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Bei der Suche nach Stichwort "wirtschafts" wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

Plätze frei Zu Besuch bei Prof. Dr. Andrea Kaimann (E12208)

Mi. 29.03.2023 15:00 - 17:00 Uhr
Dozentin: Prof. Dr. Andrea Kaimann

Andrea Kaimann vertritt seit 2012 ingenieurwissenschaftliche Grundlagen sowie das Lehrgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften an der FH Bielefeld. Sie ist Prüfungsausschussvorsitzende für alle Bachelorstudiengänge am Campus Gütersloh. In ihrem Amt als Prodekanin möchte sie den Campus Gütersloh weiter stärken und zukunftsfähig gestalten. Zuvor war sie unter anderem bei der pro Wirtschaft GT GmbH sowie bei der Benteler Automobiltechnik GmbH beschäftigt. Studiert hat sie an der Universität Paderborn, zunächst in den Wirtschaftswissenschaften, dann im Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Fertigungstechnik. Ihre Dissertation schrieb sie zum Thema "Verkürzung der Prozesszeiten durch Aushärtung von Klebeverbindungen mittels induktiver Erwärmung".
Andrea Kaimann berichtet über die aktuelle Situation am Campus GT, Herausforderungen und Chancen aus der Pandemie im Hochschulkontext und wirft einen Blick auf die künftigen Entwicklungen am Campus Gütersloh.
In einem Laborrundgang wird ein Einblick beispielsweise in die "Internet-of-Things-Factory" (IoT-Factory) gewährt, in der Wissenschaftler*innen sowie Studierende an einer modular aufgebauten, vollautomatisierten Produktionsanlage forschen und lernen. Auch die Besichtigung des Schüler*innenlabors experiMINT diGiTal, dessen Schwerpunkt die Digitalisierung in Ingenieurberufen ist, steht auf der Agenda.

Plätze frei Äußere und innere Landnahme: Rosa Luxemburg (E12220)

Di. 07.03.2023 18:00 - 19:30 Uhr
Dozent: Paul Köhler

Das Konzept der „Landnahme“ ist ein Erklärungsansatz für die erstaunliche Fähigkeit marktwirtschaftlich organisierten Ökonomien sich immer wieder neu zu reproduzieren. Auf die „äußere Landnahme“ durch Kolonisierung und Imperialismus Ende des 19. Jahrhunderts folgte die „innere Landnahme“ beginnend mit der Kapitalisierung der Landwirtschaft. Seitdem sind immer wieder „neue Landnahmen“ zu beobachten.

Die „Dialektik von Innen und Außen“ wurde zuerst von Rosa Luxemburg (1871 - 1919) in ihrem Opus Magnum „Die Akkumulation des Kapitals“ (1913) untersucht. Bezugnehmend auf Luxemburgs Theorem von der „Notwendigkeit nicht-kapitalistischer Milieus“ hat der 70er-Jahre Feminismus („Bielefelder Schule“) die unbezahlte Hausarbeit, die überwiegend von Frauen geleistet wurde, als integralen Bestandteil unserer Produktionsweise thematisiert. Ohne „private“ Tätigkeiten wie Essen zubereiten, für Kleidung und angemessene Wohnverhältnisse zu sorgen, Fürsorge und Erziehung von Kindern, Pflege von Kranken und Gebrechlichen, kurz: Ohne Reproduktionsarbeit (incl. Beziehungsarbeit), ist die Herstellung von Waren überhaupt nicht möglich.

Inzwischen ist durch die massive Eingliederung von Frauen in die Arbeitsmärkte ein Teil der vormals mehrheitlich von ihnen gratis verrichteten Haus- und Sorgearbeit in die Lohnförmigkeit übergegangen. Eine neue Form der Landnahme: der Care-Sektor mit Niedriglohnstruktur.

Der Referent, Dipl.-Volkswirt Paul Köhler, ist seit vielen Jahren auch als Mentor für Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität Hagen tätig. In seinem Vortrag geht er den spannenden Entwicklungen der „äußeren und inneren Landnahme“ nach.

Plätze frei Philosophiecafé: Menschenrechte in globalen Lieferketten (E13025)

Do. 27.04.2023 17:30 - 19:45 Uhr
Dozenten: Sabine Plaumann-Wulfert, Dr. Johannes Graf Keyserlingk

Menschenrechtsverletzungen (und Umweltzerstörung) sind die hartnäckige Schattenseite unserer globalisieren Wirtschaftsweise. Kinderarbeit, Hungerlöhne und mangelnder Gesundheitsschutz (z.B. bei der Arbeit mit Giftstoffen) sind nach wie vor an der Tagesordnung. In diesem Philosophiecafé werden wir die menschenrechtsbezogenen Herausforderungen im globalen Markt hinsichtlich ihrer Ursachen und Formen sortieren und Lösungsansätze diskutieren. Aus ethischer Sicht sind vor allem jene Menschenrechtsverstöße klärungsbedürftig, die in den Lieferketten und somit zumindest potentiell im Einflussbereich des europäischen Unternehmens stattfinden. Welche moralische Verantwortung hat das Unternehmen, Einfluss auf seine direkten und indirekten Zulieferer zu nehmen, um derartige Menschenrechtsverletzungen (bzw. Menschenrechtsrisiken) zu verhindern oder zu verringern? Macht sich das Unternehmen zum Komplizen, wenn es derartige Rechtsverletzungen duldet? Gemeinsam werden wir diese Fragen unter Einbeziehung von ethischen Überlegungen zur Konsumentenverantwortung diskutieren.
Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.
Die Teilnehmergebühr ist an der Abendkasse zu entrichten.

Keine Internetanmeldung möglich Seniorenuni an der Volkshochschule Gütersloh im Studienjahr 2022/2023 (E18405)

Do. 22.09.2022 (09:30 - 13:00 Uhr) - Do. 25.05.2023
Dozentin: Monika Abel

Philosophie, Medizin, Kunst, Kultur-, Natur-, Literatur-, Rechts-, Wirtschafts-, Musik- und Geschichtswissenschaften bilden den inhaltlichen Rahmen eines akademisch orientierten Studienganges für Senior*innen an der Volkshochschule Gütersloh. In Vorlesungen werden interessante Inhalte, aktuelle Forschungsergebnisse und prägnante Themen aus den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen im Sinne eines "Studiums generale" vorgestellt und diskutiert. In begleitenden Kolloquien können diese Inhalte und Kenntnisse vertieft werden.
Darüber hinaus regen Seminare und Studienexkursionen zur aktiven Mitarbeit an.
Im Laufe des Studiums besteht die Möglichkeit, dass sich die Studierenden eines ihnen persönlich wichtigen wissenschaftlichen Themas annehmen, das sie während der beiden Semester selbstständig alleine oder in einer Kleingruppe erarbeiten und am Ende des Studienjahres präsentieren.

Vorlesungen und Kolloquien finden an Donnerstagen jeweils von 9.30-13.00 Uhr statt.

Eine Anmeldung ist nur für den gesamten Studiengang und nicht für einzelne Vorlesungen möglich. Der nächste Studiengang startet im Herbstsemester 2023.

Plätze frei Japanisch 1 - (hybrid) (E46716)

Di. 28.02.2023 (18:00 - 19:30 Uhr) - Di. 08.08.2023
Dozentin: Yoko Lindert

Hightech und Samurai, Anime-Boom und uralte Handwerkskunst: Kaum ein anderes Land übt eine so starke Faszination aus wie Japan. Japan und die japanische Sprache sind fremd und faszinierend zugleich. 127 Millionen Japaner stehen für eine große und exportstarke Wirtschaftsmacht. Japanisch nimmt in der Liste der am häufigsten gesprochenen Sprachen Rang 9 ein.
"Konishiwa!" Diese Begrüßung haben sicher schon viele von Ihnen gehört. Es bedeutet "Hallo" auf Japanisch. Eine Besonderheit der Sprache ist ihr komplexes Schriftsystem, das eine Mischung aus chinesischen Schriftzeichen und den Silbenschriften Hiragana und Katakana ist. Dieser Kurs ermöglicht Ihnen eine erste Annäherung an die japanische Kultur, Sprache und Schrift.

Die Durchführung im Hybrid-Format bedeutet, dass dieser Kurs als reiner Online-Kurs angelegt ist, aber es ausdrücklich erwünscht ist, dass Angemeldete vor Ort mit der Kursleitung zusammenkommen können. Dazu sollten die persönlichen Endgeräte (Notebook, Tablet, Smartphone) mit in die VHS gebracht werden.
Kleingruppe

Plätze frei Japanisch 3 - hybrid (E46730)

Mi. 01.02.2023 (18:00 - 19:30 Uhr) - Mi. 24.05.2023
Dozentin: Yoko Lindert

Hightech und Samurai, Anime-Boom und uralte Handwerkskunst: Kaum ein anderes Land übt eine so starke Faszination aus wie Japan. Japan und die japanische Sprache sind fremd und faszinierend zugleich. 127 Millionen Japaner stehen für eine große und exportstarke Wirtschaftsmacht. Japanisch nimmt in der Liste der am häufigsten gesprochenen Sprachen Rang 9 ein. "Konishiwa!" Diese Begrüßung haben sicher schon viele von Ihnen gehört. Es bedeutet "Hallo" auf Japanisch. Eine Besonderheit der Sprache ist ihr komplexes Schriftsystem, das eine Mischung aus chinesischen Schriftzeichen und den Silbenschriften Hiragana und Katakana ist. Dieser Kurs ermöglicht Ihnen eine erste Annäherung an die japanische Kultur, Sprache und Schrift.
Die Durchführung im Hybrid-Format bedeutet, dass während des Unterrichts nicht alle Teilnehmenden zeitgleich in Präsenz vor Ort sind, sondern es Personen gibt, die sich online dazuschalten. Das kann durchgängig über den gesamten Kurs sein oder auch nur zu ausgewählten Terminen. Für die Online-Teilnahme sollten Sie ein internetfähiges Endgerät haben. (Notebook, Tablet, Handy sowie Kopfhörer, Mikro und Webcam).

Plätze frei 111 Gründe, Polen zu lieben - Lesung in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen (E48150)

Do. 20.04.2023 18:30 Uhr - 20:00 Uhr Uhr
Dozent: Dr. Matthias Kneip

Für viele Deutsche ist unser Nachbar im Osten Terra Incognita - ein weitgehend fremdes, unbekanntes Land. Das Buch „111 Gründe, Polen zu lieben“ ist eine ebenso witzige wie hintergründige Liebeserklärung an Deutschlands östliches Nachbarland und seine Menschen. Humorvoll und augenzwinkernd nimmt Kneip den Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch das Land zwischen Oder und Bug, ohne dabei den Blick für die Realitäten zu verlieren. Wussten Sie beispielsweise, dass Polen mit dem Meer verheiratet ist? Oder dass der größte Gartenzwerg der Welt im polnischen Nowa S?l zu finden ist? Neben kuriosen Sehenswürdigkeiten widmet Kneip sich auch den Eigenheiten der polnischen Mentalität oder besonderen Werken polnischer Kultur. Selbstverständlich fehlt bei einer solchen Liebeserklärung auch der Blick in den nationalen Kochtopf nicht
Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Dr. Matthias Kneip, Germanist, Politologe und Ostslawist ist seit 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt tätig und referiert für Wirtschaftsunternehmen, wie auch an verschiedenen Landeszentralen für politische Bildung oder in kulturellen Stiftungen über Polen. Als Schriftsteller führen ihn Lesungen auch an deutschen Schulen und er versteht sich als Pendler zwischen den Kulturen. Seine Familie stammt aus dem deutsch-polnischen Grenzland, wodurch er schon als Kind mit deutschen und polnischen Traditionen zu Hause aufwuchs. Seine Auslandserfahrungen, aber auch seine kritisch-distanzierte Sicht auf die Verhältnisse in Deutschland spiegeln sich sowohl in seiner Lyrik als auch in seinen publizistischen Veröffentlichungen wieder.