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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Seniorenuni
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Keine Internetanmeldung möglich "Die Würde des Menschen ist unantastbar" (A18510.6)

Do. 31.01.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Helmut Klatt

Die Würde des Menschen ist oberster Wert des Grundgesetzes und oberster Zweck allen Rechts. Ihre Garantie ist tragendes Prinzip der verfassungsmäßigen Ordnung, Fundamentalnorm der Verfassung und Grundnorm der Rechtsordnung sowie Ausgangs- und Mittelpunkt des Staatsverständnisses.
Sie ist der Brennpunkt, in dem sich die obersten Prinzipien wie Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat sammeln und auf alle Bestimmungen der Verfassung zurückwirken.
So lautet das Lob dieser Norm in Politik und Gesellschaft, - ein Grund, sich mit dieser Norm näher zu befassen.

Keine Internetanmeldung möglich Ein Impressionist aus Dresden - Der Maler und Grafiker Robert Sterl (A18510.6.1)

Do. 07.02.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: David Riedel

Robert Sterl gilt neben Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt als bedeutender Vertreter des deutschen Impressionismus. Als Professor an der Dresdner Kunstakademie trifft er 1913 auf Peter August Böckstiegel und fördert den jungen Studenten. Dieser wiederum beginnt in den 1920er-Jahren Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Robert Sterl zu sammeln. Nach dessen Tod vermittelt Böckstiegel viele Werke aus dem Nachlass an Bielefelder Sammler. Der Vortrag wirft einen intensiven Blick auf das Schaffen des Künstlers im Kontext seiner Zeit, auf seine berühmten Darstellungen der Dirigenten und Musiker des Dresdner Konzertlebens, sowie auf die besondere Beziehung Sterls zu Westfalen zur zeitgleich stattfindenden Ausstellung im Museum Peter August Böckstiegel.

Keine Internetanmeldung möglich Europa am Scheideweg! Gegenwärtige Herausforderungen und Zukunft in Europa! (A18510.7)

Do. 14.02.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Gerhard Schüsselbauer

Die EU sieht sich nach wie vor gewaltigen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft gegenüber! Wie geht es weiter mit der EU-Integration? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Menschen in Europa.
In seiner Rede zur Lage der Union stellte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker seine Prioritäten für das Jahr 2018 vor und skizzierte seine Vision, wie sich die Europäische Union bis zum Jahr 2025 weiterentwickeln könnte. In seiner Grundsatzrede Ende September 2017 hat auch Emmanuel Macron, französischer Staatspräsident, seine Vision für Europa vorgestellt. Auch er möchte die EU voranbringen und fordert sogar eine Neugründung der EU. Wie realistisch sind diese Ideen, und welche konkreten Vorschläge gibt es für die Bereiche Wirtschaftspolitik, Brexit, Klimapolitik und Asylpolitik?

Keine Internetanmeldung möglich Klima, Umwelt und unsere Zukunft (A18510.7.1)

Do. 28.02.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Jean-Claude Muller

Willkomm in der Anthropozän! Der Ausdruck Anthropozän ist ein Vorschlag zur Benennung einer neuen geochronologischen Epoche: nämlich des Zeitalters, in dem der Mensch, seit dem Beginn der industriellen Revolution, zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Die bekanntesten Aspekte dieser neuen Epoche sind die globale Klimaerwärmung, das Massenaussterben von vielen Lebensarten, Übernutzung oder Verlust zur Verfügung stehender Ressourcen (fossile Energie, Mineralien, Böden, Weltmeere, Wasser). Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst der Einfluss der Menschen auf die Erde exponentiell (Kohlendioxid in der Atmosphäre, steigende Oberflächentemperatur, Versauerung der Meere). Die Frage stellt sich: Wie viele von uns verträgt die Erde? Wir werden immer mehr. Die Ansprüche der Menschen steigen. Aber die Ressourcen schrumpfen. Und wenn wir tatsächlich unter 2 Grad Celsius globale Erwärmung bleiben wollen, müssten die weltweiten Emissionen sofort und drastisch sinken. Das ist aber nicht in Sicht.
Was können wir tun? Ist die Welt zu retten? Das Anthropozän ist jetzt an einem Punkt angekommen, an dem immer mehr Menschen begreifen, dass es so nicht weitergeht. Hocher Energieverbrauch, Technik und mehr Wissen in den Industrieländern hat Wohlstand, Medizin und Bildung gebracht. Aber soziale Ungerechtigkeit und Armut in anderer Ländern treibt die Bevölkerungsexplosion immer weiter. Um diese Explosion zu stoppen, brauchen wir mehr ökonomische Entwicklung, und mehr ökonomische Entwicklung bedeutet auch mehr Wachstum, was wiederum mehr Energiekonsum und Klimaerwärmung hervorbringt. Um diesen Teufelskreis zu brechen ist ein Kulturwandel notwendig. Dazu müsste sich die Zivilgesellschaft zu einer veränderten Kulturgesellschaft weiter entwickeln. Das Gegenkonzept zur Idee des Anthropozäns wäre eine neue Humanökologie, die Wege zur kulturellen Erneuerung der Menschen aufweist und gleichzeitig daran mitwirkt, kreativ neue Strukturen hervorzubringen, die helfen, Grundfähigkeiten zu entwickeln, die es Menschen ermöglichen, angesichts der Klima- und Umweltkatastrophe, ein humanes Leben zu führen.

Keine Internetanmeldung möglich Die Vaterfigur in Philosophie, Literatur und Theologie (A18510.8)

Do. 14.03.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Björn Vedder

Hausvater, Geschmacksrichter, Papst. Eine Philosophie des Vaters. So wie die Dominanz der Mutterfigur als soziale Rolle ein Bollwerk gegen die Emanzipation der Frau ist, so verhindert das Fehlen einer ausgearbeiteten Vaterfigur die Emanzipation des Mannes. Deshalb wird in dieser Vorlesung ein alternativen Rollenentwurf vorgelegt, der aus philosophischen, literarischen und theologischen Texten von Aristoteles über Durs Grünbein bis Joseph Ratzinger rekrutiert.

Keine Internetanmeldung möglich Navigation via Satellit - Ohne Einstein kein Navi! (A18510.9)

Do. 28.03.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Wolfram Winnenburg

Ortung und Navigation spielen in der Geschichte der Menschheit eine bedeutende Rolle. Mit der Freigabe von GPS für die Öffentlichkeit im Jahr 1995 wurde das US-militärische NavStar-GPS auch im zivilen Bereich nutzbar. Weitere Satelliten-Navigation-Systeme folgten. Gegenwärtig erobern GPS- und andere GNSS (Global Navigation Satellite System)-Empfänger in Autonavigationssystemen, Smartphones und in vielen anderen mobilen Geräten unseren Alltag.
Die Grundlage dieser GNSS-Technik bildet die Ortsbestimmung über die exakte Zeitspanne, die ein Signal von einem zum anderen Ort braucht (Laufzeitmessung). GNSS-Geräte erreichen eine Standortbestimmung mit Genauigkeiten von mindestens 30 m, also ±15 m um die Position. Für derartig genaue Positionsangaben sind Zeitmessungen mit Genauigkeiten im Bereich von ±0,000.000.010 Sekunden notwendig. Bei diesem Genauigkeitsbereich sind vor allem relativistische Korrekturen nach Einstein zu berücksichtigen. Um Genauigkeiten von ±1 m und weniger zu erreichen, bedarf es weiterer Korrekturen und Daten sowie hochwertiger Elektronik.

Keine Internetanmeldung möglich Schuld-Kultur (A18510.90)

Do. 04.04.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Matthias Buschmeier

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Tendenz entwickelt, bei aktuellen gesellschaftlichen Problemen wie Fragen der ökonomischen Ausbeutung oder des Umweltschutzes vor allem an unser Schuldgefühl als Verbraucher zu appellieren.
Neben der politischen Instrumentalisierung des Schuldgefühls werden Schuld und Scham aber auch mit Blick auf die Kulturgeschichte als Kräfte entdeckt, die zum Beispiel das Triebwerk moralischer Revolutionen darstellen.
Dass politische Diskurse zunehmend als Schulddiskurse geführt werden, hat aber auch Kritik an den destruktiven Folgen der Wiederkehr von Kollektivschuldauffassungen hervorgerufen.
Aktuelle Forschungen in unterschiedlichen Disziplinen werfen aber die (alte) Frage auf, ob Schuldbeziehungen für kulturelle Legitimations- und Transformationsprozesse eine produktive Kraft darstellen.
In der Vorlesung werden aktuelle Schuldkonzepte in den Geisteswissenschaften diskutiert.

Keine Internetanmeldung möglich Von der Romanik zur Gotik (A18510.91)

Do. 11.04.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Frank Duwe

Die europäische Kunst des Mittelalters wird im Wesentlichen durch die stilistischen Entwicklungen geprägt, die wir - grob umrissen - mit Romanik und Gotik bezeichnen. Innerhalb dieser beiden Kategorien nimmt die Architektur ganz sicher eine herausragende Position ein. Kirchen- und Klosterbauten gelangen zu einer künstlerisch bemerkenswerten Blüte und Pracht. Hierbei werden die gotischen Bauten in der Regel auf die vorgängigen Errungenschaften der Romanik zurückgeführt. Aber nicht nur in der Architektur, auch in den bildenden Künsten erreicht die europäische Kunst zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert einen künstlerisch hochstehenden Stand. Dies betrifft sowohl die Kunst der Skulptur in Form von Kapitellen, Reliefs und Freiplastiken, als auch die flächenbildliche Kunst mit ihren Mosaiken, Fresken und Tafelbildern (meist in Form von Altarretabeln). Auf all den genannten Feldern verläuft die Entwicklung von einer rein religiös repräsentativen Kunst nach dem Vorbild byzantinischer Werke hin zu einer originär abendländischen, in die nach und nach Aspekte der Naturrealistik, ja sogar Emotionalität eindringen. An der Epochenschwelle der späten Gotik zur Renaissance sollen diese Aspekte dann - zusammen mit der Vorstellung neuer Bildräumlichkeiten - die Kunst in neue Sphären führen. Während des Seminars werden an ausgewählten Beispielen aus den genannten künstlerischen Bereichen kunsthistorische Zusammenhänge erläutert und auf deren geistesgeschichtlichen Hintergründe eingegangen.

Keine Internetanmeldung möglich Hildesheim - Zentrum mittelalterlicher Sakralkunst (A18510.92)

Do. 09.05.2019 08:30 - 20:00 Uhr
Dozenten: Monika Abel, Dr. Frank Duwe

St. Michaelis und der Dom St. Mariä Himmelfahrt in Hildesheim sind zwei herausragende Beispiele romanischer Baukunst (UNESCO-Welterbe). Die beiden Kirchenbauten repräsentieren auf einzigartige Weise die künstlerische und geistige Blüte des deutschen Mittelalters im Heiligen Römischen Reich. Schon in spätottonischer Zeit gelang es Bischof Bernward (Amtsantritt 993), einem der herausragenden Theologen und Intellektuellen seiner Zeit, in Hildesheim mit der Domschule ein geistlich-geistiges Zentrum zu begründen, welches auch die Bereiche der Architektur und Kunst umfasste. Die Kirche St. Michaelis und der Mariendom sind zwei bedeutende Beispiele hierfür und legen mit ihrer kunsthistorischen Bedeutung in europäischen Dimensionen ein außergewöhnliches Zeugnis von der Stellung des Hildesheimer Zentrums ab. Der erste Dombau entstand bereits ab 872 und gehört trotz späterer, zum Teil eingreifender Veränderungen zu den ältesten Bischofskirchen in Deutschland und Europa, auch wenn Bernward selbst die Fertigstellung nicht mehr erlebte. Neben der Architektur sind vor allem Kunstwerke von hohem Rang mit diesem Ort verbunden, etwa die Bernwardstür aus dem Jahre 1015 mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte oder die Christussäule aus dem Jahre 1020. An seinen Außenmauern wartet der Dom mit einer weiteren Sehenswürdigkeit auf: Ein der Legende nach tausendjähriger Rosenstock wächst dort – Wahrzeichen der Stadt Hildesheim. Früher als der Dom wurde kurz vor dem Tod Bernwards im Jahr 1022 ein Teil der St. Michaeliskirche geweiht, vielfach als die schönste frühromanische Kirche Deutschlands betitelt. Die Basilika, ein Paradebeispiel der ottonisch-salischen Reichskirchen, ist auch wegen ihrer einzigartigen Holzdecke aus dem 13. Jahrhundert berühmt, eine auf 1300 Eichenbohlen gemalte Genealogie Christi.

Plätze frei Präsentation der Studienarbeiten und Zertifikatsübergabe (A18510.93)

Do. 23.05.2019 09:30 - 13:00 Uhr
Dozentin: Monika Abel

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