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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

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Kurs abgeschlossen Jüdisches Leben in Dorf und Stadt Gütersloh (D11520)

So. 19.09.2021 14:00 - 15:30 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

Die wechselvolle Geschichte der Gütersloher jüdischen Gemeinde steht im Mittelpunkt dieses Stadtrundgangs. An ausgesuchten Orten wird gezeigt, welche Bedeutung die jüdischen Mitbürger*innen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben der Stadt besaßen, aber auch mit welchen brutalen Mitteln sie aus unserer Mitte ausgegrenzt, vertrieben und ermordet wurden.

Anmeldung möglich Meet a Jew - Triff jüdische Menschen! (D13075)

Di. 26.10.2021 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin:

Ressentiments entstehen gegenüber dem, was fremd ist. Das jüdische Leben in Deutschland ist für viele eine große Unbekannte. Das muss nicht so bleiben: Meet a Jew, das Begenungsprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland, möchte nichtjüdische und jüdische Menschen zusammenbringen.
Sie haben bei dem Treffen die Gelegenheit mit jüdischen Menschen über das aktuelle jüdische Leben in Deutschland zu sprechen. Sie gewinnen einen Einblick in ihren persönlichen Alltag, einen Überblick über die Vielfalt der jüdischen Identitäten und können fragen, was Sie schon immer wissen wollten. Die Begegnung lebt vom Austausch und der gegenseitigen Neugier der Teilnehmer*innen. Fragen zu allen Lebensbereichen sind möglich - von "Dürft ihr einen Cheeseburger essen?" über "Was macht ihr an Weihnachten?" und "Wie unterscheidet sich koscher von halal?"

Anmeldung möglich Synagogenführung (D13080)

Do. 04.11.2021 15:10 - 19:30 Uhr
Dozentin: Dr. Mariella Gronenthal

Nach 1945 ist keine jüdische Gemeinde in Gütersloh mehr entstanden. Die wenigen Gütersloher Juden und Jüdinnen besuchen heute die Synagoge in Bielefeld. Wie die meisten Synagogen in Deutschland ist auch diese nicht spontan besuchbar. Weil man aber vor Ort viel über den jüdischen Glauben und das lebendige jüdische Leben lernen kann, lohnt sich ein Besuch. Wir treffen uns am Gütersloher Hauptbahnhof und fahren gemeinsam zur Bielefelder Synagoge, erleben vor Ort eine Führung mit einem Mitglied der jüdischen Gemeinde und können alle unsere Fragen zum Raum und zur Gemeinde stellen. Anschließend fahren wir auch gemeinsam wieder nach Gütersloh zurück.

Regionalzug 15:18 Uhr ab Hauptbahnhof Gütersloh
Treffpunkt auf dem Gleis um 15:10 Uhr
Leistungen: Gruppenticket Deutsche Bahn (Regionalbahn), Eintritt und Führung Synagoge
Anmeldeschluss: 28.10.2021

Anmeldung möglich Neuer Antisemitismus - oder altbekanntes Lied in ewigem Remix? (D13090)

Di. 09.11.2021 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Sabine Plaumann-Wulfert

In dieser Veranstaltung geht es darum, auszuloten, in welchen Ausdrucksformen sich antisemitisches Verhalten aktuell in der Gesellschaft gestaltet. Wofür steht diese Aggressions- und Gewaltform und was kann ihr entgegengesetzt werden? Hat sich gar, in beredtem Schweigen als Kommunikationsform, eine Legitimationsbasis hierfür gebildet?
Der Blick wird - vor dem Hintergrund des inter- und intrakulturellen Aussöhnungsgedankens - ebenfalls sowohl auf die nationale als auch internationale Situation gelenkt.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit eines direkten Austausches mit der Referentin.

Plätze frei Jüdische Kunst I: Ecclesia und Synagoga - vhs@home (D22510)

Di. 05.10.2021 18:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider

Juden und Christen teilen mit dem Alten Testament einen großen Abschnitt der Bibel und damit wesentliche Glaubensinhalte, aber auch viele Geschichten, die immer wieder in den jeweiligen Illustrationen abgebildet werden. Der traditionsreichen Aufgeschlossenheit jüdischer Publikationen gegenüber figürlichen Darstellungen entspricht der wiederkehrende Bildersturm im Christentum. Was verbindet und was trennt wirklich die Kunst beider Kulturwelten?
Dieser Vortrag ist der erste Teil einer Reihe zur Geschichte der jüdischen Kunst im deutschsprachigen Raum.

Plätze frei Jüdische Kunst II: Von der Antike bis zum Mittelalter - vhs@home (D22520)

Di. 26.10.2021 18:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider

Wie waren die ältesten jüdischen Gemeinden in Deutschland gestellt? Gab es regionale Unterschiede in ihrer Behandlung? Was war das sog. Judenprivileg: Hatten Juden gegenüber anderen Bürgern mehr Rechte oder Pflichten? Wie entwickelte sich ihre Kunst in der Zeit von 4. bis zum 15. Jahrhundert? Welche Rolle spielten jüdische Themen im Bildprogramm der gotischen Kathedralen?
Dieser Vortrag ist der zweite Teil einer Reihe zur Geschichte der jüdischen Kunst im deutschsprachigen Raum.

Plätze frei Jüdische Kunst III: Von der frühen Neuzeit bis zur Moderne - vhs@home (D22530)

Di. 09.11.2021 18:00 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Donatella Chiancone-Schneider

Gab es ab der Renaissance mehr Integration und konstruktiven Austausch unter den deutschen Bürgern als früher? Entstanden in der Aufklärung neue Stereotype? Mit welchen Motiven beschäftigten sich angesagte jüdische Künstler um das 19. Jahrhundert? Haben jüdische Architekten der Moderne das Stadtbild deutscher Metropolen nachhaltig geprägt?
Dieser Vortrag ist der dritte und letzte Teil einer Reihe zur Geschichte der jüdischen Kunst im deutschsprachigen Raum.

Anmeldung möglich Jüdische Literatur (D23030)

Do. 02.12.2021 18:30 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Mariella Gronenthal

Haben Sie Lust, aus Anlass des Jubiläumsjahres jüdische Stimmen in der Literatur kennen zu lernen? Der Vortrag stellt eine kleine Auswahl an wichtigen jüdischen Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum vor. Diese werden anhand von zentralen Themen wie jüdischer Identität im Spannungsfeld von Religion und Nationalität oder dem Wandel jüdischer Lebenswirklichkeit in Deutschland seit 1900 diskuitiert. Im Anschluss freut sich die Referentin auf einen lebhaften Austausch über die Texte von Gabriele Tergit, Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Olga Grjasnowa, Juna Grossmann und Chaim Guski. Der Vortrag ist aus einem Lektürekurs an der VHS im Frühjahrssemester 2021 entstanden.

Plätze frei A1 (1) Hebräisch - Eine sprachlich-geschichtlich-kulturelle Einführung (D46600)

Do. 04.11.2021 (18:00 - 20:15 Uhr) - Sa. 06.11.2021
Dozent: Christian Fabritz

Warum wird im Himmel Hebräisch gesprochen? Nicht nur auf diese Frage soll die Antwort gefunden werden! Vielmehr wird es darum gehen, in eine andere (Sprach-)Welt einzusteigen: eine reizvolle Welt, in der mit anderen Zeichen von rechts nach links geschrieben wird, in der vieles anders ist und in der es auch in zwei Mal 3 Stunden viel Interessantes zu entdecken und auszuprobieren gibt. Dabei wird Fragen zum Judentum, zur Geschichte und zum modernen Israel nachgegangen. Auch Musik wird eine Rolle spielen.

Plätze frei Masematte - Münsters untergegangene Geheimsprache (D46620)

Fr. 12.11.2021 18:30 - 20:15 Uhr
Dozentin: Marion Lohoff-Börger

Meschugge, malochen, Stuss, Tinnef, Zaster oder Randale - das sind Masematte-Vokabeln, die der regionalen Sprachgebrauch kennt. Anders sieht es da mit "Wat schmust der Osnik?" oder "Beinahe mulo gedellt" aus.
In dieser Veranstaltung erfahren Sie mehr zu den soziokulturellen und linguistischen Hintergründen von Masematte. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Einfluss des Jiddischen auf diesen Dialekt. Und nach einer kleinen Pause erwartet Sie ein auf kreative und humorvolle Art vorgetragenes bekanntes Märchen in Masematte.