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Programm / Programm / Kultur / Literatur
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Plätze frei Gender-Diskurse in der Literatur - vhs@home (C12030)

Do. 29.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Christina Gößling-Arnold

Warum eigentlich ist "Gender" ein Thema für die Literatur bzw. die Literaturwissenschaft?
Natürlich denken viele zunächst einmal an den männlich dominierten literarischen Kanon, der eine kritische Betrachtung unter geschlechterspezifischer Fragestellung geradezu provoziert. In diesem Vortrag stellt dieser Befund allerdings nur den Ausgangspunkt für viel spannendere Aspekte des Gender-Diskurses in Literatur und Literaturwissenschaft dar.
Zum einen soll die Darstellung der Frau als literarische Figur beleuchtet werden. Hier regt Literaturwissenschaftlerin Christina Gößling-Arnold zu einem neuen, bewussteren Lesen kanonisierter Texte an, zu einer (Re-)Lektüre, zu einem "Gegen-den-Strich-Lesen", das die Art und Weise, wie stereotype Frauenbilder in der Literatur generiert werden und wie sie das (Unter-)Bewusstsein der Rezipientinnen und Rezipienten determinieren, reflektiert. Diese Aufforderung wird bereits in den literaturwissenschaftlichen Strömungen der 70er Jahre formuliert und hat bis heute nichts an Aktualität und Notwendigkeit verloren.
Zum anderen werden im zweiten Teil des Vortrags ausgesuchte Romane von Toni Morrison, Marlene Streeruwitz und Elfriede Jelinek vorgestellt, die mit ihrer Darstellung der Frau in der Gesellschaft neue Impulse setzen, sowohl für die Gattung des Romans als auch für den gesellschaftlichen Geschlechterdiskurs. Die Rezeption der Romane durch die Literaturkritik wird ebenfalls beleuchtet, wirft sie doch ein erhellendes Licht auf den teilweise immer noch männlich dominierten Literaturbetrieb.
Im Anschluss des Vortrags steht die Referentin gern für Rückfragen und Anmerkungen zur Verfügung und freut sich auf die Diskussion mit Ihnen.

Anmeldung möglich Jüdische Literatur seit 1900 - vhs@home (C23040)

Do. 18.02.2021 (19:30 - 21:00 Uhr) - Do. 24.06.2021
Dozentin: Dr. Mariella Gronenthal

In diesem Lektürekurs widmen wir uns einer kleinen Auswahl an wichtigen jüdischen Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Wir lesen ihre Texte und ordnen sie in den zeithistorischen Kontext ein. Dazu gibt es unterstützende Vortragsinputs zu jüdischem Brauchtum, jüdischer Kultur und jüdischer Geschichte sowie zu den besprochenen Autor*innen. Diskussionen in der Videokonferenz werden durch innovative digitale Tools ergänzt, wobei der Zugang auch für weniger online-affine Teilnehmende niedrigschwellig gestaltet wird. Das Herzstück des Kurses ist der Austausch über die Lektüre der Texte von Gabriele Tergit, Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Juna Grossmann und Chaim Guski sowie verschiedener Lyriker*innen.
Der Kurs findet online in der vhs.cloud statt. Über die Zugangsmodalitäten werden Sie rechtzeitig vor Kursbeginn informiert.

Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei Der Orpheus-Mythos in Literatur, Film und Oper - vhs@home (C23060)

Mi. 21.04.2021 (19:30 - 21:00 Uhr) - Mi. 16.06.2021
Dozentin: Christina Gößling-Arnold

Orpheus gilt als "Vater der Gesänge", dem es gelingt, die Natur und die Götter durch die Kraft seiner Musik zu bezwingen. Er ist Liebender und Trauernder, Jenseitsgänger und Kultstifter, er begleitet und beschützt die Argonauten, scheitert bei dem Versuch, Eurydike zu retten, wird getötet - und singt weiter. Von der Antike bis zur Gegenwart wird der Mythos in den unterschiedlichsten Epochen und Kunstrichtungen immer wieder neu geschrieben und rezipiert.
An fünf Terminen wollen wir Orpheus in seinen verschiedenen Facetten nachspüren. Neben dem beständigen Kern des Mythos ist dabei vor allem seine Wandelbarkeit interessant. Einzelne Künstler*innen greifen in den verschiedenen Epochen auf jeweils besondere Art auf ihn zu. Die Auseinandersetzung mit dem Urvater der Dichtung und des Gesangs hat dabei auch ein stark selbstreflexives Potential.
Die literarischen Texte werden den Teilnehmer*innen vorab digital zur Verfügung gestellt. Aus den Opern und Filmen werden repräsentative Ausschnitte gezeigt.

Der Kurs findet online in der vhs.cloud statt. Über die Zugangsmodalitäten werden Sie rechtzeitig vor Kursbeginn informiert.

Anmeldung möglich Online-Seminar: Belletristisches Schreiben (C23205)

Mo. 15.02.2021 (00:01 - 23:59 Uhr) - Di. 25.05.2021
Dozentin: Elke Bockamp

Sie haben Lust, eine spannende Kurzgeschichte zu erzählen? Wollen Sie einem Roman auf die Sprünge helfen? Sie wollen lernen, wie Sie beim Schreiben Spannung erzeugen, die Ihre Leser*innen bei Laune hält? Hier erfahren Sie, welche Erzählperspektiven es gibt, wie Sie Held*innen und Schurken geschickt in Szene setzen und wie Sie starke Dialoge ausformulieren. Neben der Vermittlung der Theorie mittels Lehrbriefen steht das kreative Schreiben selbst im Vordergrund. Sie bekommen praxisnahe Schreibaufgaben, die durch eine erfahrene Lektorin und/oder auf einer gemeinsamen Plattform im großen Lernkreis besprochen und am Ende von der Kursleiterin rezensiert werden. Sie lernen, Ihre Geschichten sinnvoll zu redigieren, so dass sie für eine Veröffentlichung interessant werden.
Durch die Gestaltung als Online-Angebot im Selbststudium ist eine freie Zeiteinteilung möglich. Der Kurs beansprucht etwa vier Stunden pro Woche. Sie benötigen einen Internetzugang und eine Emailadresse (bitte bei Anmeldung hinterlegen). Einen Tag vor Kursbeginn erhalten Sie alle organisatorischen Informationen per Email.

Keine Ermäßigung möglich.