierungskurs mit Politik und Demokratie, der jüngeren deutschen Geschichte, Gesellschaft und Kultur in Deutschland und grundlegenden Werten der deutschen Gesellschaft. Hier ergeben sich auch zahlreiche Diskussionen über die Gegebenheiten in Ihren Herkunftsländern.
Der Orientierungskurs schließt mit dem Test "Leben in Deutschland" als schriftlicher Prüfung ab.
Wir arbeiten in allen Orientierungskursen mit dem Lehrwerk "60 Stunden Deutschland - Orientierungskurs" aus dem Klett Verlag.
Bitte beachten Sie: Ein Integrationskurs besteht aus sieben Modulen, nämlich den sechs Sprachkursen (in der Regel 600 Stunden) und dem Orientierungskurs (60 Stunden). Das "Zertifikat Integrationskurs" erhalten Sie erst dann, wenn Sie den "Deutsch-Test für Zuwanderer" mit dem Sprachniveau B1 und den Test "Leben in Deutschland" als Abschlusstest des Orientierungskurses bestanden haben!

Kurs abgeschlossen Orientierungskurs Leben in Deutschland (E417170)

Mo. 19.09.2022 (13:30 - 17:30 Uhr) - Mi. 02.11.2022
Dozenten: Tim Brüning, Edibe Cilgin, Katerina Teisinger-Rohde

Nach Abschluss des Sprachkurses beschäftigen Sie sich im 60-stündigen Orientierungskurs mit Politik und Demokratie, der jüngeren deutschen Geschichte, Gesellschaft und Kultur in Deutschland und grundlegenden Werten der deutschen Gesellschaft. Hier ergeben sich auch zahlreiche Diskussionen über die Gegebenheiten in Ihren Herkunftsländern.
Der Orientierungskurs schließt mit dem Test "Leben in Deutschland" als schriftlicher Prüfung ab.
Wir arbeiten in allen Orientierungskursen mit dem Lehrwerk "100 Stunden Deutschland - Orientierungskurs" aus dem Klett Verlag.
Bitte beachten Sie: Ein Integrationskurs besteht aus sieben Modulen, nämlich den sechs Sprachkursen (in der Regel 600 Stunden) und dem Orientierungskurs (100 Stunden). Das "Zertifikat Integrationskurs" erhalten Sie erst dann, wenn Sie den "Deutsch-Test für Zuwanderer" mit dem Sprachniveau B1 und den Test "Leben in Deutschland" als Abschlusstest des Orientierungskurses bestanden haben!



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