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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Philosophie und Religion
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Kurs abgeschlossen Philosophiecafé: Zur Wahrheit verpflichtet? (Y13005)

So. 05.02.2017 16:30 - 18:45 Uhr
Dozenten: Jan Koeckstadt, Kevin M. Dear, Dr. Andrea Reichenberger

Das öffentlich-rechtliche Fern-sehen wirbt derzeit mit dem Slogan "Fakten statt Fake-News". Falschmeldungen, Halbwahrheiten oder gar bewusst platzierte Lügen vor allem in sozialen Medien haben eine öffentliche Diskussion in Gang gebracht über die Beeinflussung der Demokratie, die Macht der Medien und die Frage, wieviel Wahrheit in der Politik stecken muss.
Dahinter stecken auch philosophische Fragenstellungen:
- Woher wissen wir eigentlich, was wahr und was falsch ist?
- Gibt es so etwas wie sichere Quellen des Wissens?
- Und welche Verantwortung trägt die Wissenschaft, welche tragen wir selbst bei der Wahrheitsfindung?

Lebensnah, konkret und lebendig soll die Form des Diskutierens im Philosophiecafé sein, so wie in seinen sokratischen Ursprüngen auf dem Marktplatz der Stadt. Ob die Auseinandersetzung in besinnlicher Form oder auch in "heißen" Wortgefechten ausgetragen wird, ob es um tagesaktuelle Themen oder um immer wieder auf der Tagesordnung stehende Fragen nach Sinn, Lebensorientierung oder Glück geht - stets steht das Selber-Denken im Mittelpunkt. Philosophische Fachkenntnisse sind nicht erforderlich, dafür aber die Bereitschaft, in anregender Atmosphäre einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf andere Gedanken zu kommen.
Die aktuellen Themen des Philosophiecafés entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder informieren Sie sich im Internet unter www.vhs-gt.de. Gerne senden wir Ihnen auch zu den einzelnen Terminen einen Newsletter mit einer persönlichen Einladung zu. Dazu hinterlassen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Postadresse in der Geschäftsstelle der VHS unter Tel. 822925.

Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig. Die Kursgebühr ist vor Ort bar zu entrichten.

Kurs abgeschlossen Philosophiecafé (Y13006)

So. 05.03.2017 16:30 - 18:45 Uhr
Dozenten: Jan Koeckstadt, Kevin M. Dear, Dr. Thomas Schroedter

Vom Philosophen Emanuel Lévinas (1906-1995) stammt die Überzeugung, dass das menschliche Ich erst dann seine "eigentliche Würde" erlangt, wenn es "Verantwortung für den anderen Menschen" übernimmt.
Heute scheint unsere Gesellschaft aber ebenso mitgeprägt durch die Angst vor dem Anderen.
- Aber wer oder was ist der oder die Andere?
- Wie konstruieren wir das Andere?
- Wann übernehmen wir Verantwortung, wann leitet uns sogar ein Vernichtungswille?
Das Eigene, das Andere und das Fremde werden gesellschaftlich immer neu ausgehandelt.

Lebensnah, konkret und lebendig soll die Form des Diskutierens im Philosophiecafé sein, so wie in seinen sokratischen Ursprüngen auf dem Marktplatz der Stadt. Ob die Auseinandersetzung in besinnlicher Form oder auch in "heißen" Wortgefechten ausgetragen wird, ob es um tagesaktuelle Themen oder um immer wieder auf der Tagesordnung stehende Fragen nach Sinn, Lebensorientierung oder Glück geht - stets steht das Selber-Denken im Mittelpunkt. Philosophische Fachkenntnisse sind nicht erforderlich, dafür aber die Bereitschaft, in anregender Atmosphäre einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf andere Gedanken zu kommen.
Die aktuellen Themen des Philosophiecafés entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder informieren Sie sich im Internet unter www.vhs-gt.de. Gerne senden wir Ihnen auch zu den einzelnen Terminen einen Newsletter mit einer persönlichen Einladung zu. Dazu hinterlassen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Postadresse in der Geschäftsstelle der VHS unter Tel. 822925.

Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig. Die Kursgebühr ist vor Ort bar zu entrichten.

Kurs abgeschlossen Philosophiecafé (Y13007)

So. 02.04.2017 16:30 - 18:45 Uhr
Dozenten: Jan Koeckstadt, Kevin M. Dear, Michael Kempkes

Thema des Philosophiecafés sind dieses Mal philosophische Fragestellungen und Probleme im
Zusammenhang mit dem Recht. Die Rechtsphilosophie fragt grundsätzlich danach, was eigentlich Rechtsnormen sind, wozu sie dienen und was eine gute, vielleicht sogar eine gerechte Rechtsordnung ausmachen könnte. Dabei stehen vor allem Begründungsfragen im Vordergrund, die die Jurisprudenz womöglich anders beurteilt als die Philosophie. Neben Recht und Gesetz werden Begriffe wie Schuld, Strafe und Freiheit thematisiert, um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen Blickwinkel zu erörtern.

Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig. Die Kursgebühr ist vor Ort bar zu entrichten.

Kurs abgeschlossen Martin Luther und sein Werk: 500 Jahre Protestantismus (Y13022)

Mo. 06.02.2017 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Peter Leifeld

Eine zeitgeschichtliche und religionssoziologische Wanderung erklärt die Reformation von ihren Anfängen bis hinein in die Gegenwart unter folgenden Aspekten:
- Europa, die alte römische Kirche und die Herausforderungen durch neue Ideen
- Die Reformation in Deutschland: Aufbruch, Widerspruch und Umbruch
- Die Reformationen in Europa: vielfältig, blutig-radikal und alternativ
- Zwischen Krieg und Frieden im 17. und 18. Jahrhundert: Der Protestantismus gewinnt an Profil.
- Die evangelischen Kirche im 20. und 21. Jahrhundert: Wohin geht die Reise?

Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig. Die Kursgebühr ist vor Ort bar zu entrichten.

Kurs abgeschlossen Atheismus - eine neue Religion? (Y13025)

Mo. 08.05.2017 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Peter Leifeld

Was macht eine Religion aus?
Was sagt die Soziologie?
Wann wird Religion gefährlich?
Wenn Gott lediglich ein Konstrukt des Menschen ist?
Warum braucht der Mensch einen Glauben?
Was meinen wir, wenn wir "Gott" sagen?
Die "Anti-Gott-Fraktion" geht seit einigen Jahren auf breiter Front gegen die "Religion" vor. So im Jahr 2007 der Oxforder Evolutionsbiologe Richard Dawkins in seinem Buch "Der Gotteswahn". In seinem leidenschaftlichen Plädoyer stellt er bestehende Weltbilder grundsätzlich in Frage und zieht mit (einseitig) rational-wissenschaftlicher Vernunft gegen jede "Religion" zu Felde, vor allem gegen monotheistische Religionsformen.
Der in die USA eingewanderte Brite Christopher Hitchens schlägt mit seinem Buch "God is not Great" in dieselbe Kerbe, wenn auch eloquenter und weniger aggressiv dogmatisch. Doch auch er wird nicht müde, die Kerngehalte der monotheistischen Religionen, insbesondere des Christentums, als groben Unsinn und gemein-gefährlich zu brandmarken.
In Deutschland hat im selben Jahr Hans-Jürgen Wolf sein provokatives Buch "Handbuch der Kirchenkritik" vorgelegt. Hinter ihm ist der Bund der deutschen Atheisten zu vermuten. Auf 1200 Seiten rechnet er leidenschaftlich mit der Religion im Allgemeinen und dem Christen-tum im Besonderen ab.
Ihre gemeinsame Erkenntnis: Religion deformiert die Persönlichkeit, entmündigt und macht lebensunfähig, geistig steril, dumm und intolerant.
- Wie kann angesichts dieser Polarisierung ein Dialog zwischen Gottesleugnern und Gottesverehrern aussehen?
- Wie kann man heute das Gottesbild der jüdisch-christlichen Tradition vertreten?
- Was muss man wissen, um mitreden zu können?
Vorgestellt werden Herkunft, Entstehungsgeschichte und Gestalt atheistischer Strömungen der Moderne, die in Denkmustern des Materialismus, des Determinismus, des Darwinismus und in der Philosophie der Aufklärung über Nietzsche bis zum heutigen Nihilismus ganz unterschiedliche Begründung findet. Dagegen werden zentrale Elemente eines modernen christlichen Gottesbildes aufgezeigt.