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Programm / Programm / Kultur / Kultur und Kunstgeschichte
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Anmeldung möglich vhs.Web-Vortrag: Machtverschiebung voraus? China, Die Vereinigten Staaten und di (C10247)

Mi. 24.03.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Dr. Hendrik W. Ohnesorge

Der Aufstieg der Volksrepublik China trägt in entscheidendem Maße zu derzeit beobachtbaren globalen Machtverschiebungen bei. Beeindruckende Wachstumszahlen sowie weltumspannende Projekte Chinas wie die "Neue Seidenstraße" belegen diese Entwicklung. Ausgehend von dem zentralen Faktor Macht in den internationalen Beziehungen, nimmt der Vortrag den Aufstieg Chinas und dessen Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika in den Blick. Während unterschiedliche Dimensionen der sino-amerikanischen "strategischen Rivalität" identifiziert werden, findet das Projekt der "Neuen Seidenstraße" besondere Berücksichtigung.

Den Zugangslink zum Webinar und den Link zum Login-Leitfaden senden wir Ihnen rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zu.
Ihr Webinar läuft mit dem Video-Conferencing-System edudip. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme: Desktop-Rechner oder Notebook, iPad oder iPhone sowie eine Webcam und ein Headset. Die Internetverbindung sollte mindestens eine Bandbreite von 6 MBit/s haben, empfohlen sind 16 MBit/s. Wir empfehlen, kein WLAN, sondern eine drahtgebundene Internetverbindung zu nutzen. Für edudip müssen Sie keine Software herunterladen.

Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Plätze frei Die abenteuerliche Geschichte der Künstlerinnen - vhs@home (C20060)

Fr. 19.03.2021 16:00 - 17:30 Uhr
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider

Die heute bekanntesten Künstlerinnen lebten überwiegend im 19.-20. Jahrhundert oder sind unsere Zeitgenossinnen, dabei haben sich Frauen mit Malerei, Grafik und Bildhauerei praktisch schon immer professionell beschäftigt. Ab der Renaissance - mit der Zunahme ihrer Sichtbarkeit und Resonanz -konkurrierten immer mehr Künstlerinnen mit ihren Kollegen u.a. als offizielle Portraitistinnen an verschiedenen königlichen Höfen in ganz Europa. Alte Vorurteile über ihre natürliche Veranlagung und gesellschaftliche Rolle lasteten noch sehr lange auf beruflich erfolgreichen Frauen, gleichzeitig genossen etliche von ihnen bereits zu Lebzeiten einen glänzenden Ruf und einige wurden nie wirklich vergessen. Die spannende und widersprüchliche Geschichte bildender Künstlerinnen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert wird mit historischem Hintergrundwissen und zahlreichen Bildbeispielen aus vielen Ländern illustriert.

Für die Teilnahme am Onlinevortrag benötigen Sie einen internetfähigen Computer bzw. Tablet. Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.Vor dem Beginn der Online-Veranstaltung erhalten Sie einen Link und weitere Informationen zugeschickt.

Kurs abgeschlossen vhs@home: Neptun und die Meerjungfrauen - Muskeln und Flossen in der Kunst (C22150)

Do. 04.02.2021 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider

Zur marinen Umgebung des antiken Meeresgottes Neptun gehören Meerjungfrauen, Tritonen und Wasserpferde. Mit seinem befürchteten Dreizack entfesselt er übermenschliche Kräfte gegen seine Rivalen, seine unermessliche Liebe gilt Göttinnen und sterblichen Frauen. Wir tauchen in die legendäre Welt des bärtigen Meeresgottes ein und lernen ihn sowie seine Freunde und Feinde kennen - anhand zahlreicher Gemälde, Grafiken, Skulpturen und kostbarem Kunsthandwerk von der Antike bis zur Jahrhundertwende.

Für die Teilnahme am Onlinevortrag benötigen Sie einen internetfähigen Computer bzw. Tablet. Vor dem Beginn der Online-Veranstaltung erhalten Sie einen Link und weitere Informationen zugeschickt.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Zwischen Street-Art und Poesie: Cy Twombly im Museum Brandhors (C25800)

Do. 18.03.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Achim Hochdörfer

Zwischen Street-Art und Poesie: Cy Twombly live im Museum Brandhorst
Achim Hochdörfer

Der in Lexington, Virginia, geborene Cy Twombly (1928-2011) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, "linkischen" Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den "Nullpunkt" der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern, gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. Mit mehr als 200 Werken " Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien " aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa.
Streifen Sie mit Direktor Achim Hochdörfer durch die Ausstellungsräume und erfahren Sie, wie Cy Twombly bei der Gestaltung seiner späten "Rosen"-Bilder Verse bekannter Lyriker einfließen ließ.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum Brandhorst statt.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Afrikas Kampf um seine Kunst in französischer Sprache (C25801)

Di. 18.05.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Bénédicte Savoy

Afrikas Kampf um seine Kunst Sprache: Französisch
Prof. Bénédicte Savoy und Arno Bertina

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.
Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck ihr neues Buch "Afrikas Kampf um seine Kunst: Geschichte einer postkolonialen Niederlage".
Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift. So behandelt er in dem von Bénédicte Savoy ins Deutsche übersetzten Buch "Mona Lisa in Bangoulap: Die Fabel vom Weltmuseum" (Matthes & Seitz 2016) ebenso spielerisch wie geistreich die Widersprüche der Museumsarbeit in der postkolonialen Weltgesellschaft.

Das Gespräch zwischen Bénédicte Savoy und Arno Bertina wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich Böll Stiftung Paris statt. Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt.

Nach Anmeldung verschicken wir vor der Veranstaltung einen Zugangslink per Email. Einmalig ist dazu der kostenlose Download von https://zoom.us erforderlich. Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Anmeldung möglich vhs.Web-Vortrag:Sigmar Polke - vom Punkt, Polyesterstoff, Witz und Zufall in der (C25805)

Di. 23.03.2021 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Alexandra Axtmann

Dr. Alexandra Carmen Axtmann
Akademische Mitarbeiterin
Abteilung Forschungsdienste am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Der Vortrag gibt einen Einblick in das abwechslungsreiche Oeuvre Sigmar Polkes (1941-2010), der neben Gerhard Richter und Georg Baselitz zu den einflussreichsten deutschen gegenständlichen bzw. figurativen Malern der Nachkriegszeit gehört. Nach einer anfänglichen Glasmalerlehre begann Polke 1961 zeitgleich mit Gerhard Richter an der Düsseldorfer Kunstakademie sein Malereistudium, wo nach ersten Kunstaktionen unter dem Begriff "Kapitalistischer Realismus" eine Reihe von ironischen und witzigen Gemälden zum Thema Malerei und künstlerischer Kreativität entstanden. Anschließend reflektierte Polke in seinen im Punkteraster gemalten Werken die Konsum- und Warenwelt des bundesdeutschen Wirtschaftsaufschwungs, das politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen sowie die neuen sozialen Bewegungen und Subkulturen ab den 1970er Jahren. Dabei benutzte er mit großer Experimentierfreude eine Vielfalt an künstlerischen und nichtkünstlerischen Materialien wie Kugelschreiber, Kartoffeln, Polyesterstoffe, Acrylfarben, chemische Substanzen, Lacke, Natursteine, Bunsenbrenner und zuletzt auch Glas für die zwölf Fenster des Zürcher Grossmünsters.

Den Zugangslink zum Webinar und den Link zum Login-Leitfaden erhalten sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn per E-mail.
Ihr Webinar läuft mit dem Video-Conferencing-System edudip. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme: Desktop-Rechner oder Notebook, iPad oder iPhone sowie eine Webcam und ein Headset. Die Internetverbindung sollte mindestens eine Bandbreite von 6 MBit/s haben, empfohlen sind 16 MBit/s. Wir empfehlen, kein WLAN, sondern eine drahtgebundene Internetverbindung zu nutzen. Für edudip müssen Sie keine Software herunterladen.

Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Anmeldung möglich vhs.Web-Vortrag:Rembrandts Orient - Westöstliche Begegnung in der niederländisch (C25806)

Di. 04.05.2021 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Dorothee Entrup

Dr. Dorothee Entrup
Museum Barberini Potsdam

Turban, Teppich, Tulpe - immer wieder haben Rembrandt und seine Zeitgenossen Gegenstände aus fernen Ländern gemalt. Ihre Kunstwerke sind Zeugnisse der ersten Globalisierung und zeigen den Einfluss fremder Kulturen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Wissensdurst, Sammellust und Besitzerstolz haben diese kunstgeschichtlich bedeutende Epoche geprägt und die Maler zu neuartigen Historienszenen, Portraits und Stillleben inspiriert. Die Kehrseite dieser Weltaneignung wie Sklaverei, Handelskriege und die Verluste eigener Seeleute wurde dagegen nicht dargestellt. Im Rahmen der heutigen Debatte um Kolonialismus thematisiert die Ausstellung die damaligen Bilder des Fremden und das Machtgefälle zwischen den Kulturen. Anhand von über 100 Kunstwerken bietet die Schau die Möglichkeit, diesen bis heute andauernden Eurozentrismus zu hinterfragen.
Dr. Dorothee Entrup gibt in diesem Web-Vortrag einen Einblick in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte in der Ausstellung gezeigte Werke.
Die Ausstellung ist vom 13. März bis 27. Juni 2021 im Museum Barberini in Potsdam zu sehen.
Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Seminarraum statt.

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Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Anmeldung möglich vhs.Web-Vortrag: Marcel Duchamp: Von der Wirkung zum Werk (C25807)

Di. 25.05.2021 19:00 - 20:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Michael Lüthy

Prof. Dr. Michael Lüthy
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart

Unübersichtlich viele künstlerische Strömungen seit den 1960er Jahren und bis in die Gegenwart berufen sich auf den französisch-amerikanischen Künstler Marcel Duchamp (1887-1968), wenn es um die Legitimation ihrer eigenen Verfahren geht. Eine besondere Rolle spielen hierbei Duchamps "Readymades" - kaum oder gar nicht veränderte Alltagsgegenstände -, die zu Gründungswerken der Konzeptkunst stilisiert werden. Es gilt aber auch für neuartige Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft, für die Duchamps Auseinandersetzung mit der vierdimensionalen Geometrie wegweisend war, oder auch für die jüngere Kunstbewegung der "Institutional critique" - als einer Kunstform, die nicht einzelne Kunstwerke hervorbringen will, sondern die Funktionsweise des Kunstsystems aufzudecken versucht.
Inwieweit diese vielfältigen Bezugnahmen auf Duchamp gerechtfertigt sind, lässt sich nur aufgrund einer genaueren Kenntnis von Duchamps Werken abschätzen. Im Vortrag werden daher Duchamps Hauptwerke vorgestellt und analysiert. Damit geht der Web-Vortrag sozusagen rückwärts: von der umfassenden Wirkung von Duchamps Kunst zurück zu den einzelnen Werken.


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Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.