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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Politik und Gesellschaft
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Plätze frei 17 Ziele für ein gutes Leben - Was sich bis 2030 alles ändern muss (C10006)

Di. 09.02.2021 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Uhr
Dozent: Georg Krämer

Wenn die Welt eine Zukunft haben soll, dann muss sie grundlegend anders gestaltet werden als bisher. Dies ist die Kernbotschaft der "Agenda 2030", die vor einigen Jahren alle Staaten der Erde feierlich geschlossen haben.
Die 17 "nachhaltigen Entwicklungsziele" (Sustainable Development Goals, SDG) weisen dazu den Weg.
In der Veranstaltung wollen wir diese 17 Ziele näher erläutern und deutlich machen, welche Herausforderungen damit verbunden sind - für die Länder des globalen Südens wie auch für unser Land.

Eine vorherige Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.

Plätze frei vhs.wissen live: Was ist Wissenschaft? (C10210)

Di. 09.02.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Klaus Mainzer

In Kooperation mit der acatech
In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert. Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben? Aber auch die Sicherung unsere Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.

Prof. Dr. Klaus Mainzer war Professor für, Wissenschafts- und Technikphilosophie an den Universitäten Konstanz, Augsburg und München (TUM). Er ist Mitbegründer des Carl Friedrich von Weizsäcker Center der Universität Tübingen. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher mit internationalen Übersetzungen und Mitglied nationaler und internationaler Akademien wie z.B. der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech). Dort arbeitet er z.B. in der Steuerungsgruppe im Auftrag der Bundesregierung für eine Normungsroadmap der Künstlichen Intelligenz.

Nach Anmeldung verschicken wir vor der Veranstaltung einen Zugangslink per Email. Einmalig ist dazu der kostenlose Download von https://zoom.us erforderlich. Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Plätze frei vhs.wissen live: Syria, Libya and beyond - Interventionen und Völkerrecht (C10211)

Do. 11.02.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: PD Dr. jur. Paulina Starski

(in Kooperation mit der May-Planck-Gesellschaft)
Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben– dies allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen, sie dürfen militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen und der UN Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr?

PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie hatte Professurvertretungen an den Universitäten Köln und Berlin (Humboldt) und ist seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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Anmeldung möglich vhs.wissen live: Rassismus in den USA (C10212)

Mo. 22.02.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Michael Hochgeschwendner

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763 - 1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg)

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Anmeldung möglich vhs.wissen live: Doping und Schattenwirtschaft statt olympischer Idee (C10213)

Di. 23.03.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Claudio Catuogno

Derzeit keine Informationen verfügbar

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Friedensprojekt Europa? (C10220)

Do. 04.03.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Hans Joas

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben? Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.

Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

Nach Anmeldung verschicken wir vor der Veranstaltung einen Zugangslink per Email. Einmalig ist dazu der kostenlose Download von https://zoom.us erforderlich. Die Anmeldung ist bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Plätze frei vhs.wissen live: Eva Perón - Eine argentinische Ikone (C10230)

Mi. 14.04.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Prof. Dr. Ursula Prutsch

Der Peronismus prägt Argentinien bis heute. Seine bekannteste Repräsentantin, Eva Perón, von ihren Anhängerinnen und Anhängern Evita genannt, ist im kollektiven Gedächtnis des Landes und darüber hinaus noch immer präsent. Dazu hat das Musical Evita von Andrew Lloyd Webber beigetragen, das eine machtgierige, autoritäre Präsidentengattin zeigt, die für ihre Karriere über Leichen geht. Peronistinnen hingegen - und zu ihnen zählt die aktuelle Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner - verteidigen Eva Perón als "Mutter der Armen", als "Märtyrerin der Unterdrückten" und erste Feministin in einem konservativen Land, die das Frauenwahlrecht durchzusetzen vermochte. Der Vortrag setzt sich mit dem Aufstieg
der Argentinierin vom "Aschenputtel" zu einer der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit auseinander. Er erzählt, was die Faszination von Eva Perón ausmacht, warum sie von Gegnerinnen und Gegnern so gehasst wurde und welcher Mythos bis heute weiterlebt.

Prof. Dr. Ursula Prutsch unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der LMU München. Sie schrieb unter anderem eine Biographie über Eva Perón, die bei C.H. Beck erschienen ist.

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Plätze frei One Billion Rising 2021 - Tanz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen (C12010)

Sa. 06.02.2021 15:00 - 17:00 Uhr
Dozentin: Lilli Neumann

Die Stadt Gütersloh nimmt seit 2017 erneut an der weltweiten Kampagne „One Billion Rising – eine Milliarde erhebt sich!“ teil. Gemeinsam wollen wir uns am Freitag, 14. Februar 2020 am Rathaus versammeln und mit einem Tanz ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen.
One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen und für die Gleichstellung der Geschlechter. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ (auf Englisch „one billion“) deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt wird.
Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt aufzurufen.
Die Volkshochschule Gütersloh beteiligt sich in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frau und Mann der Stadt Gütersloh und „Sport & Ballett Neumann“ an der Aktion und bietet einen Tanz-Übungs-Termin in der Turnhalle der VHS an. Zum Lied „Break the Chain“ können unter fachlicher Anleitung von Lilli Neumann interessierte Mädchen, Frauen, Jungen und Männer die Tanzschritte erlernen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte Turnschuhe mitbringen.
Seien Sie am 14. Februar dabei! Setzen Sie mit uns gemeinsam ein Zeichen und erheben Sie sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!
In Gütersloh wird die Veranstaltung durch die Gleichstellungsstelle für Frau und Mann organisiert. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.onebillionrising.guetersloh.de

Plätze frei Klima, Umwelt und unsere Zukunft (C20107)

Mi. 10.02.2021 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Jean-Claude Muller

Der Ausdruck Anthropozän ist ein Vorschlag zur Benennung einer neuen geochronologischen Epoche: nämlich des Zeitalters, in dem der Mensch seit dem Beginn der industriellen Revolution zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Die bekanntesten Aspekte dieser neuen Epoche sind die globale Klimaerwärmung, das Massenaussterben von vielen Lebensarten, Übernutzung oder Verlust zur Verfügung stehender Ressourcen (fossile Energie, Mineralien, Böden, Weltmeere, Wasser). Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst der Einfluss des Menschen auf die Erde exponentiell (Kohlendioxid in der Atmosphäre, steigende Oberflächentemperatur, Versauerung der Meere). Die Frage stellt sich: Wie viele von uns verträgt die Erde? Wir werden immer mehr. Die Ansprüche der Menschen steigen. Aber die Ressourcen schrumpfen. Und wenn wir tatsächlich unter 2 Grad Celsius globale Erwärmung bleiben wollen, müssten die weltweiten Emissionen sofort und drastisch sinken. Das ist aber nicht in Sicht.
Was können wir tun? Ist die Welt zu retten? Das Anthropozän ist jetzt an einem Punkt angekommen, an dem immer mehr Menschen begreifen, dass es so nicht weitergeht. Hoher Energieverbrauch, Technik und mehr Wissen in den Industrieländern haben Wohlstand, Medizin und Bildung gebracht. Aber soziale Ungerechtigkeit und Armut in anderer Ländern treibt die Bevölkerungsexplosion immer weiter. Um diese Explosion zu stoppen, brauchen wir mehr ökonomische Entwicklung. Das bedeutet auch mehr Wachstum, was wiederum mehr Energiekonsum und Klimaerwärmung hervorbringt. Um diesen Teufelskreis zu brechen ist ein Kulturwandel notwendig. Dazu müsste sich die Zivilgesellschaft zu einer veränderten Kulturgesellschaft weiter entwickeln. Das Gegenkonzept zur Idee des Anthropozäns ist eine neue Humanökologie. Sie kann Wege zur kulturellen Erneuerung der Menschen aufweisen und gleichzeitig daran mitwirken, neue Strukturen und Grundfähigkeiten zu entwickeln, angesichts der Klima- und Umweltkatastrophe ein humanes Leben zu führen.
Eine Anmeldung bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.
Die Kursgebühr ist an der Tageskasse zu entrichten.