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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Stadtführungen und Geschichte
Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Stadtführungen und Geschichte

Plätze frei Johannesfriedhof (C11120)

Sa. 14.11.2020 14:00 - 16:15 Uhr
Dozent: Eckhard Möller

Nach dem Wachstum der Stadt hatte sich der neue evangelische Friedhof als zu klein erwiesen, so dass die Kirchengemeinde einen neuen Friedhof weit vor den Toren der Stadt angelegt hat. Neben vielen Landwirten aus Pavenstädt haben vor allem Vertriebene und Flüchtlinge auf diesem Friedhof ihre Ruhestätte gefunden, was an den Namen ebenso deutlich wird wie an den Hinweisen auf den Herkunftsort in der Grabinschrift. Zwei Friedhofskapellen - eine provisorische aus der Entstehungszeit des Friedhofs und eine neue auf den späten 1960er-Jahren - weisen auf das Wachstum des Friedhofes hin. Auf einer Sanddüne mitten auf dem Friedhofsgelände pflegt darüber hinaus der Heimatverein Gütersloh ein Lapidarium, in dem Grabsteine aufgegebener Grabstellen aufgestellt sind.
Eine vorherige Anmeldung bist spätestens freitags, 12.00 Uhr vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Der weiße Tod von Gütersloh (C11170)

Mi. 04.11.2020 19:00 - 20:30 Uhr
Dozenten: Norbert Ellermann, Rudolf Herrmann

von Rudolf Herrmann mit einer Einleitung durch Norbert Ellermann
Der entlassene KZ-Häftling Hermann Schmidtkunz, genannt "Der Weiße Tod", war ab Ende Mai 1945 in Gütersloh zu finden, wo er mit einer von den Alliierten und später von Bürgermeister Thöne ausgestellten Bescheinigung ausgestattet auf die Suche nach ehemaligen NS-Tätern ging. Mit einem weißen Anzug gekleidet und einem illegal beschlagnahmten weißen Cabrio unterwegs gab er sich als "Polizeichef" aus. Hermann Schmidtkunz verhaftete vor allem NS-Funktionsträger, die er dann den Alliierten übergab. Vorher, währenddessen und danach beging er allerdings selbst alle möglichen Straftaten bis hin zur bestialischen Ermordung von zwei jungen Männern, so dass er im Jahr 1955 in der Presse als "gefährlichster Verbrecher der Nachkriegszeit" bezeichnet wurde.
Rudolf Herrmann hat ab Mai 2015 im Stadtarchiv Gütersloh zu Hermann Schmidtkunz geforscht und auch mit Zeitzeugen gesprochen. Die Ergebnisse wird er in einem illustrierten Vortrag vorstellen.
Vorherige Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei "Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt..." (C11172)

Mi. 02.12.2020 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

Am 2. April 1945 war mit dem Einmarsch der 2. US-Panzerdivision der Zweite Weltkrieg in
Gütersloh zu Ende. Wie verliefen die letzten Wochen und Tage für die Menschen in der Stadt? Unter welchen Umständen sind die US-Amerikaner einmarschiert? Was machten Deutsche, Ausländer und US-Soldaten in der "Stunde Null"? Wie gelang der Wechsel von der Diktatur zur Demokratie, von der Zerstörung zum Wiederaufbau? Der reich illustrierte Vortrag wird von Berichten von Zeitzeugen ergänzt, die dabei waren und aus erster Hand berichten können.
Norbert Ellermann und Rudolf Herrmann
Vorherige Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Jüdisches Leben in Dorf und Stadt Gütersloh (C11175)

So. 22.11.2020 14:00 - 15:30 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

Die wechselvolle Geschichte der Gütersloher jüdischen Gemeinde steht im Mittelpunkt dieses Stadtrundgangs. An ausgesuchten Orten wird gezeigt, welche Bedeutung die jüdischen Mitbürger im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt besaßen, aber auch mit welchen brutalen Mitteln sie aus unsere Mitte ausgegrenzt, vertrieben und ermordet wurden.
Vorherige Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.