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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Stadtführungen und Geschichte
Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Stadtführungen und Geschichte

Keine Internetanmeldung möglich Führung durch den Stadtpark (B10021)

Do. 07.05.2020 17:00 - 18:30 Uhr
Dozentin: Daniela Toman

Der Stadtpark und der Botanische Garten sind für viele Gütersloher Ausflugziel Nummer eins. Sie dienen der Naherholung in der Mittagspause, sind Orte für Sonntagsspaziergänge, Kulisse für Brautpaare und deren optimale Hochzeitsfotos oder zur sportlichen Betätigung als Walkingstrecke. Der Stadtpark ist als eine der schönsten Anlagen der Region im Rahmen des Projektes Garten-Landschaft-OWL ausgewählt worden und mehrfach ausgezeichnet. Gut 170.000 Menschen besuchen ihn im Jahr und genießen die Vielfalt der Natur. Im Jahr 2000 wurden der Stadtpark und der Botanische Garten als schützenswertes Gesamtwerk in die Denkmalliste der Stadt aufgenommen.
Lassen Sie sich in die Geschichte des Stadtparks und des Botanischen Gartens entführen. Kommen Sie mit auf einen ca. 1,5 stündigen Rundgang und erleben Sie die einzelnen Stationen mit vielen wissenswerten Informationen.

Anmeldung möglich Fahrradexkursion zu denkmalgeschützten Bauernhöfen (B11115)

Sa. 16.05.2020 13:00 - 16:00 Uhr
Dozent: Walter Holtkamp

Auf der etwa 21 Kilometer langen Radtour durch die Bauerschaften Kattenstroth, Pavenstädt und Blankenhagen mit Stadtführer Walter Holtkamp geht es von der Pankratiuskirche zu verschiedenen, zum Teil denkmalgeschützten Bauernhöfen. Dazu gehören unter anderem der Meierhof Bultmann, der Hof Barkey, der Meierhof Rassfeld und schließlich der Gasthof Mühlenstroth. Hier besteht zum Abschluss der Tour die Möglichkeit, gemeinsam zu einem traditionellen Pickertessen einzukehren.

Gesamtstrecke: 21 km, Zeit: ca. 3 Std. ohne „Pickerteinkehr“

Start: Parkplatz rechts neben der Pankratiuskirche
Unter den Ulmen 12, 33330 Gütersloh
Ziel: Gasthof Mühlenstroth, Postdamm 166, 33334 Gütersloh
Als Abschluss der Radtour ist eine Einkehr im Gasthof
Mühlenstroth zum traditionellen Pickertessen vorgesehen.

Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Kleingruppe

Keine Internetanmeldung möglich Mit Eduard Castringius durch das Gütersloh von 1911 (B11140)

Sa. 09.05.2020 17:00 Uhr - 19:15 Uhr Uhr
Dozent: Eckhard Möller

1912 trat Eduard Castringius als junger Lehrer für Deutsch, Latein und Griechisch an das Evangelisch Stiftische Gymnasium. Nach seinen mäßigen Prüfungsleistungen wusste er, dass das erste Jahr für seine berufliche Zukunft entscheidend sein würde. Daher wird er mit etwas flauem Gefühl im Magen am Gütersloher Bahnhof aus dem Zug gestiegen sein, um sich auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch bei Gymnasialdirektor Reinhold Nebert zu machen. Bei dem Weg über die Kökerstraße, Berliner Straße und Königstraße wird er bemerkt haben: Gütersloh ist zwar eine kleine und übersichtliche Stadt. Aber diese ist gerade dabei, sich zu verändern und ein städtisches Gesicht zu bekommen. Vielleicht wird er gehofft haben, in der aufstrebenden Stadt dauerhaft bleiben zu können. Der Stadtrundgang folgt den Spuren von Eduard Castringius im Jahr 1912 und zeigt auf, was er an Neuem gesehen und was sich seither verändert hat.
Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig.

Keine Internetanmeldung möglich Gütersloh im Nationalsozialismus (B11150)

Sa. 16.05.2020 18:00 - 20:15 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

Wo war in Gütersloh das Büro der NSDAP, wo das der freien Gewerkschaften, das am 2. Mai 1933 besetzt wurde? Welche Rolle hat die Polizei während des Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg gespielt? Welche jüdischen Geschäfte gab es? Wie sind die Pogrome gegen die jüdischen Bürger 1938 verlaufen? Diesen und anderen Fragen wird der Stadtrundgang nachgehen.

Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig. Die Kursgebühr ist vor Ort bar zu entrichten.

Keine Internetanmeldung möglich So lebten die Unternehmer (B11160)

Sa. 06.06.2020 14:00 Uhr - 16:15 Uhr Uhr
Dozent: Eckhard Möller

Östlich der Eisenbahn in der Nachbarschaft des Gütersloher Stadtparks liegt das "Villenviertel", in dem bald nach der Wende zum 20. Jahrhundert die Gütersloher Unternehmer stattliche Wohnhäuser errichten ließen, die in großen, beinahe parkähnlichen, Gärten lagen. Die ersten Unternehmervillen entstanden aber an der Kirchstraße und an der Lindenstraße. Wie sich der Baustil in den Jahrzehnten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er-Jahre verändert hat und was Baustil und Raumkonzepte der Häuser über das Selbstverständnis der Bauherren aussagen, steht im Mittelpunkt dieses Rundgangs.
Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig.

Kurs abgeschlossen Wer war wer in der NS-Zeit in Gütersloh? (B11200)

Mi. 19.02.2020 19:00 - 21:15 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

Die Gesellschaft in der Zeit des Nationalsozialismus wird in der Forschung und Vermittlung oft in vier Gruppen eingeteilt: Täter und Opfer, Helfer und Zuschauer, alle mit typischen Merkmalen versehen. Doch die Menschen in den jeweiligen Situationen dürfen nicht stereotyp gesehen werden, sondern waren Individuen mit eigenen Charakteren und Entscheidungen. Täter waren in den meisten Fällen keine seelisch gestörten Bestien und Opfer nicht grundsätzlich schwach, Helfer nicht ohne weiteres Helden und Zuschauer nicht unbedingt feige. Die Rollenverteilung war auch nicht statisch, die Rolle konnte auch gewechselt werden. Was oft auch vergessen wird ist die seinerzeitige Dauerpräsenz von Diktatur und ab 1939 auch von Krieg. Anhand von illustrierten Biographien aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen von damals in Gütersloh lebenden Menschen soll ein genaueres Bild auf die NS-Zeit geworfen werden.