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Programm / Programm / Kultur / Kultur und Kunstgeschichte
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Keine Internetanmeldung möglich East Anglia (Z20105)

Mi. 06.12.2017 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Frank Duwe

East Anglia - das östliche England - zählt kulturhistorisch und landschaftlich zu den Geheimtipps für Bildungsreisende vom Kontinent. Gemeint sind die Grafschaften Norfolk, Suffolk, Essex und Cambridgeshire, die sich zwischen dem Mündungsgebiet des Great Ouse, des Wellands ("The Wash") sowie dem Mündungstrichter der Themse erstreckt. Historisch war dies das Gebiet, in dem nach der Besiedlung Britanniens durch die Angeln und Sachsen das erste Königreich der Ostangeln mit seinem Zentrum Norwich entstand. Dessen Souveränität wurde im Verlauf der Geschichte des Öfteren erschüttert. Aus East Anglia stammen auch die berühmten englischen Landschaftsmaler Gainsborough und Constable, die hier wichtige Lebensjahre verbrachten und Impulse für ihr Werk in den ostenglischen Landschaften erfuhren. Heute sind die oben erwähnten Grafschaften bedeutender Teil der englischen Kultur und Geschichte, wie zahlreiche kulturelle Denkmalbestände als Zeugen belegen, so z.B. die Kathedralen von Ely und Norwich, die Schlösser und Parks von Holkham und Blickling Hall, die traditionsreiche Universitätsstadt Cambridge und vieles mehr.

Keine Internetanmeldung möglich Edgar Degas (Z20108)

Mi. 07.03.2018 15:30 - 17:00 Uhr
Dozent: Dr. Frank Duwe

Die Stellung Edgar Degas innerhalb des französischen Impressionismus ist kunsthistorisch eine ganz besondere: Im Gegensatz zu anderen Impressionisten liegen die künstlerischen Interessen Degas‘ nicht auf der Landschaft, sondern eher auf den Sujets des Balletts, der Pferderennen, von Genres des Pariser Nachtleben sowie von Frauen in Boudoirs. Hinzu kommen des weiteren Porträts und Stadtlandschaften in kühnen perspektivischen Bildräumen. Exakte Linienführung und eine klar strukturierte Bildkomposition zeichnen das Werk von Degas aus, während die Auflösung der Konturen in flimmernde Farbräume - wie wir sie von Monet kennen - nicht zu seinen Themen zählt. Die Bildperspektivik wird durch ungewöhnliche Blickwinkel, die ihre Anregung teilweise durch die Fotografie erhalten haben könnten, von Degas für seine Zeit vollkommen neuartig definiert. Insofern hat er als Künstler neben Edouard Manet eine einzigartige und besondere Stellung innerhalb der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts, die gemeinhin als Impressionismus definiert wird.

Plätze frei Anleitungen zum Kunstverständnis (Z21000)

Mi. 27.09.2017 (19:00 - 20:30 Uhr) - Mi. 11.04.2018
Dozentin: Stephanie Paschke

Kunstbegriffe, Kunstgeschichte und Künstler einzuordnen und zu verstehen, ist eine komplizierte Angelegenheit. Mit ein paar grundlegenden Anleitungen lassen sich aber Epochen, Stilrichtungen und Werke von Künstlern leicht erkennen, unterscheiden, verstehen und interpretieren.

Stillleben - Wie betrachte und lese ich ein Stillleben?
Blumensträuße, Obstschalen, Mahlzeiten gehören zu den unbelebten Gegenständen, die seit der Antike von Künstlern in eigenständigen Werken dargestellt wurden. Seit dem Mittelalter galten diese Dinge jedoch als nicht mehr abbildungswürdig und wurden damit zur reinen Staffage degradiert. Erst im 17. Jahrhundert erkämpften sich die auf das Stillleben spezialisierten Künstler ihren Platz in der Kunstgeschichte zurück. Wegzudenken sind die wunderschönen ruhigen Werke, die besonders akkurat von den Niederländern ausgeführt wurden, heute längst nicht mehr.

Was ist eigentlich eine Ikone?
Das Wort Ikone kann sowohl "Kultbild" als auch "Ebenbild" bedeuten und wird längst nicht mehr nur für die Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen verwendet. Ikonen sind Bildnisse einer Kultur, besonders aber sakraler Sinnträger menschlichen Wirkens und Gestaltens. Inspiriert wurde die Ikonenmalerei oftmals von verschiedenen Personen aus der Bibel. Ikonenmalereien sind zu finden in der orthodoxen Kirche, aber auch in der heutigen Zeit in der Pop-Kultur.

Ist das Barock oder eher nicht? Woran erkenne ich eigentlich die Barockarchitektur?
Sie stehen vor einem berühmten Bauwerk und möchten wissen, aus welcher Architekturepoche es stammt. An welchen Merkmalen lässt sich das erkennen?
Die Epoche des Barock wird am besten durch den Begriff charakterisiert, von dem er abstammt: das italienische Wort "barocco" bezeichnet eine unregelmäßig geformte Perle. Vielschichtige, überbordende, ausgeschmückte Darstellungen mit Bewegungsmotiven in der Bildstruktur entsprechen dieser Bezeichnung genauso wie dem Lebensgefühl der damaligen Zeit. Ein sinnorientierter Mensch stand im Mittelpunkt, üppige Lebensbejahung bildete dabei immer auch einen Kontrast zu dem Bewusstsein der Vergänglichkeit und einer Todessehnsucht. Dies alles findet man in der Architektur.

"Brücke" habe ich schon einmal gehört. Aber wer oder was verbirgt sich eigentlich hinter der "Brücke"?

1905 wird in Dresden der erste expressionistische Künstlerverein gegründet. Die Gründer dieses Vereins sind die Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff, die sich alle als Künstler und Autodiktaten verstanden.
Die Idee zum Namen der Gruppe ging dabei vermutlich auf Friedrich Nietzsches Buch "Also
sprach Zarathustra" zurück und soll ausdrücken, dass die Mitglieder der Gruppe kein spezieller Stil oder ein Programm verbindet. Die Künstlergruppe wollte als Verbindung dienen und sich als Brücke zwischen den verschieden Künstlern der modernen Kunst etablieren. Dennoch malten sie, da sie sich oftmals Modelle und Ateliers teilten, dieselben Motive und häufig auch in sehr ähnlicher Weise.

Postmoderne - Ist das Kunst? Oder: Was muss ich wissen, um Kunst der Gegenwart zu verstehen?

Der Begriff "Postmoderne" bzw. "Nachmoderne" ist eine noch immer viel diskutierte Bezeichnung zur Bestimmung und Benennung von gegenwärtigen Strömungen in der Kunst und. Diese Strömungen gingen von der Architektur aus, vor allem von der Architektur, die seit den 70er Jahren entstanden ist. Die Postmoderne umfasst sehr vielfältige Kunstrichtungen, die auf zeitkritische und moderne Gesellschaftsbedingungen zurückzuführen sind.

Götter in der Kunst - Wo tauchen sie auf und welche Bedeutungen haben sie in der Kunstgeschichte und Gegenwart?

Zeus, Athena, Mars und Dionysos. Die griechischen und römischen Götter tauchen in der Malerei und Architektur gerne als Sinnbild oder direkt als Teil einer Sage auf, die erzählt wird. Gerade im Zeitalter des Barock wird die Sagen- und Götterwelt zu einem festen Bestandteil der Kunst und ist seitdem nicht mehr aus dem Themenkanon wegzudenken. Vieles ist für uns heute selbstverständlich, doch gibt es Aspekte, auf die sich ein genauerer Blick lohnt, gerade um ältere Kunstwerke besser deuten zu können.

Anmeldung möglich Gemeinsam Kunst und Kultur erleben (Z21100)

Mi. 04.10.2017 (10:00 - 15:15 Uhr) - Mi. 11.04.2018
Dozentin: Angelika Kirchhoff

Suchen Sie persönliche Erfahrungen mit Kreativität, Kunst und kulturellen Themen? Möchten Sie gemeinsam mit Gleichgesinnten Ausstellungen, Museen, Theater, Literaturveranstaltungen, Opern, Künstler und Kunstschaffende besuchen und erleben?
Wer zusammen mit anderen Kultur genießt und sich in diesem Bereich engagiert, betreibt aktiv Kulturarbeit, entwickelt und hält über dieses Engagement soziale Kontakte. Allerdings: Kultur zu erleben und zu organisieren will gelernt sein.
Dieser Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 12 Monaten. Er umfasst 6 praxisorientierte Seminarveranstaltungen (ganztägig), in denen unterschiedliche Kulturbereiche (Theater, Fotografie, Malerei, Musik, Literatur, Schauspiel, Klassische Musik) vorgestellt und erlebt werden, sowie 6 Tage, die in der Form einer Arbeitsgemeinschaft von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter Anleitung selbst vorbereitet und durchgeführt werden. Geplant werden können zum Beispiel gemeinsame Besuche von regionalen Ausstellungen oder Aufführungen, eigene Workshops oder Präsentationen.

Plätze frei "Luther. 1917 bis heute" - Sonderausstellung zum 500. Reformationsjubiläum (Z22010)

Fr. 29.09.2017 09:00 - ca. 19:00 Uhr
Dozentin: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch

Der einstige Augustinermönch Martin Luther (1483-1546) hat als theologischer Urheber der Reformation maßgeblich den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit mitgeprägt. Schon zu Lebzeiten eine Legende, wurde er zu einer facettenreichen und nicht immer unumstrittenen Schicksals- und Kultfigur und gilt bis heute als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten deutscher Geistes-, Kultur- und Theologiegeschichte.
Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt die Stiftung Kloster Dalheim im Rahmen einer Sonderausstellung unter dem Titel "Luther. 1917 bis heute" im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur zu einer anregenden Zeitreise durch die jüngsten 100 Jahre deutscher Geschichte mit dem Reformator ein. Rund 300 Exponate aus der Zeit der Reformation bis hin zu Luther-Devotionalien der letzten 100 Jahre dokumentieren in eindrucksvoller Weise einen steten Wandel des Lutherbilds als Spiegel seiner Zeit. So erscheint Luther im Kriegsjahr 1917 an vorderster Front als Nationalheld des Kaiserreichs (sein Choral "Ein feste Burg" wird zur Durchhalteparole für die Soldaten im Ersten Weltkrieg). 15 Jahre später vereinnahmen die Nationalsozialisten Luthers feindselige Haltung gegenüber Juden und machen ihn zum Protagonisten der politischen Propaganda. Die SED-Diktatur versuchte nach einem Wandel des Bildes vom "Fürstenknecht" und "Bauernverräter" den Reformator als ersten Revolutionär zu stilisieren. In der bundesdeutschen Gegenwart tritt Luther vornehmlich als Verkörperung gesellschaftlicher Tugenden auf: als Schöpfer der deutschen Sprache, als Vater der Volksbildung und als Mann der Freiheit und Zivilcourage - wenngleich auch die Moderne zu zeittypischen Wahrnehmungen neigt und Luther zum "Popstar" in der Bildenden Kunst, in Literatur, Film und Musical werden lässt.
Anmeldung bis zum 15.09.2017
Programm:
9.00 Uhr Abfahrt VHS-Haus, Hohenzollernstraße 43, 33330 Gütersloh
11.00 Uhr gemeinsamer Besuch der Sonderausstellung "Luther. 1917 bis heute" inkl. Führung
Nach dem gemeinsamen Museumsbesuch mit Führung besteht die Gelegenheit zum individuellen Vertiefen der Luther-Ausstellung, dem Besuch der Dauerausstellungen zur Geschichte der klösterlichen Kultur und der Besichtigung der gesamten Klosteranlage sowie einem Mittagessen im Klosterwirtshaus.
17.00 Uhr Rückfahrt nach Gütersloh
Programmänderungen vorbehalten.
Leistungen:
Fahrt im modernen Reisebus
Eintritt und Führung Sonderausstellung "Luther. 1917 bis heute"
Reiseleitung: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch, Romanistin/Kunsthistorikerin

Rücktrittsbedingungen für Tagesfahrten:
Absagen sind bis spätestens 2 Wochen vor dem Veranstaltungstag möglich. Danach betragen die Stornokosten 100%. Stellt der/die Absagende selbst eine Ersatzperson, entfallen die Stornokosten.

Plätze frei "Tintoretto - A Star was born" (Z22011)

Fr. 10.11.2017 08:30 - ca. 20.00 Uhr
Dozentin: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch

Neben Tizian und Veronese gilt der venezianische Maler Jacopo Robusti, gen. Tintoretto (1518/19-1576) mit seinem enormen Gesamtwerk von ca. 1.000, oft sehr großformatigen Bildern - das "Paradies" im Dogenpalast ist das größte Tafelbild der Welt - nicht nur als der Hauptvertreter und bedeutendste Maler der italienischen Spätrenaissance: Orientiert an den Großen seiner Zeit (Michelangelo, Raffael, Tizian) gab schon das manieristische Frühwerk Tintorettos durch unkonventionelle exzentrische Sujets und Malweisen der Renaissancemalerei eine neue, moderne und überaus gegenwärtige Wendung, so dass er schon zu Lebzeiten als der gewaltigste Geist galt, den die Malerei jemals hervorgebracht hat.
Anlässlich des 500. Geburtstages des Malergenies startet das Wallraf-Richartz-Museum als erstes Haus den internationalen Ausstellungsreigen und widmet sich unter dem Titel "Tintoretto - A Star was born" dem faszinierenden Frühwerk dieses führenden Malers Venedigs: Neben Zeichnungen, Skulpturen und Druckgrafiken präsentiert die hochkarätige Sonderausstellung weltberühmte religiöse, allegorische und erotische Gemälde und Porträts, deren unnachahmliche Erzählkunst Tintoretto bei Jean-Paul Sartre den Ehrentitel des "ersten Filmregisseurs" eintrug.
Getreu seinem Wahlspruch "Von Michelangelo die Zeichnung, von Tizian die Farbe" schuf der malwütige Tintoretto für Venedigs Kirchen und Paläste auf originäre Weise riesige Leinwände voller traumhafter Parallelwelten, allesamt charakterisiert durch einen völlig neuen bühnenhaften, fast dreidimensionalen Bildaufbau. Neben der Dynamisierung des Raums und einer Vorliebe für diagonale Figurenkompositionen zeichnet sich Tintorettos Stil durch eine begeisterte dramatische Gestaltung des Lichtes aus, ein hoch entwickeltes Helldunkel und aufblitzende Lichteffekte von beinahe dämonischem Schein - eine neue Sichtweise, die zweifelsohne einigen Errungenschaften in der Malerei des folgenden Jahrhunderts bereits vorausgeht.
Anmeldung bis zum 27.10.2017
Programm:
8.30 Uhr Abfahrt VHS-Haus, Hohenzollernstraße 43, 33330 Gütersloh
11.30 Uhr gemeinsamer Besuch der Sonderausstellung "Tintoretto - A Star was born" inkl. Führung
Nach dem gemeinsamen Museumsbesuch mit Führung besteht die Gelegenheit zum individuellen Vertiefen der Tintoretto-Ausstellung und dem Besuch der Dauerausstellungen von Meisterwerken der europäischen Kunst sowie einem Mittagessen im Museums-Restaurant/-Café.
17.30 Uhr Rückfahrt nach Gütersloh
Programmänderungen vorbehalten.
Leistungen:
Fahrt im modernen Reisebus
Eintritt und Führung Sonderausstellung "Tintoretto - A Star was born"
Reiseleitung: Dr. Regina Bredenbach-Rämsch, Romanistin/Kunsthistorikerin

Rücktrittsbedingungen für Tagesfahrten:
Absagen sind bis spätestens 2 Wochen vor dem Veranstaltungstag möglich. Danach betragen die Stornokosten 100%. Stellt der/die Absagende selbst eine Ersatzperson, entfallen die Stornokosten.