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Programm / Programm / Kultur / Literatur
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Plätze frei Vom 50sten zum 100ten. Wie Jubiläen und Gedenktage unser Geschichtsbild formen ( (D11250)

Mi. 15.09.2021 (19:30 - 21:00 Uhr) - Mi. 15.12.2021
Dozent: Dr. Franz Jungbluth

2.000 Jahre Schlacht im Teutoburger Wald, 500 Jahre Reformation, 100 Jahre 1. Weltkrieg - kaum ein Jahr vergeht, in dem Politik, Medien und Gesellschaft nicht ein besonders spektakuläres Jubiläum begehen und mit einer Vielzahl an Veröffentlichungen und Veranstaltungen würdigen. Auch Unternehmen und Vereine nutzen "goldene" Jubiläen gerne für Festveranstaltungen oder ganze Gedenkjahre. Doch woher kommt diese Faszination für lange Traditionen? Und wichtiger noch: Wohin führt sie und wozu wird sie genutzt?
Die Veranstaltung blickt auf wichtige Gedenkjahre in der jüngsten Deutschen Geschichte zurück - angefangen bei der berühmten Rede Richard von Weizsäckers zum 40. Jahrestag des Kriegsendes 1985 über die Debatten rund um den Tag der deutschen Einheit nach der Wiedervereinigung bis hin zu den eingangs erwähnten Jubiläen, die in den letzten zehn Jahren ausgiebig gefeiert wurden. Anhand von ausgewählten Reden, Debatten- und Medienbeiträgen betrachtet der Kurs, wie solche Jubiläen Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen formen und gleichzeitig selbst von diesen beeinflusst sind.
Vorbereitende Lektüretipps können bei der VHS erfragt werden.

Plätze frei "Es wird wieder gestorben werden müssen" - Lektürekurs (D11260)

Mi. 02.02.2022 (19:30 - 21:00 Uhr) - So. 22.05.2022
Dozent: Dr. Franz Jungbluth

Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in der westlichen Wissenschaft Debatten über den Wert menschlichen Lebens und eine mögliche "Auslese" wertvoller Gene geführt und dabei auch Zwangssterilisation oder die passive Tötung durch unterlassene Behandlung bestimmter Krankheitsbilder diskutiert. Nach dem Kriegsausbruch 1939 wurden in Deutschland und den von Deutschland besetzten Gebieten über 70.000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen als "erbkrank" und "lebensunwert" systematisch ermordet. Die Bezeichnung als "Euthanasie" (griechisch "gutes Sterben") ist einerseits eine nicht hinnehmbare Verharmlosung, andererseits als Zusammenfassung aller organisierten Tötungsaktionen gebräuchlich.
Anhand zeitgenössischer Quellen geht der Kurs der Entwicklung von eugenischen Tendenzen in der Wissenschaft der 1920er Jahre zu deren schrecklichen Umsetzung in die Praxis nach und beleuchtet die Folgen der "Euthanasie"-Morde für die Stellung der westdeutschen Psychiatrien in der Nachkriegszeit. Besondere Berücksichtigung finden Quellen mit Bezug zur damaligen Provinzialheilanstalt Gütersloh. Deren Gründungsdirektor Hermann Simon gehörte im Kaiserreich und der Weimarer Republik einerseits zu den fortschrittlichen Reformern der Anstaltspsychiatrie, vertrat andererseits in Aufsätzen und Vorträgen eugenisch-darwinistisches Gedankengut.
Die Veranstaltung findet 14tägig mittwochs statt und beinhaltet einen Rundgang über das Gelände des heutigen LWL-Klinikums Gütersloh an einem Sonntagnachmittag (22.5.2022).
Kleingruppe

Plätze frei Sütterlin, Kurrent- und Runenschrift (D23000)

Di. 14.09.2021 (14:30 - 16:45 Uhr) - Di. 05.10.2021
Dozentin: Annette Schelte

Beim Stöbern in alten Hausratsbeständen oder in privaten Hinterlassenschaften, in Museen, Ausstellungen, Staatsarchiven oder Bau- und Kirchenbehörden findet man manchmal fremd wirkende und schöne Handschriften vergangener Jahrhunderte. Auch Runen in Gastbüchern, auf Gedenkblättern oder Gedenksteinen, in Geschenkbüchern und in Inschriften auf Torbogen gehören dazu. Wer die Inhalte dieser kalligraphischen Kostbarkeiten erschließen möchte, um sie beruflich oder privat zu nutzen, lernt in diesem Kurs, mit diesen Texten umzugehen. Schreiben und Lesen der Sütterlin-, Kurrent- und Runenschrift und Grundwissen aus der Schrift- und Schreibgeschichte werden hier abwechslungsreich im Wechsel von Schreib- und Leseübungen vermittelt. Geeignet ist dieser Kurs für Familienforschende, Wappenkundler*innen, Studierende des Bauwesens, Deutschlehrer*innen sowie Schreib- und Leseinteressierte ohne besondere Vorkenntnisse.
Es entstehen ca. 5,00 EURO Materialkosten für Schreibblock, Übungsheft, Kopien, Alphabete etc.

Plätze frei Sütterlin, Kurrent- und Runenschrift (D23005)

Di. 08.03.2022 (14:30 - 16:45 Uhr) - Di. 05.04.2022
Dozentin: Annette Schelte

Beim Stöbern in alten Hausratsbeständen oder in privaten Hinterlassenschaften, in Museen, Ausstellungen, Staatsarchiven oder Bau- und Kirchenbehörden findet man manchmal fremd wirkende und schöne Handschriften vergangener Jahrhunderte. Auch Runen in Gastbüchern, auf Gedenkblättern oder Gedenksteinen, in Geschenkbüchern und in Inschriften auf Torbogen gehören dazu. Wer die Inhalte dieser kalligraphischen Kostbarkeiten erschließen möchte, um sie beruflich oder privat zu nutzen, lernt in diesem Kurs, mit diesen Texten umzugehen. Schreiben und Lesen der Sütterlin-, Kurrent- und Runenschrift und Grundwissen aus der Schrift- und Schreibgeschichte werden hier abwechslungsreich im Wechsel von Schreib- und Leseübungen vermittelt. Geeignet ist dieser Kurs für Familienforschende, Wappenkundler*innen, Studierende des Bauwesens, Deutschlehrer*innen sowie Schreib- und Leseinteressierte ohne besondere Vorkenntnisse.
Es entstehen ca. 5,00 EURO Materialkosten für Schreibblock, Übungsheft, Kopien, Alphabete etc.

Plätze frei Sütterlin, Kurrent- und Runenschrift (D23010)

Mi. 17.11.2021 (11:00 - 12:30 Uhr) - Mi. 15.12.2021
Dozentin: Annette Schelte

Beim Stöbern in alten Hausratsbeständen oder in privaten Hinterlassenschaften, in Museen, Ausstellungen, Staatsarchiven oder Bau- und Kirchenbehörden findet man manchmal fremd wirkende und schöne Handschriften vergangener Jahrhunderte. Auch Runen in Gastbüchern, auf Gedenkblättern oder Gedenksteinen, in Geschenkbüchern und in Inschriften auf Torbogen gehören dazu. Wer die Inhalte dieser kalligraphischen Kostbarkeiten erschließen möchte, um sie beruflich oder privat zu nutzen, lernt in diesem Kurs, mit diesen Texten umzugehen. Schreiben und Lesen der Sütterlin-, Kurrent- und Runenschrift und Grundwissen aus der Schrift- und Schreibgeschichte werden hier abwechslungsreich im Wechsel von Schreib- und Leseübungen vermittelt. Geeignet ist dieser Kurs für Familienforschende, Wappenkundler*innen, Studierende des Bauwesens, Deutschlehrer*innen sowie Schreib- und Leseinteressierte ohne besondere Vorkenntnisse.
Es entstehen ca. 5,00 EURO Materialkosten für Schreibblock, Übungsheft, Kopien, Alphabete etc.

Plätze frei Sütterlin, Kurrent- und Runenschrift (D23015)

Mi. 27.04.2022 (11:00 - 12:30 Uhr) - Mi. 25.05.2022
Dozentin: Annette Schelte

Beim Stöbern in alten Hausratsbeständen oder in privaten Hinterlassenschaften, in Museen, Ausstellungen, Staatsarchiven oder Bau- und Kirchenbehörden findet man manchmal fremd wirkende und schöne Handschriften vergangener Jahrhunderte. Auch Runen in Gastbüchern, auf Gedenkblättern oder Gedenksteinen, in Geschenkbüchern und in Inschriften auf Torbogen gehören dazu. Wer die Inhalte dieser kalligraphischen Kostbarkeiten erschließen möchte, um sie beruflich oder privat zu nutzen, lernt in diesem Kurs, mit diesen Texten umzugehen. Schreiben und Lesen der Sütterlin-, Kurrent- und Runenschrift und Grundwissen aus der Schrift- und Schreibgeschichte werden hier abwechslungsreich im Wechsel von Schreib- und Leseübungen vermittelt. Geeignet ist dieser Kurs für Familienforschende, Wappenkundler*innen, Studierende des Bauwesens, Deutschlehrer*innen sowie Schreib- und Leseinteressierte ohne besondere Vorkenntnisse.
Es entstehen ca. 5,00 EURO Materialkosten für Schreibblock, Übungsheft, Kopien, Alphabete etc.

Plätze frei Literatur Gesprächskreis (D23020)

Di. 21.09.2021 (19:45 - 21:15 Uhr) - Di. 23.11.2021
Dozent: Claus-Ulrich Ahl

Dieser Gesprächskreis wendet sich an alle, die mit Begeisterung lesen, sich aber auch mit anderen darüber austauschen und so erfahren möchten, wie bereichernd das gemeinsame Besprechen und Deuten von Literatur sein kann. Durch unsere Diskussionen werden Sie angeregt, sich ein eigenes Urteil über einen Text zu bilden und der Frage nachzugehen, welche literarische Figur Sie ganz persönlich besonders anspricht. Dabei sollen Kopf und Herz gleichermaßen zu Wort kommen. Die Wahl der Lektüre wird zu Beginn des Seminars gemeinsam abgesprochen.

Anmeldung möglich Literatur Gesprächskreis (D23022)

Di. 01.02.2022 (19:45 - 21:15 Uhr) - Di. 22.03.2022
Dozent: Claus-Ulrich Ahl

Dieser Gesprächskreis wendet sich an alle, die mit Begeisterung lesen, sich aber auch mit anderen darüber austauschen und so erfahren möchten, wie bereichernd das gemeinsame Besprechen und Deuten von Literatur sein kann. Durch unsere Diskussionen werden Sie angeregt, sich ein eigenes Urteil über einen Text zu bilden und der Frage nachzugehen, welche literarische Figur Sie ganz persönlich besonders anspricht. Dabei sollen Kopf und Herz gleichermaßen zu Wort kommen. Die Wahl der Lektüre wird zu Beginn des Seminars gemeinsam abgesprochen.

Plätze frei Jüdische Literatur (D23030)

Do. 02.12.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Dr. Mariella Gronenthal

Haben Sie Lust, aus Anlass des Jubiläumsjahres jüdische Stimmen in der Literatur kennen zu lernen? Der Vortrag stellt einer kleinen Auswahl an wichtigen jüdischen Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum vor. Diese werden anhand von zentralen Themen wie jüdischer Identität im Spannungsfeld von Religion und Nationalität oder dem Wandel jüdischer Lebenswirklichkeit in Deutschland seit 1900 diskuitiert. Im Anschluss freut sich die Referentin auf einen lebhaften Austausch über die Texte von Gabriele Tergit, Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Olga Grjasnowa, Juna Grossmann und Chaim Guski. Der Vortrag ist aus einem Lektürekurs an der VHS im Frühjahrssemester 2021 entstanden.

Plätze frei Ich bin! Von der Kraft und Energie der Sprache (D23035)

Do. 03.03.2022 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Sabine Plaumann-Wulfert

Im Verlauf dieser Veranstaltung am Welttag des Buches werden die preisgekrönten Arbeiten von vier Autorinnen vorgestellt. Ihre Themen sind unter anderem die gegenseitige Bedingtheit zwischen Herkunft, Heimat und Zugehörigkeit, das Verfangensein darin, Stereotypen untergeordnet zu werden oder auch schlicht der persönliche Alltag in all seinen Facetten.
Alle Autorinnen beeindrucken ganz besonders durch ihre Wahl im Umgang mit Sprache und haben eine neue individuelle Form der Erzählkunst für sich gefunden und weiterentwickelt, welche sich in Form und Inhalt durch Intensität auszeichnet und in ihrer Aussagekraft berührt. Es handelt sich um Sharon Dodua Otoo, Hemley Boum, Bernardine Evaristo und Brit Bennett.
Nutzen Sie die Chance diese Energien auch für sich zu entdecken und sich auf Wunsch miteinander und der Referentin auszutauschen! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.



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