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Bei der Suche nach Stichwort "gel" wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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Anmeldung möglich Erben und Vererben (E10504)

Di. 07.03.2023 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Peter Wolke

Etwa zwei Drittel aller Menschen in Deutschland besitzen kein Testament. Wenn überhaupt, werden privatschriftliche Testamente hinterlassen, die oft fehlerhaft sind. Anhand von praktischen Fällen wird auf die Tücken des Erbrechts aufmerksam gemacht und erläutert, welche Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der gewillkürten Erbfolge bestehen. Hier zeigt sich, dass das Abfassen eines Testamentes auch schon in jungen Jahren ratsam ist. Im Vortrag wird auch auf die zum 01.01.2010 beschlossenen Änderungen des Erbrechts für pflegende Angehörige und beim Pflichtteilsrecht sowie auf das aktuelle Erbschaftssteuerrecht eingegangen.
Besonders erläutert werden auch die noch zu wenig bekannten Möglichkeiten der Vorsorgevollmacht und die vom Bundestag neu beschlossenen Regelungen zur Patientenverfügung.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Die Teilnehmergebühr ist an der Tageskasse zu entrichten.

Plätze frei Erben und Vererben (E10506)

Mi. 15.03.2023 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Peter Wolke

Etwa zwei Drittel aller Menschen in Deutschland besitzen kein Testament. Wenn überhaupt, werden privatschriftliche Testamente hinterlassen, die oft fehlerhaft sind. Anhand von praktischen Fällen wird auf die Tücken des Erbrechts aufmerksam gemacht und aufgezeigt, welche Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der gewillkürten Erbfolge bestehen. Hier ergibt sich, dass das Abfassen eines Testamentes auch schon in jungen Jahren ratsam ist. Im Vortrag wird auch auf die zum 01.01.2010 beschlossenen Änderungen des Erbrechts für pflegende Angehörige und beim Pflichtteilsrecht sowie auf das aktuelle Erbschaftssteuerrecht eingegangen.
Besonders erläutert werden auch die noch zu wenig bekannten Möglichkeiten der Vorsorgevollmacht und die vom Bundestag neu beschlossenen Regelungen zur Patientenverfügung.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Die Teilnehmergebühr ist an der Abendkasse zu entrichten.

Plätze frei Basiswissen Versicherungen (E10520)

Mi. 22.02.2023 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Uhr
Dozent: Rainer Gellermann

„Versicherungen zahlen sowieso nicht, wenn man sie braucht.“ Diese Aussage hört man oft, doch ist sie auch richtig? Versicherungen sollen Versicherungsnehmer*innen wirtschaftliche Sicherheit geben und sind zudem ein wichtiger Zweig unserer Volkswirtschaft. In diesem Kurs werden Wege vermittelt, wie Sie zu einem passenden Versicherungsschutz kommen, auf den Sie sich verlassen können. Sie erfahren, welcher Versicherungsschutz erforderlich ist, wie man Versicherungen prüft und was im Schadensfall zu beachten ist. Mit der richtigen Vorarbeit stimmt das Ergebnis – und dann wird auch gezahlt. Wie das Vorurteil der zahlungsunwilligen Versicherung mit der Zeit der Industrialisierung zusammenhängt, erfahren Sie im Kurs übrigens ebenfalls. Der Dozent ist Versicherungskaufmann und angehender Fachwirt für Versicherungen. Eine Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Anmeldung möglich Handelswelten – Das Kaufhaus als Begegnung (E11020)

Mi. 08.02.2023 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Dr. Michael Zirbel

Mit großer Begeisterung wurde in Gütersloh Anfang der 1060er Jahre das Kaufhaus Hertie begrüßt. Euphorisch als „Großkaufhaus“ betitelt wurde ein Ort geschaffen, wie es ihn in Gütersloh vorher nicht gab: Tausende von Produkten konnten unter einem Dach gekauft werden. Später wurde aus Hertie das Haus Karstadt. Anfang der 2000er Jahre noch mit einer beispielhaften neuen Fassade versehen, nahm es schließlich Teil am Sterben der Kaufhäuser und schloss seine Türen. Heute hat das Textilkaufhaus Sinn dort seinen Ort. Von vielen Güterslohern wird das fehlende Kaufhaus aber bis heute als Verlust betrachtet. Warum ist das so? Welchen Wert hatten Kaufhäuser in den vergangenen Jahrzehnten? Gibt es für das Gebäude eine neue vielleicht auch andere Zukunft? Warum hatten Kaufhäuser seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert eine so rasante Karriere hingelegt`? Diesen Fragen und der Frage nach der Zukunft des alten Hertie- und Karstadt-Hauses will der Vortrag nachgehen.

Anmeldung möglich Der Flugplatz Gütersloh von 1937 bis 2013 (E11470)

Do. 23.03.2023 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

Im Zuge der Aufrüstung des Dritten Reiches wurde nach zweijähriger Bauzeit im April 1937 der Flugplatz Gütersloh an die Luftwaffe der Deutschen Wehrmacht übergeben, die ihn bis März 1945 nutzte. Nach der Einnahme des Flugplatzes durch US-Truppen im April 1945 wurde die Anlage ein paar Monate später den Briten übergeben, die ihn bis 1993 für die Royal Air Force und danach bis 2013 für die British Army betrieben. Nach dem Abzug der Briten im Jahr 2016 wird ein Teil des ehemaligen Flugplatzgeländes für die Natur reserviert sein, ein anderer Teil einer gewerblichen Nutzung zugeführt werden.
Der reich illustrierte Vortrag gibt einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Flugplatzes.

Kurs abgeschlossen Von der ehemaligen Synagoge zum neuen jüdischen Friedhof (E11573)

So. 29.01.2023 14:00 - 16:00 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, in der sogenannten Reichspogromnacht, wurde auch die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Gütersloh durch Brandstiftung zerstört. Ausgehend von dem dortigen Synagogen-Gedenkstein führt die Exkursion zum 1866 angelegten neuen jüdischen Friedhof, der von den Nationalsozialisten nicht zerstört wurde und sich heute inmitten einer Wohngegend befindet. Auf dem öffentlich nicht zugänglichen Friedhof besteht die Möglichkeit, Näheres über jüdische Friedhofskultur zu erfahren. Beim Besuch des Friedhofs werden auch nichtjüdische Männer gebeten, aus Respekt vor den Toten eine Kopfbedeckung zu tragen.

Anmeldung möglich Blücher, Volkening und der Taufengel - Auf den Spuren der preußischen Geschichte (E11575)

So. 16.04.2023 15:00 - 16:30 Uhr
Dozent: Dr. Franz Jungbluth

1815 wurde Gütersloh als Teil der Provinz Westfalen preußisch. Ein Wendepunkt, der sich für die Stadtgeschichte als glücklich herausstellen sollte. Zumindest wurde die Entwicklung vom beschaulichen Kirchdorf zur florierenden Stadt mit Bahnanschluss und Gymnasium durch diese Zugehörigkeit deutlich befördert. Vor dem Hintergrund verwundert es nicht, dass das Gütersloher Bürgertum überwiegend große Sympathien für die Hohenzollernherrschaft hegte. Die Stadtführung führt zu verschwundenen und noch sichtbaren Andenken an die Gütersloher "Preußenzeit", erläutert die engen Beziehungen der Dalkestadt zu gleich zwei gekrönten Häuptern und mutmaßt, dass selbst der Ruf Güterslohs als "evangelisches Nazareth" ohne die preußische Monarchie nicht begründet worden wäre.

Anmeldeschluss: Freitag, 13.04., 11:00 Uhr

Anmeldung möglich Von der Heilanstalt zum neuro-psychiatrischen Zentrum. Rundgang über das Gelände (E11576)

So. 04.06.2023 14:00 - 16:15 Uhr in LWL-Klinikgelände, Treffpunkt Schranke hinter Haus 1
Dozent: Dr. Franz Jungbluth

Seit etwas mehr als 100 Jahren hat Gütersloh eine psychiatrische Klinik. Bei ihrer Eröffnung kurz nach dem Ersten Weltkrieg brach die „Provinzial-Heilanstalt“ bewusst mit den großen Verwahranstalten des 19. Jahrhunderts: statt Wegsperren und Zwangsjacken setzte das Konzept des Gründungsdirektors Hermann Simon auf Arbeitstherapie und ein geregeltes soziales Leben. Statt großflächiger Kasernenbauten wurden die Behandelten in pavillonähnlichen Häusern inmitten eines großzügigen Parks untergebracht. Der Park ist heute noch erhalten und ein Gang über das Geländen ist gleichzeitig eine Spurensuche nach den inhaltlichen, organisatorischen und baulichen Entwicklungen, die die Gütersloher Psychiatrie im Laufe ihrer hundertjährigen Geschichte geprägt haben. An das dunkelste Kapitel – die Verschleppung von über 1.000 Patient*innen in Tötungsanstalten während der NS-Zeit – erinnert seit 2014 eine Gedenkstätte in der klinikeigenen Kreuzkirche, deren Besuch ebenfalls Bestandteil der Führung ist.
Anmeldeschluss: Freitag, 3. 06., 11:00 Uhr

Plätze frei Äußere und innere Landnahme: Rosa Luxemburg (E12220)

Di. 07.03.2023 18:00 - 19:30 Uhr
Dozent: Paul Köhler

Das Konzept der „Landnahme“ ist ein Erklärungsansatz für die erstaunliche Fähigkeit marktwirtschaftlich organisierten Ökonomien sich immer wieder neu zu reproduzieren. Auf die „äußere Landnahme“ durch Kolonisierung und Imperialismus Ende des 19. Jahrhunderts folgte die „innere Landnahme“ beginnend mit der Kapitalisierung der Landwirtschaft. Seitdem sind immer wieder „neue Landnahmen“ zu beobachten.

Die „Dialektik von Innen und Außen“ wurde zuerst von Rosa Luxemburg (1871 - 1919) in ihrem Opus Magnum „Die Akkumulation des Kapitals“ (1913) untersucht. Bezugnehmend auf Luxemburgs Theorem von der „Notwendigkeit nicht-kapitalistischer Milieus“ hat der 70er-Jahre Feminismus („Bielefelder Schule“) die unbezahlte Hausarbeit, die überwiegend von Frauen geleistet wurde, als integralen Bestandteil unserer Produktionsweise thematisiert. Ohne „private“ Tätigkeiten wie Essen zubereiten, für Kleidung und angemessene Wohnverhältnisse zu sorgen, Fürsorge und Erziehung von Kindern, Pflege von Kranken und Gebrechlichen, kurz: Ohne Reproduktionsarbeit (incl. Beziehungsarbeit), ist die Herstellung von Waren überhaupt nicht möglich.

Inzwischen ist durch die massive Eingliederung von Frauen in die Arbeitsmärkte ein Teil der vormals mehrheitlich von ihnen gratis verrichteten Haus- und Sorgearbeit in die Lohnförmigkeit übergegangen. Eine neue Form der Landnahme: der Care-Sektor mit Niedriglohnstruktur.

Der Referent, Dipl.-Volkswirt Paul Köhler, ist seit vielen Jahren auch als Mentor für Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität Hagen tätig. In seinem Vortrag geht er den spannenden Entwicklungen der „äußeren und inneren Landnahme“ nach.

Plätze frei Philosophiecafé: Menschenrechte in globalen Lieferketten (E13025)

Do. 27.04.2023 17:30 - 19:45 Uhr
Dozenten: Sabine Plaumann-Wulfert, Dr. Johannes Graf Keyserlingk

Menschenrechtsverletzungen (und Umweltzerstörung) sind die hartnäckige Schattenseite unserer globalisieren Wirtschaftsweise. Kinderarbeit, Hungerlöhne und mangelnder Gesundheitsschutz (z.B. bei der Arbeit mit Giftstoffen) sind nach wie vor an der Tagesordnung. In diesem Philosophiecafé werden wir die menschenrechtsbezogenen Herausforderungen im globalen Markt hinsichtlich ihrer Ursachen und Formen sortieren und Lösungsansätze diskutieren. Aus ethischer Sicht sind vor allem jene Menschenrechtsverstöße klärungsbedürftig, die in den Lieferketten und somit zumindest potentiell im Einflussbereich des europäischen Unternehmens stattfinden. Welche moralische Verantwortung hat das Unternehmen, Einfluss auf seine direkten und indirekten Zulieferer zu nehmen, um derartige Menschenrechtsverletzungen (bzw. Menschenrechtsrisiken) zu verhindern oder zu verringern? Macht sich das Unternehmen zum Komplizen, wenn es derartige Rechtsverletzungen duldet? Gemeinsam werden wir diese Fragen unter Einbeziehung von ethischen Überlegungen zur Konsumentenverantwortung diskutieren.
Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.
Die Teilnehmergebühr ist an der Abendkasse zu entrichten.



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