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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Philosophie und Religion
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Plätze frei Philosophiecafé (D13030)

Do. 02.06.2022 17:30 - 19:45 Uhr
Dozentin: Sabine Plaumann-Wulfert

Lebensnah, konkret und lebendig soll die Form des Diskutierens im Philosophiecafé sein, so wie in seinen sokratischen Ursprüngen auf dem Marktplatz der Stadt. Ob die Auseinandersetzung in besinnlicher Form oder auch in "heißen" Wortgefechten ausgetragen wird, ob es um tagesaktuelle Themen oder um immer wieder auf der Tagesordnung stehende Fragen nach Sinn, Lebensorientierung oder Glück geht - stets steht das Selber-Denken im Mittelpunkt. Philosophische Fachkenntnisse sind nicht erforderlich, dafür aber die Bereitschaft, in anregender Atmosphäre einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf andere Gedanken zu kommen.

Die aktuellen Themen des Philosophiecafés entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder informieren Sie sich im Internet unter www.vhs-gt.de.

Gerne senden wir Ihnen auch zu den einzelnen Terminen einen Newsletter mit einer persönlichen Einladung zu. Dazu hinterlassen Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Postadresse in der Geschäftsstelle der VHS unter Tel. 822925 oder unter vhs@guetersloh.de.

Eine vorherige Anmeldung bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist erforderlich.
Die Teilnehmergebühr ist an der Abendkasse zu entrichten.

Plätze frei Ethik der individuellen Lebensführung nach Aristoteles (D13050)

Do. 28.10.2021 (18:00 - 19:30 Uhr) - Do. 02.12.2021
Dozentin: Jürgen H. Wolf

Aristoteles hat am Ende der Geschichte der griechischen Polis ihr Prinzip, die Freiheit ihres Subjekts, des Polis-Bürgers, zum Begriff erhoben. (Günther Bien)
Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik sollen Ankerfunktion haben, einen Aufenthaltsort geben, von dem aus Gedankenreisen unternommen werden und zu dem man immer wieder zurückkehrt. Die praktische Philosophie des Aristoteles hat ihr Ziel nicht im Erkennen, sondern im Handeln, näherhin nicht im Gedankenleben der Expert*innen, sondern den Forderungen des Alltags, vor denen wir uns verantworten wollen.
Die Nikomachische Ethik gipfelt im Hymnus des bios theoretikos - eines Lebens, das uns in den Forderungen des Alltags allererst zu uns selbst kommen lässt: mit Beruf, mit Freunden, mit Eigentum, mit Genuß der schönen und Fliehen der häßlichen Dinge. Ziel ist ein Leben, das schön und gut ist. Sie ist außerdem keine Sozialethik. Es geht um Leitfäden, Ratschläge, Empfehlungen der individuellen Lebensführung. Aristoteles mithin liefert die Rezepte, mit allen Interventionsereignissen, die während des Prozesses auftreten können.

Plätze frei Ethik der individuellen Lebensführung nach Aristoteles (D13055)

Do. 03.02.2022 (18:00 - 19:30 Uhr) - Do. 10.03.2022
Dozentin: Jürgen H. Wolf

Aristoteles hat am Ende der Geschichte der griechischen Polis ihr Prinzip, die Freiheit ihres Subjekts, des Polis-Bürgers, zum Begriff erhoben. (Günther Bien)
Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik sollen Ankerfunktion haben, einen Aufenthaltsort geben, von dem aus Gedankenreisen unternommen werden und zu dem man immer wieder zurückkehrt. Die praktische Philosophie des Aristoteles hat ihr Ziel nicht im Erkennen, sondern im Handeln, näherhin nicht im Gedankenleben der Expert*innen, sondern den Forderungen des Alltags, vor denen wir uns verantworten wollen.
Die Nikomachische Ethik gipfelt im Hymnus des bios theoretikos - eines Lebens, das uns in den Forderungen des Alltags allererst zu uns selbst kommen lässt: mit Beruf, mit Freunden, mit Eigentum, mit Genuß der schönen und Fliehen der häßlichen Dinge. Ziel ist ein Leben, das schön und gut ist. Sie ist außerdem keine Sozialethik. Es geht um Leitfäden, Ratschläge, Empfehlungen der individuellen Lebensführung. Aristoteles mithin liefert die Rezepte, mit allen Interventionsereignissen, die während des Prozesses auftreten können.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Die Erziehung des Geschmacks (D13056)

Do. 21.10.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Ulrich Raullf

Spätestens wenn man bemerkt, wie sehr die sozialen Medien sich zu Paradiesen oder Höllen des Geschmacks entwickelt haben, in denen täglich tausendfach "Followers" ihre "Likes" vergeben oder verweigern, zerstreut sich der Verdacht, die Geschichte des Geschmacks sei beendet oder ein Gegenstand bloß antiquarischen Interesses.
Tatsächlich folgen wir, wenn wir uns vom Gefallen oder Missfallen leiten lassen, einer schnellen, instinktartig funktionierenden Steuerung, die alle Operationen der Vernunft unterläuft. Den Sinnen nah, dem Verstand fern, ist der Geschmack ein Schwererziehbarer, um den sich nach den Philosophen des 18. und den Formerziehern des 19. Jahrhunderts zunehmend Marktinstanzen gekümmert haben, deren Wirken neuerdings von Algorithmen und KI unterstützt wird.

Prof. Dr. Ulrich Raulff ist Historiker. Er war Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis 2018 war Raulff Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit Oktober 2018 ist er Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Ulrich Raulff wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse.

Anmeldung möglich Meet a Jew - Triff jüdische Menschen! (D13075)

Di. 26.10.2021 18:00 - 19:30 Uhr
Dozentin:

Ressentiments entstehen gegenüber dem, was fremd ist. Das jüdische Leben in Deutschland ist für viele eine große Unbekannte. Das muss nicht so bleiben: Meet a Jew, das Begenungsprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland, möchte nichtjüdische und jüdische Menschen zusammenbringen.
Sie haben bei dem Treffen die Gelegenheit mit jüdischen Menschen über das aktuelle jüdische Leben in Deutschland zu sprechen. Sie gewinnen einen Einblick in ihren persönlichen Alltag, einen Überblick über die Vielfalt der jüdischen Identitäten und können fragen, was Sie schon immer wissen wollten. Die Begegnung lebt vom Austausch und der gegenseitigen Neugier der Teilnehmer*innen. Fragen zu allen Lebensbereichen sind möglich - von "Dürft ihr einen Cheeseburger essen?" über "Was macht ihr an Weihnachten?" und "Wie unterscheidet sich koscher von halal?"

Anmeldung möglich Synagogenführung (D13080)

Do. 04.11.2021 15:10 - 19:30 Uhr
Dozentin: Dr. Mariella Gronenthal

Nach 1945 ist keine jüdische Gemeinde in Gütersloh mehr entstanden. Die wenigen Gütersloher Juden und Jüdinnen besuchen heute die Synagoge in Bielefeld. Wie die meisten Synagogen in Deutschland ist auch diese nicht spontan besuchbar. Weil man aber vor Ort viel über den jüdischen Glauben und das lebendige jüdische Leben lernen kann, lohnt sich ein Besuch. Wir treffen uns am Gütersloher Hauptbahnhof und fahren gemeinsam zur Bielefelder Synagoge, erleben vor Ort eine Führung mit einem Mitglied der jüdischen Gemeinde und können alle unsere Fragen zum Raum und zur Gemeinde stellen. Anschließend fahren wir auch gemeinsam wieder nach Gütersloh zurück.

Regionalzug 15:18 Uhr ab Hauptbahnhof Gütersloh
Treffpunkt auf dem Gleis um 15:10 Uhr
Leistungen: Gruppenticket Deutsche Bahn (Regionalbahn), Eintritt und Führung Synagoge
Anmeldeschluss: 28.10.2021

Anmeldung möglich Neuer Antisemitismus - oder altbekanntes Lied in ewigem Remix? (D13090)

Di. 09.11.2021 18:00 - 20:15 Uhr
Dozentin: Sabine Plaumann-Wulfert

In dieser Veranstaltung geht es darum, auszuloten, in welchen Ausdrucksformen sich antisemitisches Verhalten aktuell in der Gesellschaft gestaltet. Wofür steht diese Aggressions- und Gewaltform und was kann ihr entgegengesetzt werden? Hat sich gar, in beredtem Schweigen als Kommunikationsform, eine Legitimationsbasis hierfür gebildet?
Der Blick wird - vor dem Hintergrund des inter- und intrakulturellen Aussöhnungsgedankens - ebenfalls sowohl auf die nationale als auch internationale Situation gelenkt.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit eines direkten Austausches mit der Referentin.

Anmeldung möglich Jüdische Literatur (D23030)

Do. 02.12.2021 18:30 - 20:00 Uhr
Dozentin: Dr. Mariella Gronenthal

Haben Sie Lust, aus Anlass des Jubiläumsjahres jüdische Stimmen in der Literatur kennen zu lernen? Der Vortrag stellt eine kleine Auswahl an wichtigen jüdischen Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum vor. Diese werden anhand von zentralen Themen wie jüdischer Identität im Spannungsfeld von Religion und Nationalität oder dem Wandel jüdischer Lebenswirklichkeit in Deutschland seit 1900 diskuitiert. Im Anschluss freut sich die Referentin auf einen lebhaften Austausch über die Texte von Gabriele Tergit, Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Olga Grjasnowa, Juna Grossmann und Chaim Guski. Der Vortrag ist aus einem Lektürekurs an der VHS im Frühjahrssemester 2021 entstanden.



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