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Programm / Programm / Kultur / Mittwochs um halb vier
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Keine Internetanmeldung möglich Katalonien - Das andere Spanien oder eigene Nation? (A20100)

Mi. 26.09.2018 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Ein bevorzugtes Reiseziel in Spanien ist Katalonien. Im Umfeld der Costa Brava hat der Kunst-Magier Salvador Dalí unverkennbare Spuren hinterlassen. Die schönsten Altstädte gibt es in Girona, Tossa de Mar und Barcelona. Neben der gotischen Kunst beeindruckt das Erbe der Sepharden, der legendären Kultur des spanischen Judentums im Mittelalter. Faszinierend ist außerdem der katalanische Jugendstil ("modernisme"), der in Antoní Gaudí seinen Meister fand und sich vor allem in Barcelona manifestiert. In dieser pulsierenden Millionenmetropole hat sich das Unabhängigkeitsstreben der Katalanen Bahn gebrochen. Tatsächlich sind die Menschen in Katalonien anders als im übrigen Spanien, was u.a. durch eine eigene Sprache und Folklore deutlich wird. Doch inwieweit handelt es sich dabei um eine Regionalkultur oder gar um eine eigene "Nation"? Der Lichtbildervortrag geht diesen aktuellen Fragen anschaulich und reflektierend nach.

Keine Internetanmeldung möglich "Die Würde des Menschen ist unantastbar" (A20101)

Mi. 10.10.2018 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Helmut Klatt

Die Würde des Menschen ist oberster Wert des Grundgesetzes und oberster Zweck allen Rechts. Ihre Garantie ist tragendes Prinzip der verfassungsmäßigen Ordnung, Fundamentalnorm der Verfassung und Grundnorm der Rechtsordnung sowie Ausgangs- und Mittelpunkt des Staatsverständnisses.
Sie ist der Brennpunkt, in dem sich die obersten Prinzipien wie Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat sammeln und auf alle Bestimmungen der Verfassung zurückwirken.
So lautet das Lob dieser Norm in Politik und Gesellschaft, - ein Grund, sich mit dieser Norm näher zu befassen.

Keine Internetanmeldung möglich Geliebter Fluss - Mia viedi d'En (A20102)

Mi. 07.11.2018 15:30 - 17:00 Uhr
Dozentin: Gabriele Reiß

Einen Fluss begleiten, von ihm lernen und sich inspirieren lassen - lange hatte Gabriele Reiß (64) von dieser Idee geträumt. Angeregt durch H. Hesses "Siddartha", dessen Schicksal sie als junge Frau bewegt hatte, machte sie sich schließlich mit ihrem Holland-Fahrrad auf den Weg, reiste 16 Tage lang an der Seite des Inn, 550 km von Passau nach Maloja (Engadin/Schweiz), wobei sie ihr Gefährt oft schieben musste. Die Probleme, die es im Gebirge bereitete, nahm sie zugunsten der Vorzüge gerne in Kauf. Am 17. Tag stieg sie zu Fuß zum Inn-Ursprung auf.
In den vielen stillen Stunden des Alleinseins lernte sie das Wesen des Flusses kennen, seine Rolle im Naturkreislauf, und sie begab sich auch auf eine innere Reise, in die Geschichte ihrer Generation, in fortgeflossene Zeiten ihres Lebens. Neue Horizonte taten sich auf und sogar der Quell, den sie von Kindheit an in sich spürte.

Keine Internetanmeldung möglich Die Auvergne - Kunst, Kultur und Geschichte im Land der Vulkane (A20103)

Mi. 21.11.2018 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Frank Duwe

Die Auvergne liegt als altes Kulturland im Herzen einer der faszinierendsten Landschaften Frankreichs, dem Zentralmassiv mit seinen unzähligen rauen Kegelbergen erloschener Vulkane (z. B. dem Puy-de-Dôme mit 1465 m), seinen kargen Hochebenen und fruchtbaren Niederungen. Im Norden wird die Zentral-Auvergne begrenzt durch das Bourbonnais, im Südosten durch das Velay; beide "Randregionen" sollen in diesen Vortrag mit einbezogen werden. Im Mittelalter standen die Grafen der Auvergne in Lehnsabhängigkeit zum Herzog von Aquitanien, ihr Herrschaftsgebiet war jedoch politisch von Zerrissenheit geprägt. Zu stark waren die Einflüsse des regionalen Adels. Diese Situation änderte allerdings nichts daran, dass auf künstlerischem und architektonischem Gebiet die Auvergne im Mittelalter bedeutende Schulen in erstaunlicher Homogenität und Qualität hervorbrachte, die denjenigen der Provence in nichts nachstanden. So ist z. B. das "Massif Barlong" einzigartig in der romanischen Kirchenarchitektur Frankreichs. Allgemein zeugt noch heute eine große Dichte an Baudenkmälern von der kunsthistorischen Bedeutung der Auvergne, in die der Vortrag anhand zahlreicher Bilder einführen wird. Auch von der eindrucksvollen Landschaft, die mit der Kunst und Architektur dieser Region auf das Feinste harmoniert, wird an diesem Nachmittag einiges zu sehen sein.

Keine Internetanmeldung möglich Auf dem Ostseeküstenradweg von Lübeck nach Usedom (A20104)

Mi. 05.12.2018 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Wilhelm Döhrmann

Der Radweg verläuft auf 400-450 km durch abwechslungsreiche Naturlandschaften: verschiedene Küstenformen (Sandstrände, Kliffküsten, Boddenküsten), von der Eiszeit geprägte Moränenlandschaften u.a.m. Er führt durch viele bekannte Ostseebäder wie z.B. Boltenhagen, Heiligendamm und Ahlbeck mit der typischen Bäderarchitektur und den Seebrücken.
Man kommt vorbei an so lohnenden Zielen wie dem Doberaner Münster, der Künstlerkolonie Ahrenshoop oder der Schmalspurbahn Molli. Hin und wieder trifft man auch noch auf Relikte bzw. Erinnerungen an die DDR-Zeit.
Höhepunkte sind vor allem die Hansestädte Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald (z.T. UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren mächtigen gotischen Backsteinkirchen und den z.T. prächtigen Bürgerhäusern.
Der Radweg ist hervorragend ausgeschildert, verläuft oft abseits der Straßen und ist meist in sehr gutem Zustand.

Keine Internetanmeldung möglich Peru - Abenteuer in der Wüste und in den Anden (A20106)

Mi. 30.01.2019 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Reisende im Land der Inka erleben ungeahnte Klimagegensätze, grandiose Landschaften, artenreiche Fauna und legendäre Hochkulturen! Bizarre Formen nimmt der Alltag in der zweitgrößten Wüstenstadt der Welt an: Lima. Am Pazifik reizen die höchsten Dünen zum Sandboarding. Wagemutige baden auf Inseln mit Seelöwen. Das Naturreservat Paracas animiert zu ornithologischen Beobachtungen. Der Flug über die Nazca-Linien gibt archäologische Rätsel auf. Die Fahrt in die Anden über fast 5.000 m hohe Pässe bringt den Atem ins Stocken. Surreal mutet die Bergbaustadt La Oroya an. Im Heiligen Tal der Inka faszinieren magische Ruinen und Dörfer mit Kirchen im Mestizen-Barock. Der Titicacasee lädt zu unvergesslichen Bootstouren ein. Und nicht zuletzt sind es die indigenen Menschen, die mit traditionellen Lebensweisen überraschen. Der Lichtbildvortrag endet mit praktischen Reisetipps.

Keine Internetanmeldung möglich Von den Alpen zum Ätna mit Rad und Bahn (A20107)

Mi. 13.02.2019 15:30 - 17:00 Uhr
Dozenten: Maria Ernst-Grüneberg, Norbert Grüneberg

Die Radreise startete in Bozen und führte durch das Etschtal bis Trient. Entlang der Brenta ging es auf überwiegend asphaltierten Radwegen nach Bassano del Grappa und ab dort über wenig befahrene Straßen nach Venedig. Die Weiterfahrt nach Ravenna erfolgte über die vorgelagerte Inselkette und durch den UNESCO-Biosphärenpark Parco del Delta del Po.
Hier, wo der Fluss Po in einem weiten Mündungsdelta in die Adria fließt, begegnet dem Besucher eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Der Park gehört zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten in ganz Europa. Auch wegen der zahlreichen Flamingokolonien und Seidenreiher ist er ein "stiller" Höhepunkt der Reise.
Die Radroute ab Palermo und weiter entlang der Westküste verlief meistens über eher verkehrsarme Nebenstraßen, die ab Trapani für Radfahrer gut ausgeschildert sind. Der Weg wurde oft von einer üppigen Vegetation gesäumt und bot herrliche Blicke auf das Meer, die Berge und die Küstenlandschaft. Es wurden zahlreiche Natur- und Kulturerbestätten berührt. Dazu zählen u.a. die Salinen von Trapani mit ihren Windmühlen und leuchtend weißen Salzbergen, die beeindruckenden Tempelanlagen in Selinunt, das Tal der Tempel bei Agrigent und der über alles thronende Ätna.
Die mehrstündige Zugfahrt nach Palermo schließlich bietet eine großartige Zusammenfassung der an Reizen überaus reichen Kultur- und Naturlandschaft der größten Mittelmeerinsel.

Keine Internetanmeldung möglich Viva Mexiko! (A20108)

Mi. 27.02.2019 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Karl-Wilhelm Specht

Eine Mexiko-Reise beginnt naturgemäß in Mexiko City, der Riesenstadt, die man als die größte der Erde bezeichnet. Inmitten der Gegenwartsarchitektur gehen wir auf Entdeckungsreise zu den vorangegangenen Kulturen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Dazu gehören die Ruinen von Teotihuacan genauso wie die Kathedrale und die Basilika von Guadalupe der spanischen Eroberer. Das hervorragende anthropologische Museum und der Regierungspalast mit den Fresken von Diego Rivera stehen im Gegensatz zu den bunten Gärten von Xochimilco. Mit den prächtigen Kirchen von Puebla und Oaxaca wird die Reise fortgesetzt zu den hoch gelegenen Ausgrabungen von Monte Alban und dem Fürstenpalast von Mitla. Das koloniale Zentrum von San Cristobal de las Casas und eine Fahrt durch den Sumidero-Canyon sowie ein Besuch der Indianerdörfer Zinacantan und Chamula schließen sich an, bevor die Urwaldsiedlung Palenque, eine der großartigsten Maya-Kulturstätten, im Bild erscheint. Campeche am Golf von Mexiko und Merida, die Hauptstadt von Yucatan, sind weitere Ziele, bis die Maya-Stätten Uxmal und Chichen Itza als besondere Höhepunkte erreicht werden. Zudem lernen wir Kakteen, Krokodile und Leguane kennen, erleben bunte Indiomärkte und erfahren, wie Tequila und Mezcal hergestellt werden.

Keine Internetanmeldung möglich Friedens- und Gewaltpotenzial der Religionen (A20109)

Mi. 13.03.2019 15:30 - 17:00 Uhr
Dozentin: Hamideh Mohagheghi

Religiöse Motive spielen im Zusammenhang kriegerischer Konflikte seit jeher eine wichtige Rolle. Gegenwärtig stehen vor allem destruktive Ausprägungen des Islam im Fokus. Fragen werden unter anderem sein, wie gefährlich Religionen sind, unter welchen Bedingungen religiöse Überzeugungen so aggressiv werden, dass sie gewalttätige Konflikte auslösen und anheizen und wie das Friedenspotenzial von Religionen zur Geltung gebracht werden kann?

Keine Internetanmeldung möglich Max Beckmann - symbolhafte Bilder der Welt zwischen Figuration und Expression (A20110)

Mi. 27.03.2019 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Frank Duwe

Max Beckmann zählt zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Avantgarde-Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach einer frühen Phase des Auslotens, welche künstlerischen Möglichkeiten der Impressionismus für ihn bieten könnte, wandte sich Beckmann seinem zentralen Thema, der modernen Weiterentwicklung einer figurativen Malerei aus der Tradition, zu. Der erste Weltkrieg, in dem der junge Beckmann als Sanitäter eingesetzt wurde, hinterließ eine tiefgreifende Krise in seiner psychischen Verfassung. Unabhängig von den vorherrschenden Kunstströmungen seiner Zeit begann er, enge Bildräume zu schaffen, die zuweilen bühnenartig anmuten und in denen gleichnishaft Gegenstände, Tiere und menschliche Gestalten in rätselhaften Bezügen zueinander auftauchen. Die individuell-mythologisch entwickelte Symbolik in Beckmanns Sujets ist vielfach nur sehr schwer zu entschlüsseln, vermittelt aber emotional eine Atmosphäre der Zerrissenheit menschlicher Existenz in der modernen Gesellschaft. Sein Stil bewegt sich zwischen Neuer Sachlichkeit und Expressionismus, ohne eindeutig der einen oder anderen Seite zuordenbar zu sein.



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