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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Kultur / Kultur und Kunstgeschichte
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Kurs abgeschlossen Web-Vortrag Museum inside/ Museum Barberini Potsdam (C20040)

Di. 29.09.2020 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dorothee Entrup

Das Museum Barberini in Potsdam wird ab dem 5. September 2020 die Impressionisten aus der Sammlung des Museumsgründers Hasso Plattner zeigen. Über 100 Meisterwerke von Monet, Renoir, Morisot, Sisley, Pissarro, Cross, Signac und weiteren Malern des Impressionismus und Postimpressi-onismus werden künftig dauerhaft im Museum Barberini präsentiert werden. Darunter sind allein 34 Gemälde von Claude Monet. Insgesamt werden über zwanzig Künstler in der Dauerausstellung vertre-ten sein. Ihre Werke unterstreichen die zentrale Rolle der Landschaftsmalerei zu jener Zeit.

Kurs abgeschlossen Web-Vortrag Museum inside/ Kunsthalle Mannheim (C20041)

Di. 20.10.2020 19:00 - 20:00 Uhr
Dozent: Dr. Sebastian Baden

Anselm Kiefer ist einer der bekanntesten deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Sein im wahrsten Sinne des Wortes schwergewichtiges Werk setzt sich mit der deutschen Geschichte, dem Judentum und den Medien der Erinnerungskultur auseinander. Nicht nur durch ihre reine Größe, auch durch ihre haptische Materialität - die Lieblingswerkstoffe des international renommierten Ausnahmekünstlers sind Asche und Blei - sind die Werke von Anselm Kiefer überwältigend. Die Kunsthalle Mannheim zeigt in ihrer Herbstausstellung Werke von Anselm Kiefer aus der Samm-lung des im Mai 2019 verstorbenen Hans Grothe. Die Ausstellung konzentriert sich auf drei wichtige Werkphasen des Künstlers: Von frühen Arbeiten wie "Große Fracht" (1981/1996) mit applizierten Bleiobjekten über die vielteilige Installation "Palmsonntag" (2007), in deren Mitte sich eine Palme be-findet, bis zu der raumgreifenden Skulptur "Der verlorene Buchstabe" (2011-2017) werden großforma-tige, mehrdimensionale Bilder und Skulpturen gezeigt. Der Kurator der Ausstellung, Dr. Sebastian Baden, gibt in diesem Web-Vortrag einen Einblick in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte in der Ausstellung gezeigte Werke. Die Ausstellung ist vom 2. Oktober 2020 bis zum 21. März 2021 in der Kunsthalle Mannheim zu sehen.

Plätze frei Web-Vortrag Museum inside/ Bucerius Kunst Forum Hamburg (C20042)

Di. 03.11.2020 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Kathrin Baumstark

Das Bucerius Kunst Forum widmet im Herbst 2020 Georges Braque eine retrospektive Ausstellung. Erstmals seit über 30 Jahren wird sein malerisches Werk in Deutschland umfassend präsentiert. Bra-que gilt als der Initiator des Kubismus und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung spürt Braques erstaunlicher schöpferischer Vielfalt nach und beleuchtet alle stilisti-schen Veränderungen sowie formalen Brüche in seinem Werk - vom Fauvismus seiner Anfänge bis zu den letzten, nahezu abstrakten Serien der Nachkriegszeit. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou, Paris. Die künstlerische Leiterin, Dr. Kathrin Baumstark, gibt in diesem Web-Vortrag einen Einblick in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte in der Ausstellung gezeigte Werke. Die Ausstellung ist vom 10. Oktober 2020 bis zum 24. Januar 2021 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg zu sehen.

Plätze frei Web-Vortrag Museum inside/ Suermondt-Ludwig-Museum Aachen (C20043)

Di. 24.11.2020 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: M. A. Wibke Vera Birth

Das 500-jährige Jubiläum einer Reise Albrecht Dürers, die ihn auch zur Krönung Karls V. nach Aachen führte, ist Anlass für das Suermondt-Ludwig-Museum, Dürers Werke aus aller Welt nach Aachen zu holen. Die Ausstellung ermöglicht einen präzisen und frischen Blick auf die sogenannte Reise in die Niederlande (1520/21).
Anhand von Dürers bedeutendem Reisetagebuch sowie seinen künstlerischen Arbeiten zeichnet die Ausstellung in einem einzigartigen kulturhistorischen Bilderbogen die Reisestationen des Künstlers bis
9/13
ins Detail nach. Rund 100 Meisterwerke, darunter Zeichnungen, Gemälde sowie druckgrafische Werke, geben Zeugnis von Dürers außergewöhnlicher Kunstfertigkeit selbst unterwegs, ohne eigene Werkstatt.
Die auf der Reise entstandenen Meisterwerke Dürers werden ergänzt mit bedeutenden Werken nam-hafter Künstlerkollegen, die Dürer in den Niederlanden traf, die er inspirierte und die ihn inspirierten.
Die Ausstellung organisiert das Suermondt-Ludwig-Museum gemeinsam mit der Londoner National Gallery. Dort wird sie 2021 in modifizierter Form unter dem Titel "Dürer’s Journeys: Travels of a Re-naissance Artist" präsentiert.
Der Web-Vortrag stellt Dürers Reise in die Niederlande vor und gibt einen Überblick über ausgewählte in der Ausstellung gezeigte Werke.

Plätze frei VHS-wissen live: Dei Erfindung des (jüdischen) Essens: Popkultur, Ernährung, (C20044)

Do. 12.11.2020 19:30 Uhr - 20:30 Uhr Uhr
Dozentin: PD Dr. Caspar Battegay

Warum wurden in der Corona-Krise so viele Konserven, Mehl und Zucker gekauft - obwohl die Versorgungssicherheit nie gefährdet war? Offenbar weisen bestimmte Nahrungsmittel über ihren Nährwert hinaus auch kulturelle Werte auf: Essen kann solide wirken und Sicherheit suggerieren - oder zum „Sould Food" werden. Der französische Theoretiker Roland Barthes nannte die Ernährung ein „System der Kommunikation, ein Korpus von Bildern, eine Gebrauchsanordnung, ein System der Situationen und Verhaltensweisen“. Für Barthes ist das Essen ein Zeichen, das sich lesen lässt. Der Vortrag erläutert in einem ersten Schritt solche und andere theoretischen Annäherungen an das allgegenwärtige "Kulturthema Essen" (Alois Wierlacher). In einem zweiten Schritt werden wir danach fragen, warum jemand eine bestimmte Speise als „jüdisch“ wahrnimmt: Was ist an Pastrami, Bagels und gefillte Fisch jüdisch? Dabei werden wir auf popkulturelle Kontexte, aber auch auf Gegenwartsliteratur eingehen.
PD Dr. Caspar Battegay ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Seit 2015 ist er Mitglied der Jungen Akademie

Anmeldung möglich Glacier Express - Mit der Gebirgsbahn durch die Schweizer Hochalpen (C20103)

Mi. 28.10.2020 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Karl-Wilhelm Specht

Der berühmte Schienenweg zwischen dem Wallis und dem Engadin ist der „rote Faden“ bei dieser ungewöhnlichen Alpenreise: Wir folgen dem roten Zug, dem „langsamsten Schnellzug der Welt“ zwischen den Endpunkten Zermatt und St. Moritz durch das obere Rhonetal ins Tal der Reuss, über den Oberalppass zum jungen Rhein, in Graubündens Hauptstadt Chur und ins Domleschg. Der Weiterweg durch die Schluchten der Albula bis ins Hochtal des Inns wurde inzwischen von der Unesco zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Wir passieren Viadukte und Tunnel, bildhübsche Dörfer und anmutige Städtchen, durchqueren die Rheinschlucht im Flim-ser Bergsturzgebiet und die schaurig-schöne Via Mala und blicken immer wieder auf die eisig glitzernde Welt der Gletscher und Gipfel. Nicht nur Eisenbahnliebhaber bekommen Gefallen an dem spielzeugartigen Ex-presszug, auch Wanderer und Naturfreunde kommen zu ihrem Recht; denn selbstverständlich werden auch die hinreißend schönen Landschaf-ten rechts und links des Schienenstranges vorgestellt, fehlt nicht der Blick auf Pflanzen, Tiere und kulturelle Sehenswürdigkeiten.
Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Kunstexkursion nach Düsseldorf "Caspar David Friedrich" (C22011)

Fr. 27.11.2020 08:45 Uhr - 19:00 Uhr
Dozentin: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch

Kunst-Exkursion nach Düsseldorf mit der VHS Gütersloh:
"Caspar David Friedrich"
am 27. November 2020

Nur wenige Künstler des 19. Jhdts. haben die Gemüter so sehr bewegt wie der deutsche Maler Caspar David Friedrich (1774 – 1840), der als melancholischer Einzelgänger
mit seinen einfühlsamen Stimmungsbildern zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten zum wichtigsten Vertreter der deutschen Romantik wurde und dessen Werk alles überstrahlt, was vor, neben und nach ihm an deutscher Landschaftsmalerei den Geist
der Zeiten repräsentiert.
Caspar David Friedrich trat mit einer neuartigen Malerei an, deren einzige Quelle das Herz sein sollte. In seinem Verständnis sollte Kunst zwischen Natur und Mensch vermitteln. Vor diesem Hintergrund näherte er sich den Schönheiten der Natur – insbesondere seiner nordischen Heimat und Geburtsstadt Greifswald aber auch anderen ganz verschiedenen Winkeln Deutschlands – und verewigte die Topografie seiner Ausflugsziele mit feiner Beobachtungsgabe, aber auch dem gewissen Sinn für effektvolle Manipulation. Dabei gehen seine melancholisch-düster komponierten Bilder mit allegorischer, religiöser oder historischer Bedeutung weit über eine getreue Wiedergabe der natürlichen Erscheinungswelt hinaus und machen in der Malkunst das Unfassbare sichtbar, indem sie die Sehnsucht eines vom Schicksal gezeichneten Menschen nach der heilen Welt verkörpern. Hierbei kommt in großangelegten weiträumigen Landschaftsperspektiven einer oft kleinen oder auch größeren Staffage-Figur (als Rückenfigur dargestellt), die als einzelnes Subjekt der Unendlichkeit der Natur scheinbar verloren gegenübersteht, eine Schlüsselrolle zu: sie wird zum Stellvertreter des Betrachters und soll zur erlebnismäßigen Identifikation mit dem Dargestellten anregen. Dem Künstler, der den neuen Begriff der „Empfindungslandschaft“ schuf, geht es um die Belebung der toten Natur durch die Empfindungen und Gefühle der Menschen.

- Vor dem Hintergrund einer schon zu Lebzeiten spannungsvollen Beziehung zwischen Caspar David Friedrich und den Vertretern der Düsseldorfer Malerschule präsentiert
nun der Kunstpalast in seiner großen Caspar David Friedrich-Ausstellung mit rund 120 Werken erstmals diesen künstlerischen Dialog zwischen Werken des bedeutendsten Landschaftsmalers der Romantik und seiner Dresdener Malerfreunde mit Hauptwerken der Düsseldorfer Malerschule und beleuchtet zugleich den aufkommenden Geschmackswandel von der Romantik bis zu den Anfängen des Realismus.
Da Ausstellungen zu Caspar David Fridrich eher selten sind, wird die große Schau in Düsseldorf 2020 eine wichtige Präsentation werden.

Programm:
8.45 Uhr Abfahrt VHS-Haus, Hohenzollernstraße 43, 33330 Gütersloh

ab 11.30 Uhr Besuch der Ausstellung "Caspar David Friedrich" inkl. Führung in Kleingruppen mit jeweils max. 8 Teilnehmenden.

Nach dem gemeinsamen Museumsbesuch mit Führung besteht die Gelegenheit zum individuellen Vertiefen dieser Ausstellung oder dem Besuch der Gemäldegalerie
(ca. 3.000 Gemälde von der Renaissance bis zum Impressionismus) und dem Besuch
des Museums-Restaurants/-Cafés oder der Düsseldorfer Altstadt.

17.30 Uhr Rückfahrt nach Gütersloh
Programmänderungen vorbehalten.

Leistungen:
Fahrt im modernen Reisebus unter bestimmten Hygienebedingungen
Eintritt und Führung in Kleingruppen mit max. 8 Personen

Reiseleitung:
Dr. Regina Bredenbach-Rämsch, Romanistin/Kunsthistorikerin

Rücktrittsbedingungen:
Absagen sind bis spätestens 2 Wochen vor dem Veranstaltungstag möglich. Danach betragen die Stornokosten 100%. Stellt der/die Absagende selbst eine Ersatzperson, entfallen die Stornokosten.

Eine Ermäßigung der Kursgebühr ist nicht möglich.