vhs@home
vhs@home
Gesellschaft
Gesellschaft
Kultur
Kultur
Gesundheit
Gesundheit
Sprachen
Sprachen
Beruf
Beruf
Grundbildung
Grundbildung
Erlebniswochen
Erlebniswochen
Programm / Kalender
Programm / Kalender

Veranstaltung "VHS-wissen live: Navid Kermani im Gespräch mit Prof. Michael Brenner" (Nr. 20045) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.
Gefundene Veranstaltungen:

Seite 1 von 18

Kurs abgeschlossen Stadt.Land.Welt - Web: Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (C10103)

Mi. 21.04.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Jens Martens

Mit dem langsamen Wiedereintreten in eine neue Normalität gibt es aktuell neben den persönlichen Fragen auch viele gesellschaftspolitische Fragestellungen, die die Menschen bewegen. Was lernen wir als Gesellschaft aus der Krise? Werden wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten oder gibt es danach ein fatales "weiter so" oder "jetzt erst recht"?

Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17
Zielen / Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele – ist ihre Umsetzung
gefährdet oder gibt es gerade jetzt eine Chance der Wende? Stadt.Land.Welt. – Web befragt
Expertinnen und Experten nach dem Stand des Zielesets als Ganzes und nach dem Stand einzelner Ziele.

Die digitale Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt und ist eine Kooperation zwischen Engagement Global und dem Deutschen Volkshochschulverband DVV und DVV International. Sie bleiben zu Hause und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei! Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über die teilnehmenden Volkshochschulen vor Ort. Sie benötigen lediglich einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.

Alle Menschen mitzunehmen und niemanden zurückzulassen auf der Reise zu mehr Gerechtigkeit und Wohlstand, zu einer globalen nachhaltigeren Entwicklung bis zum Jahr 2030. Dazu haben sich im September 2015 die 193 Mitgliedsstaaten beim UN-Gipfel in New York mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen, den SDGs, verpflichtet. Mit ihr wurde der globale Rahmen für die Nachhaltigkeitspolitik der folgenden 15 Jahre abgesteckt.

In der Veranstaltung wollen wir einen Überblick über die 17 Ziele geben und eine Zwischenbilanz nach gut 5 Jahren ziehen. Konnte die Agenda grundlegende Veränderungen in Politik und Gesellschaft anstoßen? Wie steht es um das zentrale Leitmotiv der Agenda "Leave no one behind" im Umsetzungsprozess? Hat die Corona-Pandemie die Fortschritte auf dem Weg zu den Zielen zunichte gemacht und negative Trends noch verstärkt? Was kann jede und jeder Einzelne tun, damit es doch noch gelingt die Ziele zu erreichen?

Über den Referenten
Jens Martens
Dipl. Volkswirt, Geschäftsführer des Global Policy Forums und seit dessen Gründung 2004 Leiter des Europa-Büros. Er war als Vertreter der Zivilgesellschaft am Prozess der Ausarbeitung der SDGs beteiligt. Seit 2011 koordiniert er die Civil Society Reflection Group on the Agenda 2030 for Sustainable Development.

Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Kurs abgeschlossen Stadt.Land.Welt - Web: Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, Ziel 14 (C10104)

Mi. 09.06.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Stefanie Sudhaus

Mit dem langsamen Wiedereintreten in eine neue Normalität gibt es aktuell neben den persönlichen Fragen auch viele gesellschaftspolitische Fragestellungen, die die Menschen bewegen. Was lernen wir als Gesellschaft aus der Krise? Werden wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten oder gibt es danach ein fatales "weiter so" oder "jetzt erst recht"?

Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17
Zielen / Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele – ist ihre Umsetzung
gefährdet oder gibt es gerade jetzt eine Chance der Wende? Stadt.Land.Welt. – Web befragt
Expertinnen und Experten nach dem Stand des Zielesets als Ganzes und nach dem Stand einzelner Ziele.

Die digitale Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt und ist eine Kooperation zwischen Engagement Global und dem Deutschen Volkshochschulverband DVV und DVV International. Sie bleiben zu Hause und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei! Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über die teilnehmenden Volkshochschulen vor Ort. Sie benötigen lediglich einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.


Unzählige Gäste besuchen tagtäglich unsere Meere, in diesen Zeiten auch vermehrt unsere heimischen Strände an Nord- und Ostsee und freuen sich über Strand und schöne Natur. Doch den meisten bleibt verborgen, was es unter der Wasseroberfläche zu entdecken gibt. Auf dieser Entdeckungsreise unter die Oberfläche werden verschiedene Lebensräume der Meere und ihre Bewohner vorgestellt und die Problematiken, die sie belasten, beleuchtet. Zudem wird darauf eingegangen, welchen Einfluss jede*r Einzelne auf die Meereswelten hat und welche Lösungsansätze es gibt.

Stefanie Sudhaus, Meeresschutzreferentin des BUND in Schleswig-Holstein und Mitorganisatorin der Meeresschutzplattform „Ocean Summit“ (www.ocean-summit.de) nimmt Sie mit in die geheimnisvolle Welt unter Wasser – ganz trockenen Fußes und ohne weite Flüge. Welche Lebensräume finden wir in den Meeren und wer lebt dort? Können Seesterne sehen und von wem stammt der deutsche Kaviar? Gibt es Haie in der Ostsee? Und was hat es mit der Rippenqualle auf sich? Lebt im Sand jemand? Was bedroht unsere Meere nicht nur hier, sondern weltweit? Und was kann für die Rettung des Ozeans getan werden? Zusammen finden wir Antworten auf diese und andere Fragen und lernen die Faszination unserer Meere kennen.

Über die Referentin:
Die gebürtige Bayerin Stefanie Sudhaus lernte als Au-Pair in Kapstadt das Meer kennen und lieben. Nach ihrem Studium der Meeresbiologie in Kiel und Odense arbeitete sie mehrere Jahre als Forscherin am GEOMAR in Kiel. Seit 2012 ist sie als Meeresschutzreferentin für den BUND Schleswig-Holstein tätig und ist Mitorganisatorin des Ocean Summit.

Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Stadt.Land.Welt - Web: Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, Ziel 16 (C10105)

Mi. 14.07.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Jürgen Koch

Mit dem langsamen Wiedereintreten in eine neue Normalität gibt es aktuell neben den persönlichen Fragen auch viele gesellschaftspolitische Fragestellungen, die die Menschen bewegen. Was lernen wir als Gesellschaft aus der Krise? Werden wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten oder gibt es danach ein fatales "weiter so" oder "jetzt erst recht"?

Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17
Zielen / Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele – ist ihre Umsetzung
gefährdet oder gibt es gerade jetzt eine Chance der Wende? Stadt.Land.Welt. – Web befragt
Expertinnen und Experten nach dem Stand des Zielesets als Ganzes und nach dem Stand einzelner Ziele.

Die digitale Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt und ist eine Kooperation zwischen Engagement Global und dem Deutschen Volkshochschulverband DVV und DVV International. Sie bleiben zu Hause und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei! Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über die teilnehmenden Volkshochschulen vor Ort. Sie benötigen lediglich einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.


Trotz der starken Präsenz deutscher Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und des Auslandeinsatzes der Deutschen Bundeswehr erfahren die Bürger*innen in Deutschland kaum etwas über die aktuelle Situation in Mali. Dabei zeigt dieses Beispiel viele Herausforderungen für die Etablierung eines Nachhaltigen Friedens, dem 16. Ziel der SDG. Wichtige Komponenten eines solchen Friedens sind die Förderung der staatlichen und nicht-staatlichen Strukturen vor Ort. Welche Rolle die Bundesrepublik Deutschland bzw. Deutsche Organisationen in diesem Prozess spielen können, werden Jürgen Koch, ehemaliger Landesdirektor der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Martin Westphal Regionalleiter Westafrika mit Sitz in Mali des Instituts für Internationale Zusammenarbeit des deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV International) aufzeigen.

Über die Referenten:
Jürgen Koch begann seine berufliche Laufbahn am Südasien-Institut Heidelberg der Universität Heidelberg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er war Leiter der Auslandsabteilung einer DGB-Gewerkschaft, bevor er in Brüssel für ein britisches Beratungsunternehmen arbeitete. In Brüssel wechselte er 1998 zur damaligen GTZ (Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit), deren dortiger Vertretung er sechs Jahre leitete. Für die GIZ war er danach Leiter des Büros in Thailand, des Regionalbüros Golf in den Vereinigten Arabischen Emiraten, von 2015 bis 2019 Direktor der GIZ in Mali und im letzten Jahr u.a. Interims-Abteilungsleiter für den Bereich Westafrika der GIZ.

Martin Westphal, Regionalleiter Westafrika bei DVV International, arbeitet seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung, zunächst in der beruflichen Fortbildung, danach als Pädagogischer Mitarbeiter in der Weiterbildung für gewerkschaftlich organisierte Betriebsräte und Vertrauensleute. Danach übernahm er die Leitung einer Heimvolkshochschule, daran anschließend für mehrere Jahre die Geschäftsführung der Volkshochschule Delmenhorst gGmbH. Seit März 2020 arbeitet er für DVV International und ist seit Juli 2020 in Bamako, Mali, in seiner jetzigen Funktion tätig.

Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Kurs abgeschlossen SmartDemocracy - Smarte Mobilität für alle: Wie gestalten wir die Verkehrswende? (C10156)

Di. 04.05.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozenten: Prof. Dr. Stephan Rammler, Dr. Philine Gaffron

Ob E-Autos, autonomes Fahren oder Flugtaxis - die Ansätze sind vielfältig. Klar ist nur: Ein Wandel unserer Mobilität ist unausweichlich. Der Verkehrssektor ist für ca. 18 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, über 90 Prozent davon gehen allein auf den Straßenverkehr zurück. Wollen wir unsere Klimaziele einhalten, müssen wir unsere Mobilitätssysteme verändern. Dabei muss die Akzeptanz der Bevölkerung gewährleistet sein und negative soziale Folgeeffekte vermieden werden. Aber wie gelingt dieser Wandel sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig und gerecht? Wie verbinden wir die Anforderungen urbaner Zentren mit denen ländlicher Regionen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit unseren Expert*innen diskutieren und wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen.
Die Referent*innen: folgt
Live-Übertragung aus dem Studio des Offenen Kanals Schleswig-Holstein in Kiel. Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Förde vhs Kiel.

Kurs abgeschlossen Data Literacy - Sind Algorithmen gerecht? (C10180)

Di. 13.04.2021 19:00 - 20:15 Uhr
Dozenten: Lorena Jaume-Palasí, Tobias Prof. Dr. Matzner

Intelligente Maschinen bestimmen in vielerlei Hinsicht unser Leben: ob in Form von Algorithmen in sozialen Medien, als Navigationssystem im Auto oder als Sprachassistenz im Smart Home. Damit verändert sich das Verhältnis von Mensch und Maschine grundlegend und beeinflusst unser gesellschaftliches Zusammenleben. Künstliche Intelligenz ist dabei nicht nur mit Hoffnungen, sondern auch mit Ängsten verbunden. Neben Haftungsfragen oder Datenschutz geht es auch um die grundlegende Frage, wie der Einsatz von KI nach ethischen Leitlinien gelingen kann.
Wie sieht die Zukunft der lernenden Systeme aus und welche Folgen ergeben sich für unser Zusammenleben? Was bedeutet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz aus ethisch-moralischer Sicht? Wie kann KI diskriminierungsfrei eingesetzt und im Sinne des Menschen gestaltet werden?
Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit unseren Expert*innen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen.
Referent*innen:
Lorena Jaume-Palasí, The Ethical Tech Society
Lorena Jaume-Palasí ist Gründerin der Initiative The Ethical Tech Society. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Ethik der Digitalisierung und Automatisierung und insbesondere auf Fragen der Rechtsphilosophie. Sie wurde 2017 von der spanischen Regierung in den Weisenrat für künstliche Intelligenz und Big Data berufen und 2020 in den Nationalen Rat für künstliche Intelligenz bestellt. Sie ist außerdem Mitglied des internationalen Beirats des Science and Technology Options Assessment (STOA) Panels des Europäischen Parlaments sowie des Beirats der Max-Planck-Initiative für Intelligente Systeme "Cybervalley". 2018 wurde sie mit der Theodor-Heuss-Medaille mit der Initiative AlgorithmWatch "für den Beitrag zu einer differenzierten Betrachtung von Algorithmen und deren Wirkmechanismen" ausgezeichnet.
Prof. Dr. Tobias Matzner,
Tobias Matzner ist Professor für Medien, Algorithmen und Gesellschaft an der Universität Paderborn. Er erforscht die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Technologien, aber auch, wieviel Gesellschaft immer schon in der Technik steckt. Insbesondere interessiert ihn, wie zentrale Werte wie Autonomie, Privatheit oder Gerechtigkeit auf digitale Technologien angewendet werden können. Er ist Mitglied der vom Bildungsministerium ins Leben gerufenen Plattform Lernende Systeme und Mitautor des Whitepapers Künstliche Intelligenz und Diskriminierung

Kurs abgeschlossen Data Literacy - Habe ich Follower, von denen ich nichts weiß? (C10181)

Mi. 19.05.2021 19:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: N.N,.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir keinerlei Daten teilen. Ob die Anmeldung auf einer Website, die GPS-Daten unserer Joggingstrecke oder das Austauschen von Nachrichten mit Messengerdiensten, das Preisgeben von persönlichen Informationen gehört zum digitalen Alltag. Was mit diesen Daten passiert, ist uns meist nicht bewusst.
Der Begriff Big Data wird mit der Verletzung von Persönlichkeitsrechten und zunehmender Überwachung in Verbindung gebracht. In der Sammlung von großen Datenmengen liegen jedoch gleichzeitig Chancen und Innovationspotentiale. In welchen Bereichen beeinflusst Big Data unseren Alltag? Wie können wir selbstbestimmt mit unseren Daten umgehen? Welchen Nutzen kann uns das Sammeln großer Daten bringen?
Diese und weitere Fragen diskutieren wir im Rahmen der Veranstaltung mit unseren Expert*innen. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!

Kurs abgeschlossen Data Literacy - Können Apps Leben retten? (C10182)

Di. 08.06.2021 19:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: N.N,.

Elektronische Patientenakten, Pflegeroboter, Chips unter der Haut von Diabetiker*innen, die den Glukosewert übermitteln: Die Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf die Medizin und das Gesundheitswesen. Dem Versprechen, dass sich mithilfe von Künstlicher Intelligenz Krankheiten früher erkennen und besser therapieren lassen, stehen viele Unsicherheiten gegenüber.
Wo spielen Algorithmen und KI in unserer Gesundheitsversorgung bereits eine Rolle und wohin führen uns die aktuellen Entwicklungen in Zukunft? Wie können Patient*innen vor Datenmissbrauch geschützt werden und wie kann sichergestellt werden, dass der Einsatz von KI im Gesundheitswesen sich nicht an Profiten sondern am Patientenwohl orientiert? Oder verhindert zu viel Datenschutz am Ende lebensrettende Innovationen?
Diese und weitere Fragen diskutieren wir im Rahmen der Veranstaltung mit unseren Expert*innen. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!

Kurs abgeschlossen vhs.wissen live: Sklaverei: Eine globale Perspektive (C10214)

Mi. 24.03.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Andreas Eckert

Sklaverei: Eine globale Perspektive
Prof. Dr. Andreas Eckert

Neben Familie und Religion gehört Sklaverei zu den wohl am weitesten verbreiteten sozialen Phänomenen der Menschheitsgeschichte. Während Sklaverei typischerweise vor allem mit der Plantagensklaverei in den amerikanischen Südstaaten verbunden wird, verbergen sich hinter diesem Begriff eine Vielzahl von Konstellationen, Praktiken und Abhängigkeitsverhältnissen. Sklaverei fand sich in vielen Teilen der Welt und zu allen Zeiten und sie ist bis heute nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund zeichnet der Vortrag an einigen Beispielen die Geschichte der Sklaverei von der Antike bis ins 21. Jahrhundert nach.

Prof. Dr. Andreas Eckert ist Historiker und Afrikawissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin. 2007 war er Gastprofessor an der Harvard University.

Kurs abgeschlossen vhs.wissen live: Neonazis und Antisemitismus (C10215)

Di. 27.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Alexandra Föderl-Schmidt

Neonazis und Antisemitismus: Wie groß ist die Gefahr von rechts?
Alexandra Föderl-Schmid und Annette Ramelsberger

Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.

Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Kurs abgeschlossen vhs.wissen live: Anspruch auf heiligen Boden (C10216)

Mi. 28.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Joseph Croitoru

Anspruch auf heiligen Boden: Der israelisch-palästinensische Konflikt um den Tempelberg
Dr. Joseph Croitoru

Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden " anders als in byzantinischer Zeit " erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheen Areal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

Dr. Joseph Croitoru ist Historiker und Journalist. Lange Autor der Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Neuen Zürcher Zeitung mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, schreibt er nun u.a. für Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und die taz.
Im Februar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch "Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten".

Nach Anmeldung verschicken wir vor der Veranstaltung einen Zugangslink per Email. Einmalig ist dazu der kostenlose Download von https://zoom.us erforderlich. Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.



Seite 1 von 18