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Bei der Suche nach Stichwort "alten" wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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Plätze frei Populismus und der Wille des Volkes: Waffe oder Werkzeug? (E10015)

Di. 28.02.2023 18:00 - 19:30 Uhr
Dozent: Mike Karst

Wo eine Situation unübersichtlich wird, braucht es Vereinfachungen. Der Anstieg von Populismus ist daher kein Zufall.
Krisen und Veränderungen provozieren Unsicherheit, Ängste und Ablehnung. Einfache Lösungen und klare Feindbilder versprechen da Abhilfe und geben Handlungsfähigkeit. Populismus kann daher ein Werkzeug sein um in großen Gesellschaften Mehrheiten für Veränderungen zu schaffen. Gleichzeitig ist Populismus eine leere und ablehnende Ideologie. Sie kann schnell mit anderen Inhalten gefüllt und gefährlich werden. Um einzuordnen, warum wir es gerade jetzt mit Populismus zu tun haben, und wie man sinnvoll damit umgehen kann, wirft dieser Beitrag einen Blick auf die Ursachen des Populismus. Welche Lösungen bietet Populismus, welchen Zweck erfüllt er und wo könnte die Reise hingehen? Was können politische, wirtschaftliche und digitale Veränderungen zur Erklärung beitragen?
Mike Karst ist Unternehmer, Medienwissenschaftler und Speaker. Er beschäftigt sich mit den Herausforderungen des digitalen Wandels.

Anmeldung möglich Handelswelten – Das Kaufhaus als Begegnung (E11020)

Mi. 08.02.2023 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Dr. Michael Zirbel

Mit großer Begeisterung wurde in Gütersloh Anfang der 1060er Jahre das Kaufhaus Hertie begrüßt. Euphorisch als „Großkaufhaus“ betitelt wurde ein Ort geschaffen, wie es ihn in Gütersloh vorher nicht gab: Tausende von Produkten konnten unter einem Dach gekauft werden. Später wurde aus Hertie das Haus Karstadt. Anfang der 2000er Jahre noch mit einer beispielhaften neuen Fassade versehen, nahm es schließlich Teil am Sterben der Kaufhäuser und schloss seine Türen. Heute hat das Textilkaufhaus Sinn dort seinen Ort. Von vielen Güterslohern wird das fehlende Kaufhaus aber bis heute als Verlust betrachtet. Warum ist das so? Welchen Wert hatten Kaufhäuser in den vergangenen Jahrzehnten? Gibt es für das Gebäude eine neue vielleicht auch andere Zukunft? Warum hatten Kaufhäuser seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert eine so rasante Karriere hingelegt`? Diesen Fragen und der Frage nach der Zukunft des alten Hertie- und Karstadt-Hauses will der Vortrag nachgehen.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Ist Geschichte gestaltbar? (E11450)

Mo. 30.01.2023 19:30 - 21:00 Uhr
Dozenten: Kurt Bayertz, Patrick Bahners

Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte machen oder gestalten können, ist aus dem politischen Leben nicht verschwunden. Im Gegenteil scheint sie angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben.
»We are here to make history« – mit diesen Worten stimmte 2014 der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Regierungsvertreter auf den Klimagipfel in New York ein. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Aber die Vorstellung, dass menschliches Handeln sich nicht innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder am Leitfaden einer göttlichen Vorsehung abspielt, ist verhältnismäßig jung: Sie ist ein Produkt der Aufklärung. Und unumstritten war sie zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Von Beginn an war sie mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert.
Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Für sein Buch „Der aufrechte Gang – Eine Geschichte des anthropologischen Denkens“ wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.
Patrick Bahners ist Journalist im Feuilleton der FAZ. Er hatte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt am Main inne. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2012 hatte er die Dahrendorf-Gastprofessur an der Universität Konstanz inne.
Eine Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.
Online-Veranstaltung zur Einzelnutzung durch Teilnehmende: Die Teilnehmenden melden sich an und bekommen einen Zugangslink zugesendet. Einmalig ist dazu der kostenlose Download von http://zoom.us erforderlich.

Anmeldung möglich Blücher, Volkening und der Taufengel - Auf den Spuren der preußischen Geschichte (E11575)

So. 16.04.2023 15:00 - 16:30 Uhr
Dozent: Dr. Franz Jungbluth

1815 wurde Gütersloh als Teil der Provinz Westfalen preußisch. Ein Wendepunkt, der sich für die Stadtgeschichte als glücklich herausstellen sollte. Zumindest wurde die Entwicklung vom beschaulichen Kirchdorf zur florierenden Stadt mit Bahnanschluss und Gymnasium durch diese Zugehörigkeit deutlich befördert. Vor dem Hintergrund verwundert es nicht, dass das Gütersloher Bürgertum überwiegend große Sympathien für die Hohenzollernherrschaft hegte. Die Stadtführung führt zu verschwundenen und noch sichtbaren Andenken an die Gütersloher "Preußenzeit", erläutert die engen Beziehungen der Dalkestadt zu gleich zwei gekrönten Häuptern und mutmaßt, dass selbst der Ruf Güterslohs als "evangelisches Nazareth" ohne die preußische Monarchie nicht begründet worden wäre.

Anmeldeschluss: Freitag, 13.04., 11:00 Uhr

Anmeldung möglich Von der Heilanstalt zum neuro-psychiatrischen Zentrum. Rundgang über das Gelände (E11576)

So. 04.06.2023 14:00 - 16:15 Uhr in LWL-Klinikgelände, Treffpunkt Schranke hinter Haus 1
Dozent: Dr. Franz Jungbluth

Seit etwas mehr als 100 Jahren hat Gütersloh eine psychiatrische Klinik. Bei ihrer Eröffnung kurz nach dem Ersten Weltkrieg brach die „Provinzial-Heilanstalt“ bewusst mit den großen Verwahranstalten des 19. Jahrhunderts: statt Wegsperren und Zwangsjacken setzte das Konzept des Gründungsdirektors Hermann Simon auf Arbeitstherapie und ein geregeltes soziales Leben. Statt großflächiger Kasernenbauten wurden die Behandelten in pavillonähnlichen Häusern inmitten eines großzügigen Parks untergebracht. Der Park ist heute noch erhalten und ein Gang über das Geländen ist gleichzeitig eine Spurensuche nach den inhaltlichen, organisatorischen und baulichen Entwicklungen, die die Gütersloher Psychiatrie im Laufe ihrer hundertjährigen Geschichte geprägt haben. An das dunkelste Kapitel – die Verschleppung von über 1.000 Patient*innen in Tötungsanstalten während der NS-Zeit – erinnert seit 2014 eine Gedenkstätte in der klinikeigenen Kreuzkirche, deren Besuch ebenfalls Bestandteil der Führung ist.
Anmeldeschluss: Freitag, 3. 06., 11:00 Uhr

Plätze frei Zu Besuch bei Prof. Dr. Andrea Kaimann (E12208)

Mi. 29.03.2023 15:00 - 17:00 Uhr
Dozentin: Prof. Dr. Andrea Kaimann

Andrea Kaimann vertritt seit 2012 ingenieurwissenschaftliche Grundlagen sowie das Lehrgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften an der FH Bielefeld. Sie ist Prüfungsausschussvorsitzende für alle Bachelorstudiengänge am Campus Gütersloh. In ihrem Amt als Prodekanin möchte sie den Campus Gütersloh weiter stärken und zukunftsfähig gestalten. Zuvor war sie unter anderem bei der pro Wirtschaft GT GmbH sowie bei der Benteler Automobiltechnik GmbH beschäftigt. Studiert hat sie an der Universität Paderborn, zunächst in den Wirtschaftswissenschaften, dann im Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Fertigungstechnik. Ihre Dissertation schrieb sie zum Thema "Verkürzung der Prozesszeiten durch Aushärtung von Klebeverbindungen mittels induktiver Erwärmung".
Andrea Kaimann berichtet über die aktuelle Situation am Campus GT, Herausforderungen und Chancen aus der Pandemie im Hochschulkontext und wirft einen Blick auf die künftigen Entwicklungen am Campus Gütersloh.
In einem Laborrundgang wird ein Einblick beispielsweise in die "Internet-of-Things-Factory" (IoT-Factory) gewährt, in der Wissenschaftler*innen sowie Studierende an einer modular aufgebauten, vollautomatisierten Produktionsanlage forschen und lernen. Auch die Besichtigung des Schüler*innenlabors experiMINT diGiTal, dessen Schwerpunkt die Digitalisierung in Ingenieurberufen ist, steht auf der Agenda.

Plätze frei Schritt für Schritt den Wunschjob finden - vhs@home (E13576)

Sa. 25.02.2023 (09:00 - 12:30 Uhr) - So. 26.02.2023
Dozentin: Christiane Maschetzke

Ob nach diversen Jahren im Beruf, nach der Familienzeit oder gegen Ende eines Studiums: Immer wieder entsteht der Wunsch oder die Notwendigkeit zur beruflichen Veränderung. Viele Frauen stellen sich hierbei die Frage, welche Arbeit sie eigentlich gerne und mit Leichtigkeit ausüben würden und wie sie solch einen passenden Job finden könnten. Sich schriftlich zu bewerben, ist oft wenig erfolgreich und sehr frustrierend. Eine flexible und erfolgreiche Strategie zur Stellensuche haben sie meistens nicht gelernt.
Die international bekannte Methode Life/Work Planning kehrt die Jobsuche quasi um: Nicht das passive Warten auf geeignete Stellenanzeigen steht im Vordergrund, sondern die aktive Suche nach einer Firma, die zu einem passt. Ausgangspunkt sind dabei konsequent die eigenen bevorzugten Fähigkeiten und Interessen und nicht vermeintliche Trends auf dem Arbeitsmarkt. Und da die meisten Stellen nicht über offizielle Stellenausschreibungen besetzt werden, erfolgt die Jobsuche ohne schriftliche Bewerbungen auf dem verdeckten Stellenmarkt.
In dem Live Online-Impulsworkshop erhalten Frauen einen lebendigen Einblick in die kreative Karriereplanungsmethode Life/Work Planning. Sie lernen die drei Bausteine der Methode Life/Work Planning kennen.
Sie probieren anhand ausgewählter Life/Work Planning-Übungen aus, wie sie Fähigkeiten und Interessen sichtbar machen können, die sie beruflich einbringen möchten.
Sie erfahren, wie sie eigene berufliche Ideen entwickeln können.
Sie bekommen Anregungen, wie sie den verdeckten Stellenmarkt aktiv für sich nutzen können.
Der Live Online-Impulsworkshop wird von der Life/Work Planning-Trainerin Christiane Maschetzke durchgeführt. Die Expertin für Berufsorientierung und Karriereplanung wurde von John Webb, selbst Schüler und Co-Trainer von Richard Bolles, zur Life/Work Planning-Trainerin ausgebildet.
Da die Veranstaltung lebendig und interaktiv ist, benötigen Sie Kamera und Mikro.

Gebühr ist nicht ermäßigbar.

Plätze frei Schluss mit Kränkungen: Ab heute kränkt mich keiner mehr - vhs@home (E13595)

Di. 28.03.2023 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Nicole Gerigk

Schluss mit Kränkungen: Ab heute kränkt mich keiner mehr.
„Ich fühle mich verletzt, nicht respektiert, beleidigt, zurückgestoßen, angegriffen, nicht wertgeschätzt, bloßgestellt, abgelehnt, getroffen, aus dem Gleichgewicht gebracht, …“
Fühlen Sie sich auch manchmal so? Dann sind Sie hier richtig. Wie kommt es, dass wir uns gekränkt und emotional verletzt fühlen? Wie kann ich mich emotional schützen und mein Verhalten steuern? Hier bekommen Sie Strategien an die Hand, sich selbst zu schützen, wieder ins seelische Gleichgewicht zu kommen und alte Kränkungen endlich loszulassen.
Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Wie stärke ich das Selbst(wert)gefühl des Kindes? (E15006)

Mi. 26.04.2023 19:30 - 21:45 Uhr
Dozent: Wolfgang Bergmann

Wie stärke ich das Selbst(wert)gefühl meines Kindes?
- Was ist der Unterschied zwischen Selbst(wert)gefühl und Selbstvertrauen?
- Was bewirkt mein Lob - und meine Kritik?
- Wie gehe ich mit Konflikten um?
Ein starkes, gesundes Selbst(wert)gefühl ist ein wichtiger Begleiter für die Herausforderungen im Leben eines Kindes (wie z.B. bei Leistungsdruck, Mobbing, Schulwechsel, Trennung der Eltern etc.). Je besser es entwickelt ist, desto größer sind Lebensfreude, Leichtigkeit und Beziehungsfähigkeit. Es wirkt wie ein 'psychosoziales Immunsystem' und verleiht Halt und innere Stärke.
Am Abend widmen wir uns gemeinsam obigen Fragen, basierend auf den Wertvorstellungen und Erfahrungen des dänischen Familientherapeuten und Autors Jesper Juul. Es gibt Zeit für persönliche Fragen und Sie erhalten hilfreiche Anregungen und Inspiration für den Alltag.

Eine vorherige Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Wissenschaft trifft Schule: Biografisches Erzählen als eine Suche (E17070)

Di. 14.02.2023 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Julia Winterboer

„In mir gibt es einen ganz tiefen Brunnen. Und darin ist Gott. Manchmal ist er für mich erreichbar. Aber oft liegen Steine und Geröll auf dem Brunnen und dann ist Gott begraben. Dann muss er wieder ausgegraben werden. (…) Es gibt auch Menschen, die den Kopf senken und in den Händen verbergen, ich glaube, diese Menschen suchen Gott in sich selbst.“ – Etty Hillesum

Was heißt es an etwas oder jemanden zu glauben? Überhaupt zu glauben?
Durch die Geschichte hindurch stellen sich immer wieder Menschen diese Frage und beantworten sie mit ihrem Suchen und Leben unterschiedlich. Die jüdisch geprägte Studentin Etty Hillesum beschreibt das Gespräch mit Gott als ein Gespräch wie zu sich selbst oder zu einer guten Freundin. In ihren Tagebüchern sucht sie sich selbst, Gott und einen tragfähigen Umgang mit ihren Mitmenschen – in der Zeit des Nationalsozialismus.
Anhand einzelner Passagen ihrer Erzählung und im Hinblick auf biografisches Erzählen, was für religiöse Andockpunkte es im Hier und Jetzt gibt, bietet Julia Winterboer an diesem Abend das Gespräch und den Austausch an.
Als Christin arbeitet sie seit 2016 in der katholischen Hochschulgemeinde Bielefeld, ist Mitautorin des Buches „Weil Gott es so will. Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin“ und setzt sich aktiv mit der Frage nach Berufung von Menschen, insbesondere Frauen auseinander. Am Ende ihrer eigenen Schulzeit hätte sie es nicht für möglich gehalten, sich als praktizierende Christin zu bezeichnen. Inzwischen kann sie sich für sich selbst ein Leben „ohne“ nicht mehr so gut vorstellen.



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