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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Kurs abgeschlossen vhs.wissen live: Neonazis und Antisemitismus (C10215)

Di. 27.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Alexandra Föderl-Schmidt

Neonazis und Antisemitismus: Wie groß ist die Gefahr von rechts?
Alexandra Föderl-Schmid und Annette Ramelsberger

Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.

Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Kurs abgeschlossen Jüdisches Selbstverständnis im Wandel der Zeit - vhs@home (C13020)

Di. 04.05.2021 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Sabine Plaumann-Wulfert

Jüdisches Leben wird in der deutschen Gesellschaft häufig immer noch mit Zurückhaltung betrachtet. Meist liegen die Ursachen dafür in einem zu geringen Einblick, wodurch und von welcher Vielfalt gerade auch modernes jüdisches Selbstverständnis geprägt ist.

Inwieweit nehmen äußere Bedingungen wie Alter, Geschlecht, Bildung, Biografie oder auch der Lebensort einen verändernden Einfluss auf Bereiche wie die Rolle von Frau und Mann, das System Familie, die Form der Glaubenspraktiken von liberal bis orthodox ein?
Was bedeutet "modernes" Judentum? Ist es möglich sich als jüdisch zu verstehen ohne den Glauben zu praktizieren? Wie drücken sich Veränderungen im jüdischen Selbstverständnis auch jüngerer Generationen in Kunst, Kultur und gesellschaftspolitischer Positionierung aus?

Diese Veranstaltung versteht sich nicht als reine Wissensvermittlung, sondern als Begleitungsangebot, sich für Denk- und Lebensweisen auch jenseits der eigenen Lebenswelt zu öffnen.
Lassen Sie sich dazu verführen Neues zu entdecken!

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit eines direkten Austausches mit der Referentin.

Anmeldung möglich Jüdische Literatur seit 1900 - vhs@home (C23040)

Do. 18.02.2021 (19:30 - 21:00 Uhr) - Do. 24.06.2021
Dozentin: Dr. Mariella Gronenthal

In diesem Lektürekurs widmen wir uns einer kleinen Auswahl an wichtigen jüdischen Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Wir lesen ihre Texte und ordnen sie in den zeithistorischen Kontext ein. Dazu gibt es unterstützende Vortragsinputs zu jüdischem Brauchtum, jüdischer Kultur und jüdischer Geschichte sowie zu den besprochenen Autor*innen. Diskussionen in der Videokonferenz werden durch innovative digitale Tools ergänzt, wobei der Zugang auch für weniger online-affine Teilnehmende niedrigschwellig gestaltet wird. Das Herzstück des Kurses ist der Austausch über die Lektüre der Texte von Gabriele Tergit, Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Juna Grossmann und Chaim Guski sowie verschiedener Lyriker*innen.
Der Kurs findet online in der vhs.cloud statt. Über die Zugangsmodalitäten werden Sie rechtzeitig vor Kursbeginn informiert.

Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.