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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Elternvolkshochschule
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Anmeldung möglich vhs.wissen live: Schule in Zeiten von Corona (D10166)

Mo. 20.12.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Dr. Katharina Werner

Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff. Eine zentrale Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus war von Beginn an die Schließung von Schulen.
Studien zeigen, dass sich die Lernzeit der SchülerInnen durch Schulschließungen drastisch verringert, besonders für leistungsschwächere SchülerInnen.
Welche kurz- und langfristigen Konsequenzen haben die Schulschließungen für die betroffenen SchülerInnen und das deutsche Bildungssystem insgesamt? Rund um diese Fragen diskutiert der Vortrag die aktuelle Forschung zu den ökonomischen Folgen der Corona-bedingten Schulschließungen.

Dr. Katharina Werner ist promovierte Ökonomin und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik in München. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Bildungsfinanzierung und Bildungsungleichheit.

Plätze frei Einsamkeit - du bist nicht allein - vhs@home (D13580)

Mi. 06.10.2021 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Nicole Gerigk

Allein in Deutschland sagen 14 Millionen Menschen, dass sie sich einsam fühlen. Und Corona hat da nochmals kräftig durch soziale Isolation nachgeholfen. Aber heißt Alleinsein gleich einsam? Wo liegen eigentlich die Ursachen der Einsamkeit? Global, digital - wie kommt es, dass scheinbar alles näher zusammenwächst und doch fühlen wir uns einsam? Einsamkeit wird als Makel und Stigma in der Gesellschaft angesehen. Einsamkeit findet aber auch in verschiedenen Lebensphasen statt, etwa plötzlich nach dem Tod eines Menschen. Auch in der Zweisamkeit können EInsamkeitsgefühle auftreten. Es gibt verschiedene Modelle mit einem gemeinsamen schmerzhaften Gefühl. An diesem Abend erstellen wir einen Aktionsplan gegen Einsamkeit!

Plätze frei Erziehen ohne meckern - vhs@home (D13585)

Di. 09.11.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Nicole Gerigk

Manchmal ist unser Geduldsfaden sehr kurz. Was tun, wenn die Tochter losbrüllt und der Sohn wütend die Tasche in die Ecke schmeißt? Nörgeln, schimpfen, meckern? Bitte nicht! Meistens haben wir ziemlich schnell ein schlechtes Gewissen und das Gefühl versagt zu haben. Es geht auch anders: Durch das Prinzip der gewaltfreien Kommunikation in der Erziehung können Eltern und Kinder lernen die eigenen Bedürfnisse zu äußern, ohne zu verletzen - und gehen damit Konflikten aus dem Weg. Im Mittelpunkt steht eine achtsame, wertschätzende und respektvolle Sprache.

Plätze frei Homeschooling, Homeoffice, Haushalt - und wo bleibe ich? - vhs@home (D13590)

Mi. 23.02.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Nicole Gerigk

Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Zeiten von Corona. Die Corona-Krise hat viele Familien an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gebracht. Dabei sind es meistens die Frauen, die Homeoffice und Homeschooling parallel leisten, den Haushalt stemmen - und dem Mann den Rücken freihalten. Laut einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung fühlt sich fast die Hälfte der Frauen durch die Situation an ihre körperlichen, psychischen und emotionalen Grenzen gebracht. Immer noch ist der gesellschaftliche Druck hoch, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Bin ich eine schlechte Mutter? Warum habe ich ständig ein schlechtes Gewissen oder das Gefühl nie zu genügen? Und ich? Wo bleibe ich dabei? Die Referentin zeigt Lösungen auf, wie Mütter, aber auch betroffene Väter diesem Sog von Stress und Belastung Einhalt gebieten und auch in schwierigen Zeiten ihr inneres Gleichgewicht bewahren können.

Plätze frei Problematische Mediennutzung im Kindes und Jugendalter - vhs@home (D13595)

Do. 10.03.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Nicole Gerigk

Medien im Alltag sind nicht mehr wegzudenken. Vor 2 Jahren rieten noch alle Kinderärzt*innen zu mäßigem Medienkonsum (höchstens 0,5 - 1 Std. am Tag je nach Alter des Kindes). Heute sind wir dankbar und froh über Homeschooling am Tablet, damit Homeoffice und Haushalt erledigt werden können.
Und was passiert nach dem Homeschooling? Wie erkenne ich, ob mein Kind problematisches Medienverhalten an den Tag legt? Homeschooling, WhatsApp, Youtube und Fernsehen - alles gleichzeitig? Ist das normal? Was ist Cybbermobbing, pathologisches Gaming und was sind problematische Netzwerke? Wie erkenne ich Warnzeichen für online Suizidalität? Was sind die Folgen von problematischer Mediennutzung und wo bekomme ich Hilfe?

Plätze frei Schule - Wie unterstütze ich mein Kind sinnvoll? (D15000)

Mo. 25.10.2021 19:30 - 21:45 Uhr
Dozent: Wolfgang Bergmann

Sorgen und Ängste machen Entscheidungen in der Phase, wenn die Kinder in die Schule gehen, oft nicht leicht.
- Hausaufgaben - muss ich kontrollieren und verbessern?
- Welche Ratschläge sind sinnvoll?
- Wie viel Verantwortung kann ich meinem Kind übergeben?
- Mein Kind ist zu langsam, zu unkonzentriert und überfordert?
- Wie gehe ich um mit Notendruck, Schulfrust, Strafen und Mobbing?
An diesem Abend erhalten Sie wichtige Tipps und Informationen rund um die Themen Schule, Hausaufgaben, Noten - und Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu individuellen Konflikten zu stellen.

Plätze frei Pubertät - Geht Erziehung noch? (D15005)

Di. 07.12.2021 19:30 - 21:45 Uhr
Dozent: Wolfgang Bergmann

Besonders in dieser turbulenten und auch spannenden Zeit kommt es auf die Beziehung zwischen Eltern und Teenager*innen an! Die Führung liegt bei den Erwachsenen, die sich mutig auf das Abenteuer einlassen können, die Jugendlichen vertrauensvoll zu begleiten. Das Zauberwort heißt Loslassen - und niemand behauptet, das sei leicht!
In dem Vortrag widmen wir uns gemeinsam der Frage, was Teenager in dem Alter wirklich brauchen und gehen ein auf Themen wie: Regeln und Regelverstöße, Kommunikation, Konflikte, Umgang mit Alkohol und Medien, Schule usw. Inspiriert sind die Überlegungen von den Wertvorstellungen und Ansätzen des dänischen Familientherapeuten und Autors Jesper Juul.
"Pubertät ist eine Tatsache, keine Krankheit" (Jesper Juul)

Plätze frei Aggressionen beim Kind - Wie gehen Eltern damit um? (D15010)

Mi. 09.02.2022 19:30 - 21:45 Uhr
Dozent: Wolfgang Bergmann

Aggressionen sind unerwünscht in unserer Gesellschaft - und besonders bei Kindern. Aggressives Verhalten bei Kindern gilt als Tabu und Kinder, die es an den Tag legen, werden oft diskriminiert. Was wir mit der Unterdrückung dieser legitimen Gefühle anrichten, wie wichtig es ist, diese zuzulassen und wie wir mit ihnen konkret umgehen können, sind Inhalte des Vortrags. Aggressionen sind wichtige Emotionen, die wir entschlüsseln müssen, sonst setzen wir das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen unserer Kinder aufs Spiel. Es gilt, einen konstruktiven und positiven Umgang mit einem wichtigen Gefühl zu finden.
Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.
Die Teilnehmergebühr ist an der Abendkasse zu entrichten.

Plätze frei Wie stärke ich das Selbst(wert)gefühl des Kindes? (D15015)

Do. 31.03.2022 19:30 - 21:45 Uhr
Dozent: Wolfgang Bergmann

Wie stärke ich das Selbst(wert)gefühl meines Kindes?
- Was ist der Unterschied zwischen Selbst(wert)gefühl und Selbstvertrauen?
- Was bewirkt mein Lob - und meine Kritik?
- Wie gehe ich mit Konflikten um?
Ein starkes, gesundes Selbst(wert)gefühl ist ein wichtiger Begleiter für die Herausforderungen im Leben eines Kindes (wie z.B. bei Leistungsdruck, Mobbing, Schulwechsel, Trennung der Eltern etc.). Je besser es entwickelt ist, desto größer sind Lebensfreude, Leichtigkeit und Beziehungsfähigkeit. Es wirkt wie ein 'psychosoziales Immunsystem' und verleiht Halt und innere Stärke.
Am Abend widmen wir uns gemeinsam obigen Fragen, basierend auf den Wertvorstellungen und Erfahrungen des dänischen Familientherapeuten und Autors Jesper Juul. Es gibt Zeit für persönliche Fragen und Sie erhalten hilfreiche Anregungen und Inspiration für den Alltag.

Eine vorherige Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Hochbegabung und Identifikation von Hochbegabung (D15050)

Mi. 29.09.2021 18:30 - 20:45 Uhr
Dozentin: Irmtrud Jurke

Besonders begabte und hochbegabte Kinder zeigen häufig ein auffälliges Verhalten. Das Gefühl anders und damit falsch zu sein, ist vermutlich eine Ursache für dieses Verhalten. Die außergewöhnliche Sensibilität der Kinder erfordert eine hohe Beziehungsfähigkeit der Eltern und pädagogischen Begleiter*innen.
Wenn man Hochbegabung definiert und misst, so geschieht dies in der Regel anhand von Bewertungsskalen. Begabung bekommt Namen wie IQ, Erfolg, Leistung, Noten, Talent. Es ist jedoch wichtig daran zu erinnern, dass besondere Begabung und Hochbegabung vor allem in Kindheit und Jugend eine interne Realität sind, ein sozialer und mentaler Prozess, der außerhalb der Norm läuft.
Die Phänomenologie der Hochbegabung allerdings existiert losgelöst davon. Jenseits des Erfolgs bleibt die innere Abweichung von der Norm ein Leben lang bestehen.
Oft werden die intellektuellen Ergebnisse besonders begabter oder hochbegabter Kinder gewürdigt, während ihre Charakterzüge und emotionalen Bedürfnisse und Fähigkeiten unerkannt bleiben oder gar abgelehnt werden. Dies kann zu aggressiven Verhalten oder innerem Rückzug führen. Besonders begabte und hochbegabte Kinder zu integrieren heißt, ihnen die Chance zu geben, sich in ihrem natürlichen Umfeld als Kinder unter den anderen Kindern wohl zu fühlen. Voraussetzung ist auf beiden Seiten die Bereitschaft jede*n andere*n so anzunehmen, wie er*sie ist.



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