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Bei der Suche nach Stichwort "milliarden" wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

Kurs abgeschlossen Bevölkerungswachstum und Umweltkrise - Ist die Welt zu klein? (E18410)

Do. 22.09.2022 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Paul Köhler

Auf unserer Erde leben nach aktuellen Schätzungen rund 7,8 Milliarden Menschen. Ungefähr 60 % auf dem asiatischen Kontinent, gefolgt von Afrika. Nach einer Prognose der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100 auf rund elf Milliarden Menschen anwachsen. Hauptgrund ist die steigende Lebenserwartung und eine sinkende Kindersterblichkeit durch ein verbessertes Gesundheitssystem. Mit den steigenden Bevölkerungszahlen nimmt auch der Bedarf an Ressourcen stetig zu, egal ob Land, Wasser oder Energie. Doch während die Menschheit gerade kein Ende zu kennen scheint, sind Lebensmittel und fossile Rohstoffe nur begrenzt verfügbar. Und ob allein technische Innovationen die Problematik entschärfen können ist fraglich.
Der klassische Ökonom Robert Thomas Malthus formulierte schon 1798 einen „Essay on the Principle of Population“. Er sah, dass die Bevölkerung mit der Zeit exponentiell wuchs, die Nahrungsmittelproduktion mit diesem Tempo aber nicht mithalten konnte. Also prophezeite er: Irgendwann wird der Lebensmittelbedarf so groß, dass man ihn nicht mehr decken kann. Die Folge: Kriege, Hunger und Tod.
Die Formel, die Malthus für das Bevölkerungswachstum aufstellte, bewegt seit 200 Jahren die Gemüter in Politik und Wissenschaft. Sie liegt auch den aktuellen Diskussionen um „Postwachstumsökonomie“ und „imperiale Lebensweise“ zugrunde.
Mit der Vorlesung „Bevölkerungswachstum und Umweltkrise - Ist die Welt zu klein?“ geht Dipl.-Volkswirt Paul Köhler, Leitender Regierungsdirektor bei der Bezirksregierung Arnsberg und seit vielen Jahren als Mentor für Wirtschaftswissenschaften an der FernUni Hagen tätig, der Frage nach und liefert sachlich fundierte Einschätzungen für die Diskussion.

Keine Internetanmeldung möglich Auf den Spuren von Stephen Hawking durch das Universum (E18456)

Do. 30.03.2023 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Peter-Christian Zinn

In den vergangenen 100 Jahren hat sich das physikalische Weltbild der Menschen grundlegend gewandelt. Die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantentheorie gelten als die beiden erfolgreichsten Gedankengebäude, die Menschen je errichtet haben und erklären die Welt mit nie gekannter Präzision. Doch leider sind sie miteinander völlig unvereinbar. Das hat die paradoxe Folge, dass wir mit der Relativitätstheorie zwar hochgenaue Aussagen über das Leben und Sterben Schwarzer Löcher in Milliarden von Lichtjahren Entfernung treffen können. Doch diese Aussagen gelingen nur mit der allgegenwärtigen Mikroelektronik, die wiederum auf der Quantenphysik beruht. Was wissen die Menschen wirklich über das Universum, und was wissen sie nicht?