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Programm / Programm / Kultur / Kultur um halb vier
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Kurs abgeschlossen Rotterdam - Zentrum von Kunst und Architektur (D20108)

Mi. 09.02.2022 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Frank dDuwe

Rotterdam ist mit rund 650.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Niederlande und mit dem größten Seehafen einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Gleichzeitig zählt Rotterdam zu den bedeutendsten Kulturstandorten des Landes sowie zu den europäischen Großstädten, die die nachhaltigste Tradition im Verständnis moderner Baukultur haben, die immerhin bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Gegründet wurde die Stadt bereits 1230 als schnell aufstrebende Hafenstadt an einem Damm über den Fluss Rotte (heute nicht mehr wahrnehmbar). Während des Unabhängigkeitskrieges war der Hafen einer der wenigen mit freiem Zugang zum Meer. Auf die unaufhaltsame Expansion bis ins 20. Jahrhundert folgte mit der kriegsbedingten Zerstörung 1940 ein Rückschlag, den die Stadt ökonomisch als auch architektonisch und stadtplanerisch meistern musste. Heute ist der Hafen bedeutender und moderner denn je, und die städtebauliche Entwicklung hat seit den 1980er Jahren unter dem Einfluss renommierter Architekten (Rem Koolhaas u. a.) in Fachkreisen beispielhaften Vorbildcharakter erlangt. Rotterdam ist heute eine einzigartige urbane "Erlebniswelt" für Kunst und Kultur.

Kurs abgeschlossen Griechenland von Kreta zum Olymp (D20109)

Mi. 23.02.2022 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Wilhelm Döhrmann

Den Staat Griechenland gibt es erst seit 1830 und in den heutigen Grenzen erst seit 1947. 81% der Fläche sind Festland, der Rest besteht aus über 3000 Inseln, von denen nur 169 bewohnt sind. Dreiviertel des Festlandes sind gebirgig. Die Nutzung beschränkt sich daher auf schmale Küstenebenen sowie kleine Becken. Diese Kleinkammerung ist auch ein Grund dafür, dass sich nie ein großes Staatsgebilde entwickeln konnte. In der Antike gab es nur Stadtstaaten, wie z.B. Athen und Sparta, und danach war der Raum über 2000 Jahre unter fremder Herrschaft (römisches, byzantinisches, osmanisches Reich).
Auf Kreta bilden Landschaft, minoische Kultur und Wanderungen auf dem europäischen Fernwanderweg E 4 thematische Schwerpunkte. Nach einem historischen Rückblick beginnt die weitere Reise in Athen. Auf der Peloponnes wird dann neben den bekannten Orten wie Mykene, Epidauros und Olympia auch die Mani Halbinsel im Süden aufgesucht. Auf dem griechischen Festland geht es zunächst nach Delphi und dann in den Norden, u.a. Zagoria mit der Vikos-Schlucht und die Meteora-Klöster. Den Abschluss bildet die Besteigung des fast 3000 m hohen Olymps.

Kurs abgeschlossen Madeira: Ein subtropischer Garten Eden (D20111)

Mi. 23.03.2022 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Stefan Roggenbuck

Die Blumeninsel verzaubert ihre Gäste seit langem. Die Hauptstadt Funchal gleicht einem gigantischen Amphitheater mit Blick auf den Atlantik. Ein Abenteuer ist die Fahrt durch die vielen Tunnel und in die höher gelegenen Stadtteile. Steilküsten und Felsmassive umrahmen die Inseldörfer, die Bilderbuchcharakter haben. Seilbahnen überwinden große Höhenunterschiede. Das ganzjährig milde Klima macht aus Parks und Gärten exotische Oasen mit üppiger Vegetation. Einzigartige Wanderwege gibt es entlang der alten Bewässerungskanäle (Levadas) in den Lorbeerwäldern - UNESCO Weltnaturerbe. Die zahlreichen Gottes- und Herrenhäuser bieten reichlich Kultur- und Kunstgeschichte mit Keramikfliesen (Azulejos), Manuelinik und maurischem Mudejarstil. Und nicht zuletzt sind es die Menschen, die mit ihrer typisch portugiesischen Herzlichkeit beeindrucken. Doch das Paradies hat auch Schönheitsfehler, wie schon der berühmte US-Schriftsteller John dos Passos feststellte, dessen Vorfahren von Madeira stammen.