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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Kultur / Kultur und Kunstgeschichte
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Kurs abgeschlossen vhs.Web-Vortrag: Machtverschiebung voraus? China und die USA (C10247)

Mi. 24.03.2021 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Dr. Hendrik W. Ohnesorge

Der Aufstieg der Volksrepublik China trägt in entscheidendem Maße zu derzeit beobachtbaren globalen Machtverschiebungen bei. Beeindruckende Wachstumszahlen sowie weltumspannende Projekte Chinas wie die "Neue Seidenstraße" belegen diese Entwicklung. Ausgehend von dem zentralen Faktor Macht in den internationalen Beziehungen, nimmt der Vortrag den Aufstieg Chinas und dessen Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika in den Blick. Während unterschiedliche Dimensionen der sino-amerikanischen "strategischen Rivalität" identifiziert werden, findet das Projekt der "Neuen Seidenstraße" besondere Berücksichtigung.

Den Zugangslink zum Webinar und den Link zum Login-Leitfaden senden wir Ihnen rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zu.
Ihr Webinar läuft mit dem Video-Conferencing-System edudip. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme: Desktop-Rechner oder Notebook, iPad oder iPhone sowie eine Webcam und ein Headset. Die Internetverbindung sollte mindestens eine Bandbreite von 6 MBit/s haben, empfohlen sind 16 MBit/s. Wir empfehlen, kein WLAN, sondern eine drahtgebundene Internetverbindung zu nutzen. Für edudip müssen Sie keine Software herunterladen.

Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Kurs abgeschlossen Jüdisches Selbstverständnis im Wandel der Zeit - vhs@home (C13020)

Di. 04.05.2021 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Sabine Plaumann-Wulfert

Jüdisches Leben wird in der deutschen Gesellschaft häufig immer noch mit Zurückhaltung betrachtet. Meist liegen die Ursachen dafür in einem zu geringen Einblick, wodurch und von welcher Vielfalt gerade auch modernes jüdisches Selbstverständnis geprägt ist.

Inwieweit nehmen äußere Bedingungen wie Alter, Geschlecht, Bildung, Biografie oder auch der Lebensort einen verändernden Einfluss auf Bereiche wie die Rolle von Frau und Mann, das System Familie, die Form der Glaubenspraktiken von liberal bis orthodox ein?
Was bedeutet "modernes" Judentum? Ist es möglich sich als jüdisch zu verstehen ohne den Glauben zu praktizieren? Wie drücken sich Veränderungen im jüdischen Selbstverständnis auch jüngerer Generationen in Kunst, Kultur und gesellschaftspolitischer Positionierung aus?

Diese Veranstaltung versteht sich nicht als reine Wissensvermittlung, sondern als Begleitungsangebot, sich für Denk- und Lebensweisen auch jenseits der eigenen Lebenswelt zu öffnen.
Lassen Sie sich dazu verführen Neues zu entdecken!

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit eines direkten Austausches mit der Referentin.

Kurs abgeschlossen vhs.wissen live: Afrikas Kampf um seine Kunst in französischer Sprache (C25801)

Di. 18.05.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Bénédicte Savoy

Sprache: Französisch oder simultan übersetzt
Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.
Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck ihr neues Buch "Afrikas Kampf um seine Kunst: Geschichte einer postkolonialen Niederlage".
Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift. So behandelt er in dem von Bénédicte Savoy ins Deutsche übersetzten Buch "Mona Lisa in Bangoulap: Die Fabel vom Weltmuseum" (Matthes & Seitz 2016) ebenso spielerisch wie geistreich die Widersprüche der Museumsarbeit in der postkolonialen Weltgesellschaft.

Das Gespräch zwischen Bénédicte Savoy und Arno Bertina wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich Böll Stiftung Paris statt. Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt, sie wird jedoch simultan übersetzt, so dass jeder Teilnehmende selbst entscheiden kann, ob er das Gespräch auf Französisch (Original) oder ins Deutsche übersetzt hören und verfolgen möchte.

Nach Anmeldung verschicken wir vor der Veranstaltung einen Zugangslink per Email. Einmalig ist dazu der kostenlose Download von https://zoom.us erforderlich. Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Kurs abgeschlossen vhs.Web-Vortrag:Rembrandts Orient - Westöstliche Begegnung in der niederländisch (C25806)

Di. 04.05.2021 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Dorothee Entrup

Dr. Dorothee Entrup
Museum Barberini Potsdam

Turban, Teppich, Tulpe - immer wieder haben Rembrandt und seine Zeitgenossen Gegenstände aus fernen Ländern gemalt. Ihre Kunstwerke sind Zeugnisse der ersten Globalisierung und zeigen den Einfluss fremder Kulturen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Wissensdurst, Sammellust und Besitzerstolz haben diese kunstgeschichtlich bedeutende Epoche geprägt und die Maler zu neuartigen Historienszenen, Portraits und Stillleben inspiriert. Die Kehrseite dieser Weltaneignung wie Sklaverei, Handelskriege und die Verluste eigener Seeleute wurde dagegen nicht dargestellt. Im Rahmen der heutigen Debatte um Kolonialismus thematisiert die Ausstellung die damaligen Bilder des Fremden und das Machtgefälle zwischen den Kulturen. Anhand von über 100 Kunstwerken bietet die Schau die Möglichkeit, diesen bis heute andauernden Eurozentrismus zu hinterfragen.
Dr. Dorothee Entrup gibt in diesem Web-Vortrag einen Einblick in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte in der Ausstellung gezeigte Werke.
Die Ausstellung ist vom 13. März bis 27. Juni 2021 im Museum Barberini in Potsdam zu sehen.
Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Seminarraum statt.

Den Zugangslink zum Webinar und den Link zum Login-Leitfaden erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn per E-mail.
Ihr Webinar läuft mit dem Video-Conferencing-System edudip. Technischne Voraussetzungen für die Teilnahme: Desktop-Rechner oder Notebook, iPad oder iPhone. Für Ihren Kurs brauchen Sie keine Kamera und kein Headset. Internetverbindung sollte mindestens eine Bandbreite von 6 MBit/s haben, empfohlen sind 16 MBit/s. Wir empfehlen, kein WLAN, sondern eine drahtgebundene Internetverbindung zu nutzen. Für edudip müssen Sie keine Software herunterladen.

Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Kurs abgeschlossen vhs.Web-Vortrag: Marcel Duchamp: Von der Wirkung zum Werk (C25807)

Di. 25.05.2021 19:00 - 20:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Michael Lüthy

Prof. Dr. Michael Lüthy
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart

Unübersichtlich viele künstlerische Strömungen seit den 1960er Jahren und bis in die Gegenwart berufen sich auf den französisch-amerikanischen Künstler Marcel Duchamp (1887-1968), wenn es um die Legitimation ihrer eigenen Verfahren geht. Eine besondere Rolle spielen hierbei Duchamps "Readymades" - kaum oder gar nicht veränderte Alltagsgegenstände -, die zu Gründungswerken der Konzeptkunst stilisiert werden. Es gilt aber auch für neuartige Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft, für die Duchamps Auseinandersetzung mit der vierdimensionalen Geometrie wegweisend war, oder auch für die jüngere Kunstbewegung der "Institutional critique" - als einer Kunstform, die nicht einzelne Kunstwerke hervorbringen will, sondern die Funktionsweise des Kunstsystems aufzudecken versucht.
Inwieweit diese vielfältigen Bezugnahmen auf Duchamp gerechtfertigt sind, lässt sich nur aufgrund einer genaueren Kenntnis von Duchamps Werken abschätzen. Im Vortrag werden daher Duchamps Hauptwerke vorgestellt und analysiert. Damit geht der Web-Vortrag sozusagen rückwärts: von der umfassenden Wirkung von Duchamps Kunst zurück zu den einzelnen Werken.


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Ihr Webinar läuft mit dem Video-Conferencing-System edudip. Technische Voraussetzungen für die Teilnahme: Desktop-Rechner oder Notebook, iPad oder iPhone sowie eine Webcam und ein Headset. Die Internetverbindung sollte mindestens eine Bandbreite von 6 MBit/s haben, empfohlen sind 16 MBit/s. Wir empfehlen, kein WLAN, sondern eine drahtgebundene Internetverbindung zu nutzen. Für edudip müssen Sie keine Software herunterladen.

Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.