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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Kultur / Kultur und Kunstgeschichte
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Keine Internetanmeldung möglich Yellowstone - Wyomings wilde Wunderwelt (B20110)

Mi. 11.03.2020 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Karl-Wilhelm Specht

Im Süden des US-Staates Wyoming liegt Amerikas ältester Nationalpark, gleichzeitig das älteste Schutzgebiet seiner Art auf der Erde. Seit über einem Jahrhundert werden die faszinierenden Naturerscheinungen bewahrt, die Jahr für Jahr Millionen von Besuchern anziehen. Heiße Quellen und Schlammtümpel, darunter der weltberühmte "Old Faithful", die prächtigen Sinterterrassen von Mammoth, die ausgedehnten Wälder und glasklaren Hochgebirgsseen, die riesigen Wasserfälle des Yellowstone River - endlos scheint die Zahl der Naturschönheiten in diesem vulkani-schen Einbruchskrater. Dazu tummelt sich eine artenreiche Tierwelt in ih-rem angestammten Lebensraum: Bisons und Wapitihirsche, Elche und Pronghorn-Antilopen, Erdhörnchen und Murmeltiere und viele mehr. Der Reisebericht wird ergänzt durch den Besuch des Dinosour-Nationalparks mit seiner Ausgrabungsstätte bemerkenswerter Fossilien und des Grand Teton-Schutzgebietes mit seiner farbenprächtigen Flora. Zum Schluss geht es zum Devil`s Tower-Nationalmonument mit seiner Präriehunde-Kolonie und auf dem Oregon Trail zum berühmtem Fort Laramie im Wilden Westen.

Keine Internetanmeldung möglich Gabriele Münter und der Blaue Reiter (B20110.1)

Mi. 25.03.2020 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Frank Duwe

Gabriele Münter war eine bedeutende Künstlerpersönlichkeit des deutschen Expressionismus in dessen süddeutscher Ausprägung - der des "Blauen Reiter", dessen Rotationszentrum Münters Haus in Murnau war. Die Öffentlichkeit kennt Gabriele Münter meist nur als Schülerin und Lebensgefährtin Wassily Kandinskys. Dass sie darüber hinaus auch eine respektable Künstlerin mit ganz eigenständigen Beiträgen zur damaligen Avantgarde war, wird vielfach vergessen. Geleitet durch reduktionistische Ideen, ein tiefes Verständnis für Farbe, fasziniert vom Japonismus und der Einfachheit bäuerlichen Lebens gelang es ihr, einen beachtenswerten eigenen Stil im Dialog mit den Strömungen des "Blauen Reiter" zu entwickeln. Münter gehört zu den wenigen frühen Frauen der Moderne, die in ihrer Offenheit und Experimentierfreudigkeit als Malerin, Fotografin und Grafikerin einen wichtigen Platz in der Kunst der klassischen Moderne einnimmt.

Anmeldung möglich Gemeinsam Kunst und Kultur erleben (B21100)

Mi. 02.10.2019 (10:00 - 15:15 Uhr) - Mi. 22.04.2020
Dozenten: Angelika Kirchhoff, Nick Maaß, Sabine Plaumann-Wulfert

Suchen Sie persönliche Erfahrungen mit Kreativität, Kunst und kulturellen Themen? Möchten Sie gemeinsam mit Gleichgesinnten Ausstellungen, Museen, Theater, Literaturveranstaltungen, Opern, Künstler und Kunstschaffende besuchen und erleben?
Wer zusammen mit anderen Kultur genießt und sich in diesem Bereich engagiert, betreibt aktiv Kulturarbeit, entwickelt und hält über dieses Engagement soziale Kontakte. Allerdings: Kultur zu erleben und zu organisieren will gelernt sein.
Dieser Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 12 Monaten. Er umfasst 6 praxisorientierte Seminarveranstaltungen (ganztägig), in denen unterschiedliche Kulturbereiche (Theater, Fotografie, Malerei, Musik, Literatur, Schauspiel, Klassische Musik) vorgestellt und erlebt werden, sowie 6 Tage, die in der Form einer Arbeitsgemeinschaft von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter Anleitung selbst vorbereitet und durchgeführt werden. Geplant werden können zum Beispiel gemeinsame Besuche von regionalen Ausstellungen oder Aufführungen, eigene Workshops oder Präsentationen.

Kurs abgeschlossen Kunstexkursion: Utopie und Untergang - Kunst in der DDR (B22010)

Fr. 04.10.2019 09:00 - ca. 19:00 Uhr
Dozentin: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch

Kunst-Exkursion nach Düsseldorf mit der VHS Gütersloh:
"Utopie und Untergang. Kunst in der DDR"
am 04. Oktober 2019

Kunst in der DDR ist ein auf 40 Jahre begrenztes Kapitel deutscher Kunstgeschichte,
das - bislang wenig erforscht - über Jahrzehnte, insbesondere in den alten Bundesländern, im gesamtdeutschen Kunst- und Museumsbetrieb pauschal mit dem Synonym der staatsnahen sozialistisch-realistischen Auftragskunst abgetan wurde und man vereinfachend zwischen Staats- und Dissidentenkunst polarisierte. Ohne einen sachlichen, differenzierten Umgang wurde ein unverkrampfter Zugang zu einer Kunstepoche erschwert, deren Attraktivität in einer hohen Komplexität und gestalterischen Qualität liegt und die heute ein fein ausdifferenziertes Bild bietet.
So widmet sich - 30 Jahre nach dem Mauerfall und erstmalig in einem Museum in den alten Bundesländern - das Museum Kunstpalast in Düsseldorf in einer großen Sonderausstellung der in der DDR entstandenen Kunst mit einem besonderen Fokus auf Malerei: Unter dem Titel "Utopie und Untergang. Kunst in der DDR" lenkt die Ausstellung mit einer Auswahl von ca. 80 Werken herausragender (als offizielle Repräsentanten der DDR wahrgenommenene) Künstler wie Willi Sitte, Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke, aber auch anderen genialen großen Einzelgängern wie Michael Morgner, Wilhelm Lachnit, Gerhard Altenbourg sowie noch zu entdeckenden Malerinnen wie Elisabeth Voigt und Angela Hampel den Blick auf diese überraschend vielseitige und zugleich widersprüchliche Kunstepoche zwischen 1949 und 1989: Während die frühe Kunst der DDR noch an die klassische Moderne, an Strömungen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts anknüpfte, führte in den Fünfzigerjahren die sog. Formalismusdebatte ("Sozialistischer Realismus") in zwei Richtungen: einerseits bedienten Künstler die gewünschten Inhalte und Darstellungsweisen mit ihren Werken (Kunst als sozialistische Zukunftsvision), andererseits entzog man sich einer Vereinnahmung mit subtilen Kunst-Strategien, sodass sich die Bildsprache der DDR häufig einem Graubereich zwischen kunstpolitisch geprägten Vorgaben und privater Zurückgezogenheit, zwischen einfacher Agitation und versteckter Kritik bewegt. Es entstand eine unvergleichliche Breite künstlerischen Schaffens und eine Energiefülle, die es der Kunst der DDR erlaubt, selbstbewusst einen Platz in der deutschen und europäischen Kunstgeschichte einzunehmen, den es zu würdigen gilt.


Programm:
9.00 Uhr Abfahrt VHS-Haus, Hohenzollernstraße 43, 33330 Gütersloh
11.30 Uhr gemeinsamer Besuch der Ausstellung "Utopie und Untergang. Kunst in der DDR" inkl. Führung
Nach dem gemeinsamen Museumsbesuch mit Führung besteht die Gelegenheit zum individuellen Vertiefen dieser Ausstellung oder dem Besuch der Gemäldegalerie
(ca. 3.000 Gemälde von der Renaissance bis zum Impressionismus) und dem Besuch des Museums-Restaurants/-Cafés oder der Düsseldorfer Altstadt.
17.30 Uhr Rückfahrt nach Gütersloh

Eingeschlossene Leistungen:
Fahrt im modernen Reisebus
Eintritt und Führung Sonderausstellung "Utopie und Untergang. Kunst in der DDR"
Reiseleitung: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch, Romanistin/Kunsthistorikerin

Reisepreis pro Person: 00,00 €
Anmeldung bis zum 20.09.2019
Programmänderungen vorbehalten.

Anmeldung und Information:
Volkshochschule Gütersloh, Hohenzollernstraße 43, 33330 Gütersloh
Tina Orzel, Tel.: 0 52 41/82-29 58, Email: tina.orzel@guetersloh.de
www.vhs-gt.de

Rücktrittsbedingungen für Tagesfahrten:
Absagen sind bis spätestens zum Anmeldeschluss (20.09.2019) möglich. Danach betragen die Stornokosten 100%. Stellt der/die Absagende selbst eine Ersatzperson, entfallen die Stornokosten.

Kurs abgeschlossen Kunstexkursion: Inside Rembrandt 1606-1669 (B22011)

Fr. 29.11.2019 08:30 - ca.19:00 Uhr
Dozenten: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch, Holtkamp Busreisen

Kunst-Exkursion nach Köln mit der VHS Gütersloh:
"Inside Rembrandt. 1606-1669"
am 29. November 2019

Der niederländische Maler, Zeichner und Radierer Rembrandt Harmenszoon van Rijn
(1606 - 1669), der geniale Maler der "Nachtwache" und bedeutendste Künstler im niederländischen Barock des 17. Jhdts., verlieh mit seinem enormen Gesamtwerk von
ca. 1.000 Zeichnungen, 350 Gemälden und 300 Radierungen nicht nur dem Goldenen Zeitalter der Niederlande besonderen Glanz, sondern zählt heute - als großer Erneuerer
der Kunst und als Meister von Licht und Schatten - zu den weltweit bedeutendsten Persönlichkeiten in der Kunstgeschichte.

Anlässlich des 350. Todestages Rembrandts will das Wallraf-Richartz-Museum mit seiner großen eindrucksvollen Sonderausstellung "Inside Rembrandt" mehr als Hommage an das schillernde Maler-Genie und Highlight des Rembrandtjahres 2019 sein: In einer Kooperation mit der Nationalgalerie Prag versucht das Haus mit eigenen Rembrandt-Werken und hochkarätigen internationalen Leihgaben - so schickt die traditionsreiche Prager Nationalgalerie ihr faszinierendes Gemälde "Der Gelehrte im Studierzimmer" erst zum zweiten Mal auf eine Reise ins Ausland - einen großen Wurf bei der Spurensuche nach
dem Virtuosen und der Strahlkraft des gefeierten Malerstars, flankierend unterstützt durch
eine Parallel-Ausstellung ("Rembrandts graphische Welt") mit einer feinen Auswahl seiner Radierkunst, die ihrerseits einen Höhepunkt in der Geschichte der Druckgraphik darstellt.
Rembrandt war - anders als seine Malerkollegen - in der Wahl seiner Bildthemen und -gattungen äußerst vielfältig. Er stellte mythologische, biblische und historische Szenen von berührender und ausdrucksstarker Emotionalität dar, vor allem aber große, fast dramatisch anmutende Gruppenszenen und emotionsbehaftete Portraits und Selbstbildnisse, die mit großer Menschenkenntnis die Besonderheiten des einzelnen Menschen in einzigartiger Weise erfassen und darstellen und die allesamt durch eine besondere innovative "Lichtregie" charakterisiert sind: die ausgefeilte Hell-Dunkel-Technik lässt zum einen den Einfluss der fundamentalen Neuerungen durch Caravaggio spüren. Zum anderen orientiert sich Rembrandt maltechnisch am Spätwerk Tizians und dessen Impasto-Malerei (Farbe wird breitflächig mit Pinsel oder Spachtel auf die Leinwand aufgetragen) und beeinflusst so gezielt die Lichteinfälle, wodurch das Bild Kraft und Dynamik erhält - Rembrandts Experimente und Entdeckungen sind Meilensteine der Kunstgeschichte geworden.


Leistungen:
Fahrt im modernen Reisebus
Eintritt und Führung

Reiseleitung:
Dr. Regina Bredenbach-Rämsch, Romanistin/Kunsthistorikerin

Rücktrittsbedingungen:
Absagen sind bis spätestens 2 Wochen vor dem Veranstaltungstag möglich. Danach betragen die Stornokosten 100%. Stellt der/die Absagende selbst eine Ersatzperson, entfallen die Stornokosten.

Eine Ermäßigung der Kursgebühr ist nicht möglich.

Plätze frei Auf den Spuren der Gütersloher und ostwestfälischen Museumslandschaft (B22101)

Mo. 27.01.2020 (17:00 - 18:30 Uhr) - Mo. 17.02.2020
Dozentin: Irena Schultz

Die kunst- und kulturhistorischen Museen sowie Galerien in und um Gütersloh weisen mitunter ein langes Bestehen auf, wie das hiesige Stadtmuseum oder der Kunstverein. Wir erkunden die Besonderheiten und Ursprünge ausgewählter Museen und Galerien in naher und fernerer Umgebung und entdecken auf diesem Weg ausschnittsweise das Wesen einer einmaligen Museumslandschaft in Ostwestfalen.
Am ersten Kurstermin in der VHS Gütersloh wird in das Thema eingeführt. Die drei Exkursionstermine (montags, 03.02., 10.02., 17.02.2020, 17:00 - 18:30 Uhr ) stehen fest. Die drei Exkursionsorte werden mit den Teilnehmenden besprochen. Es können zusätzlich Fahrtkosten und Eintrittsgelder entstehen.