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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Digitale Angebote
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Kurs abgeschlossen Ziel 4: "Für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung so (C10100)

Mi. 16.09.2020 18:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Uwe Gartenschlaeger

Ein gerechter Zugang zu Bildung ist Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben aller Menschen weltweit. Er ist eine notwendige Voraussetzung zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele und steht damit im Zentrum der Agenda 2030. Dabei beschränkt sich Lernen nicht auf Schule und Ausbildung, vielmehr ist Bildung ein lebenslanger Prozess. Die Veranstaltung blickt auf den Stand der Umsetzung des Ziel 4 in globaler Perspektive: was wurde bisher erreicht und was wird weiterhin nötig sein? Wie sind die aktuellen Herausforderungen durch die Covid-19 Pandemie, insbesondere für die Länder des Globalen Südens? Wie kann verhindert werden, dass die Erfolge der vergangenen Jahre in wenigen Monaten zunichtegemacht werden? An Beispielen guter Praxis wird gezeigt, wie es funktionieren kann und was Individuen, Organisationen und Staaten tun können, damit das Recht auf Lebenslanges Lernen verwirklicht wird.

Über den Referenten:
Uwe Gartenschlaeger hat Geschichte, Philosophie und Politik in Berlin und Köln studiert und nach seinem Studium einige Jahre bei einem Träger der evangelischen Erwachsenenbildung gearbeitet. Seit 1995 ist Uwe Gartenschlaeger in verschiedenen Funktionen für DVV International tätig, unter anderem als Landesdirektor in Russland sowie Regionalleiter in Zentral- und Südostasien. DVV International, das Internationale

Kurs abgeschlossen Smart Democracy - Online Veranstaltungsreihe Wald ist mehr als Holz (C10150)

Mi. 23.09.2020 19:00 - 20:30 Uhr
Dozenten: Dr. Susanne Winter, Philipp Gerhardt

Es gibt nur noch wenige Urwälder auf dieser Welt und die Zerstörung der Wälder schreitet in rasantem Tempo weiter voran. Meistens werden Wälder zum Ausbau landwirtschaftlicher Nutzflächen gerodet. Auch Waldbränden kommt eine Schlüsselrolle zu. Aber fast immer beginnt die Zerstörung der Wälder mit dem Fällen der Bäume. Dabei sind Wälder weiter mehr als Land und Holz. Sie sind die Lunge unserer Erde, sie sind der Kern unseres Klimas und sie sind Hotspots der Artenvielfalt. Darüber hinaus haben sie auch direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit: Beispielsweise zeigen Untersuchungen aus Brasilien einen Zusammenhang zwischen Waldrodungen und der Zunahme von Malaria-Erkrankungen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden die weitreichende Bedeutung unserer Wälder näher beleuchtet und die notwendigen Schritte für ihren Erhalt diskutiert.

Plätze frei Smart Democracy - Online Veranstaltungsreihe Nachhaltigkeit in der Krise (C10151)

Mo. 09.11.2020 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Dr. Maja Göpel

Es gibt nur noch wenige Urwälder auf dieser Welt und die Zerstörung der Wälder schreitet in rasantem Tempo weiter voran. Meistens werden Wälder zum Ausbau landwirtschaftlicher Nutzflächen gerodet. Auch Waldbränden kommt eine Schlüsselrolle zu. Aber fast immer beginnt die Zerstörung der Wälder mit dem Fällen der Bäume. Dabei sind Wälder weiter mehr als Land und Holz. Sie sind die Lunge unserer Erde, sie sind der Kern unseres Klimas und sie sind Hotspots der Artenvielfalt. Darüber hinaus haben sie auch direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit: Beispielsweise zeigen Untersuchungen aus Brasilien einen Zusammenhang zwischen Waldrodungen und der Zunahme von Malaria-Erkrankungen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden die weitreichende Bedeutung unserer Wälder näher beleuchtet und die notwendigen Schritte für ihren Erhalt diskutiert.

Plätze frei VHS-Wissen live: Gerechtigkeit und Gesundheit- wie kann die Pharmaforschung alle (C10206)

Fr. 20.11.2020 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Thomas Pogge

Gerechtigkeit und Gesundheit - wie kann die Pharmaforschung allen zugutekommen?
Arzneimittel gehören zu den größten Errungenschaften der Menschheit. Sie haben zu dramatischen Verbesserungen von Gesundheit und Langlebigkeit sowie zu enormen Kosteneinsparungen durch weniger Krankheitstage und Krankenhausaufenthalte beigetragen. Der globale Markt für Arzneimittel hat derzeit einen Wert von jährlich 1.430 Milliarden Dollar. Rund 800 Milliarden Dollar entfallen dabei auf Markenprodukte, die in der Regel patentgeschützt sind und dadurch sehr teuer verkauft werden können. Die Pharmaindustrie rechtfertigt ihre hohen Produktpreise durch die entstandenen Kosten bei der Forschung und Entwicklung der Arzneimittel. Für ärmere Gesellschaften sind diese hohen Preise oft nicht zu zahlen. Wie könnte eine Lösung aussehen, die einerseits der Industrie genügend Anreize gibt, Forschung zu betreiben und anschließend die Medikamente anschließend zu einem deutlich niedrigeren Preis anzubieten? Thomas Pogge stellt anhand des Health Impact Fund eine mögliche Lösung vor.
Thomas Pogge Professor für Philosophie und internationale Angelegenheiten (Philosophy and International Affairs) an der Yale University an. Er promovierte an der Harvard University bei John Rawls.

Plätze frei VHS-Wissen live: Verschwörungstherorien: Charakteristika - Funktionen - Folgen (C10207)

Di. 01.12.2020 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Michael Butter

Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen – Folgen
Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.
Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien".

Plätze frei VHS-Wissen live: Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Wie die Flucht vor Ambiguität (C10208)

Di. 12.01.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Thomas Bauer

Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert.
Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.
Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Plätze frei VHS-Wissen live: Die chinesische Vergangenheit (und Zukunft?) der Naturwissensch (C10209)

Mo. 16.11.2020 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Prof. Dagmar Schäfer

Dass China die vier großen Erfindungen vor den Europäern kannte und beschrieb ist nicht erst seit den olympischen Spielen 2008 in aller Munde: Kompass, Papier, Schwarzpulver und Buchdruck (mit beweglichen Lettern). Wie China sich die Naturwissenschaften zu eigen gemacht haben und sich damit als moderne Nation etabliert und behauptet hat erforschen seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Wissenschaftshistoriker. Dieser Vortrag stellt vor wie China hierbei seine Wissenschaften entwickelte, wie diese Entwicklung als Gegenmodell der europäischen Entwicklung erst zum Forschungsschwerpunkt und dann zum Identitätsstifter und politischen Thema wurde— eines dass das gegenwärtige China als Alternativmodell weltweit, aber besonders nach Asien, Afrika (den globalen Süden) exportiert.

Prof. Dagmar Schäfer ist eine international renommierte Sinologin. Sie ist derzeit Direktorin am Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. 2020 wurde sie mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet.

Plätze frei VHS-Wissen live: Das Zeitalter des Glaubens (C11200)

Do. 10.12.2020 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Jan Assmann

Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1998), dem Sigmund- Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2016) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann, 2018).

Plätze frei VHS-Wissen live: Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike (C11201)

Fr. 15.01.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Thomas Bauer

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Thomas Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht.
Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Z

Kurs abgeschlossen Web-Vortrag Museum inside/ Museum Barberini Potsdam (C20040)

Di. 29.09.2020 19:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dorothee Entrup

Das Museum Barberini in Potsdam wird ab dem 5. September 2020 die Impressionisten aus der Sammlung des Museumsgründers Hasso Plattner zeigen. Über 100 Meisterwerke von Monet, Renoir, Morisot, Sisley, Pissarro, Cross, Signac und weiteren Malern des Impressionismus und Postimpressi-onismus werden künftig dauerhaft im Museum Barberini präsentiert werden. Darunter sind allein 34 Gemälde von Claude Monet. Insgesamt werden über zwanzig Künstler in der Dauerausstellung vertre-ten sein. Ihre Werke unterstreichen die zentrale Rolle der Landschaftsmalerei zu jener Zeit.



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