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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Generation 50+ / Seniorenuni
Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Generation 50+ / Seniorenuni


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Anmeldung auf Warteliste Seniorenuni an der Volkshochschule Gütersloh im Studienjahr 2017/2018 (Z18510)

Do. 21.09.2017 (09:30 - 13:00 Uhr) - Do. 07.06.2018
Dozentin: Monika Abel

Philosophie, Medizin, Kunst, Kultur-, Natur-, Literatur-, Rechts-, Wirtschafts-, Musik- und Geschichtswissenschaften bilden den inhaltlichen Rahmen eines akademisch orientierten Studienganges für Senioren an der Volkshochschule Gütersloh. In Vorlesungen werden interessante Inhalte, aktuelle Forschungsergebnisse und prägnante Themen aus den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen im Sinne eines "Studiums generale" vorgestellt und diskutiert. In begleitenden Kolloquien können diese Inhalte und Kenntnisse vertieft werden.
Darüber hinaus regen Seminare zur aktiven Mitarbeit an, und eine Studienexkursion führt kurz vor dem Ende des Studienjahres nach Essen.
Im Laufe des Studiums besteht die Möglichkeit, dass sich die Studierenden eines ihnen persönlich wichtigen wissenschaftlichen Themas annehmen, das sie während der beiden Semester selbstständig alleine oder in einer Kleingruppe erarbeiten und am Ende des Studienjahres präsentieren.

Das Programm:
Vorlesungen und Kolloquien jeweils von 9.30-13.00 Uhr

Dies sind die Themen des Studienjahres 2016/2017:
Shakespeare in der Kunst
Der Flughafen Gütersloh von 1937-2013
"Noch ein Sommer intensives Schaffen"
Männerfiguren in moderner Literatur und Kunst
Grundlagen der Betriebswirtschaft
Weihnachtsmusik durch die Jahrhunderte
Identität aus Sicht der Philosophie
Kernfusion- unsere Sonne als Vorbild
Gewalt im Quran
Die Kunstgeschichte der Baukunst
Der Teufel und seine Engel
Evolution des Menschen
Studienexkursion nach Essen
Medienkompetenz
Kommunikation


Do., 06.10.2016



Do., 27.10.2016



Do., 10.11.2016



Do., 24.11.2016



Do., 08.12.2016



Do., 02.02.2017



Do., 16.02.2017



Do., 02.03.2017



Do.16.03.2017



Do., 30.03.2017



Do., 27.04.2017



Do., 11.05.2017


Do, 18.05.2017


Tagesexkursion:
Do.,
Monika Abel,
Exkursion zum

Do., Präsentationen der Studienarbeiten
Do., Zertifikatsübergabe

Seminare:

Kurs abgeschlossen Wie gerecht ist unsere Gesellschaft? (Z18510.1)

Do. 21.09.2017 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Kevin M. Dear

Gerechtigkeit ist heute wieder in aller Munde: Forderungen nach mehr 'sozialer Gerechtigkeit' sind nicht nur in praktisch allen Parteiprogrammen zu finden. Auch medial werden viele Faktoren diskutiert, wie es innerhalb unserer Gesellschaft und im europäischen Vergleich um die Gerechtigkeit bestellt ist.
Für die Philosophie stellt sich seit jeher die Frage, was genau damit gemeint sein könnte und welche Antworten die Philosophiegeschichte auf die Gerechtigkeitsfrage bereit hält. Um einer Leerformel zu entkommen, muss der Begriff der Gerechtigekit mit Inhalt gefüllt werden. Dies haben Philosophen wie Platon und Aristoteles genauso versucht, wie auch Vertreter gegenwärtiger philosophischer Debatten. Das Problem ist nur: lassen sich Gerechtigkeitsforderungen überhaupt intersubjektiv begründen und wenn ja, auf welche Weise? Oder sind sie nur Ausdruck eines diffusen Ungerechtigkeitsempfindens? Die Vorlesung versucht zwei Dinge deutlich zu machen: erstens worin genau die philosophische Perspektive auf Gerechtigkeit besteht und, zweitens, welche Kriterien sich erarbeiten lassen, um unsere Verhältnisse als eher gerecht bzw. eher ungerecht bewerten zu können.

Kurs abgeschlossen Gründe der Rechtsentwicklung in Europa (Z18510.2)

Do. 23.11.2017 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Thomas Schroedter

Ob die "Alternative für Deutschland" (AfD), die "Front National" in Frankreich, die "Freiheitliche Partei
Österreichs" (FPÖ) oder die "Goldene Morgenröte" in Griechenland: Rechtspopulistische, rassistische
und nationalistische Ideologien, Parteien und Denkansätze sind europaweit in den 2000er Jahren so
stark wie seit 1945 nicht mehr. Vor allem in Deutschland galten die Rechtsradikalen bis vor ein paar
Jahren als ein paar "ewig gestrige Spinner". Warum hat sich das geändert. Diese Entwicklung als
Reaktion auf eine ökonomisch soziale Krise unserer Gesellschaft greift als Erklärung zu kurz. In dieser
Vorlesung soll es darum gehen über diese Erklärungsansätze hinaus die Entwicklung zu dieser
Popularität zu beleuchten. Im Kolloquium soll dann auch der Frage nachgegangen werden, wie mit der
Verbreitung vor allem fremdenfeindlicher Einstellungen umgegangen werden sollte.

Kurs abgeschlossen Digitale Disruption und Transformation als Chance für das Land? (Z18510.3)

Do. 19.10.2017 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Wolfgang Harbaum

Die Digitalisierung ist derzeit das Fokusthema der deutschen Industrie. Kein anderes Thema wird derzeit in den Branchenmedien so intensiv behandelt wie die digitale Transformation. Dabei trifft diese Veränderung nicht nur die Industrie und den Handel - auch im privaten Umfeld und für die Gesellschaft an sich wird es Umbrüche mit vielen Veränderungen geben. Die Veränderungen beginnen derzeit noch schleichend, sie werden aber in den nächsten Jahren vehement an Fahrt aufnehmen und jeden treffen - im positiven und im negativen Sinne.
Mit der Vorlesung und der anschließenden Diskussion wollen wir die bekannten Techniken und Systeme der Transformation oder gar der Disruption erläutern und deren Wirkung auf unser Umfeld und die Gesellschaft herausstellen. Wie wirkt die Veränderung auf uns, und was sind unsere Chancen in Deutschland?

Kurs abgeschlossen Zwischen Cranach und Caravaggio (Z18510.4)

Do. 09.11.2017 09:30 - 13:00 Uhr
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider

"Judith heisst Judea (das ist) das Jüdisch volck / so eine keusche heilige Widwe ist / das ist / Gottes volck ist jmer eine verlassene Widwe / Aber doch keusch vnd heilig / vnd bleibt rein vnd heilig im wort Gottes / vnd rechtem Glauben".
In seiner deutschen Bibel beschäftigt sich Martin Luther intensiv mit dem Buch Judiths, deren Geschichte er im betreffenden Vorwort als Parabel deutet. Das Motiv der Witwe aus Bethulia erlebt in der Zeit der Reformation eine explosionsartige Blüte in der Bildenden Kunst, die sich mit der Gegenreformation mit ungebrochenem Schwung fortsetzt. Dabei differenziert sich die Darstellung von Judith und Holofernes in protestantischen und katholischen Ländern und wandelt deren Interpretation im Laufe der Generationen. Vor dem Hintergrund der Version von Martin Luther und im historischen Kontext seiner Kirchenreform wird die Entwicklung der Figur von Judith und der damit verbundenen Symbolik anhand von herausragenden Kunstwerken u.a. von Cranach dem Älteren, dem offiziellem Portraitisten Luthers, und Caravaggio, kontroverser Galionsfigur der gegenreformatorischen Malerei, illustriert.

Kurs abgeschlossen Wasser - Lebensspender und Konfliktursache (Z18510.5)

Do. 05.10.2017 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Wolfram Winnenburg

Wasser taucht in sämtlichen Bereichen des Lebens auf. Ohne Wasser auf der Erde gäbe es keine Pflanzen, keine Tiere und auch uns Menschen nicht. Wasser ist eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung von Leben auf unserem blauen Planeten. Wasser scheint in ausreichender Menge auf unserem Planeten vorhanden zu sein. Denn etwa drei Viertel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt.
Aber ein großes Problem für die auf der Erde lebenden Menschen ist, dass Wasser einerseits geografisch ungleichmäßig verteilt und andererseits der Anteil an sauberem Trinkwasser sehr gering ist. Das meiste auf der Erde vorkommende Wasser ist nämlich Salzwasser (98%); weitere 2% sind Eis- oder Grundwasser. Aber nur 0,1% davon ist Trinkwasser. Sauberes Trinkwasser ist jedoch eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung menschlicher Existenz. Wenn wir hier in Deutschland uns ein Glas mit Trinkwasser füllen, uns die Hände waschen oder die Toilette spülen, denken wir nur selten daran, dass andernorts Wassermangel zu Tod, Flucht und Umweltzerstörung führt. In einer globalisierten Welt wird der Konsum der einen sehr schnell zum Problem der anderen.

Kurs abgeschlossen Über Reichtum und Sittlichkeit in der bürgerlichen Gesellschaft (Z18510.6)

Do. 07.12.2017 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Björn Vedder

Georg Wilhelm Friedrich Hegel sagt in seiner Vorlesung über politische Philosophie, dass es auch "reichen Pöbel" gibt. Damit will er die besondere sittliche Verwahrlosung beschreiben, die sich seines Erachtens für manche Menschen daraus ergibt, dass sie in ihrem Wohl und Weh nicht oder nur kaum auf die Gesellschaft angewiesen sind, in der sie leben und um deren Zustand sie sich deshalb auch nicht besonders scheren. Für Hegel sind damit gravierende soziale Probleme verbunden. Wie ist dieser Befund genau zu verstehen? Besitzt er Aktualität? Und wie verhält sich die von Hegel konstatierte Krise der Sittlichkeit zu Problemen der modernen Finanzwelt? Gefragt wird auch danach, was die Kritik an Reichtum und Sittlichkeit eigentlich über den aussagt, der sie äußert, also das so genannte Bürgertum.
Quellen sind Texte von Hegel und Defoe, Balzac und Weber, Marx und Bourdieu und natürlich die aktuellen Erscheinungen des in Rede stehenden Typs.

Keine Internetanmeldung möglich Friedens- und Gewaltpotenzial der Religionen (Z18510.7)

Do. 01.02.2018 09:30 - 13:00 Uhr
Dozentin: Hamideh Mohagheghi

Religiöse Motive spielen im Zusammenhang kriegerischer Konflikte seit jeher eine wichtige Rolle. Gegenwärtig stehen vor allem destruktive Ausprägungen des Islam im Fokus. Fragen werden unter anderem sein, wie gefährlich Religionen sind, unter welchen Bedingungen religiöse Überzeugungen so aggressiv werden, dass sie gewalttätige Konflikte auslösen und anheizen und wie das Friedenspotenzial von Religionen zur Geltung gebracht werden kann?

Keine Internetanmeldung möglich Kammermusik (Z18510.8)

Do. 15.02.2018 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Thomas Sander

Eine musikalische Reise durch die Epochen Renaissance, Barock, Klassik, Romantik und Moderne mit Werken kammermusikalischer Besetzungen. Sonaten, Suiten, Fantasien u. a. von Komponisten wie Dowland, Bach, Haydn, Chopin, Brahms und Henze geben Aufschluss über die unterschiedlichen Techniken und musikalischen Ausdrucksmittel der jeweiligen Epoche. Mit zahlreichen Beispielen von DVD, CD und live am Klavier.

Keine Internetanmeldung möglich Vom Feind zum Freund: Deutschland und Frankreich zwischen 1949 und 1963 (Z18510.9)

Do. 01.03.2018 09:30 - 13:00 Uhr
Dozent: Dr. Reinhard Schreiner

Deutschland und Frankreich spielten in der europäischen Geschichte immer eine besondere Rolle. Obwohl die beiden Länder Jahrhunderte lang tief verfeindet und ihre Beziehungen durch die Verheerungen zweier Weltkriege einen Tiefpunkt erreicht hatten, entwickelten sie sich nach 1949 in wenigen Jahren zu einer Freundschaft, die der Elysée-Vertrag von 1963 besiegelte. Wie kam es zu dieser erstaunlichen Entwicklung? Dieser spannenden Frage soll im Vortrag nachgegangen werden. Männer wie Konrad Adenauer, Robert Schuman, Jean Monnet und Charles de Gaulle hatten schon früh erkannt, dass ohne Frankreich und Deutschland keine europäische Einigung möglich war. Die deutsch-französische Freundschaft ist bis heute für Europa unverzichtbar und der Kern jeder dauerhaften Friedenssicherung.



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