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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Stadtführungen und Geschichte
Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Stadtführungen und Geschichte

Kurs abgeschlossen Mit Eduard Castringius durch das Gütersloh von 1911 (Z11105)

Sa. 14.04.2018 17:00 Uhr - 19:15 Uhr Uhr
Dozent: Eckhard Möller

1912 trat Eduard Castringius als junger Lehrer für Deutsch, Latein und Griechisch an das Evangelisch Stiftische Gymnasium. Nach seinen mäßigen Prüfungsleistungen wusste er, dass das erste Jahr für seine berufliche Zukunft entscheidend sein würde. Daher wird er mit etwas flauem Gefühl im Magen am Gütersloher Bahnhof aus dem Zug gestiegen sein, um sich auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch bei Gymnasialdirektor Reinhold Nebert zu machen. Bei dem Weg über die Kökerstraße, Berliner Straße und Königstraße wird er bemerkt haben: Gütersloh ist zwar eine kleine und übersichtliche Stadt. Aber diese ist gerade dabei, sich zu verändern und ein städtisches Gesicht zu bekommen. Vielleicht wird er gehofft haben, in der aufstrebenden Stadt dauerhaft bleiben zu können. Der Stadtrundgang folgt den Spuren von Eduard Castringius im Jahr 1912 und zeigt auf, was er an Neuem gesehen und was sich seither verändert hat.
Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig.

Kurs abgeschlossen So lebten die Unternehmer (Z11106)

Sa. 09.06.2018 14:00 Uhr - 16:15 Uhr Uhr
Dozent: Eckhard Möller

Östlich der Eisenbahn in der Nachbarschaft des Gütersloher Stadtparks liegt das "Villenviertel", in dem bald nach der Wende zum 20. Jahrhundert die Gütersloher Unternehmer stattliche Wohnhäuser errichten ließen, die in großen, beinahe parkähnlichen, Gärten lagen. Die ersten Unternehmervillen entstanden aber an der Kirchstraße und an der Lindenstraße. Wie sich der Baustil in den Jahrzehnten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1920er-Jahre verändert hat und was Baustil und Raumkonzepte der Häuser über das Selbstverständnis der Bauherren aussagen, steht im Mittelpunkt dieses Rundgangs.
Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig.

Kurs abgeschlossen Gütersloh im Nationalsozialismus (Z11107)

Fr. 04.05.2018 18:00 - 20:15 Uhr
Dozent: Norbert Ellermann

Wo war in Gütersloh das Büro der NSDAP, wo das der freien Gewerkschaften, das am 2. Mai 1933 besetzt wurde? Welche Rolle hat die Polizei während des Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg gespielt? Welche jüdischen Geschäfte gab es? Wie sind die Pogrome gegen die jüdischen Bürger 1938 verlaufen? Diesen und anderen Fragen wird der Stadtrundgang nachgehen.

Eine Kursanmeldung ist nicht notwendig. Die Kursgebühr ist vor Ort bar zu entrichten.

Kurs abgeschlossen Führung durch den Stadtpark und den Botanischen Garten (Z11111)

Mi. 20.06.2018 17:00 - 18:30 Uhr
Dozentin: Daniela Toman

Der Stadtpark und Botanische Garten sind für viele Gütersloher Ausflugsziel Nummer eins. Er dient der Naherholung in der Mittagspause, ist Ort für Sonntagsspaziergänge, Kulisse für Brautpaare und deren optimale Hochzeitsfotos oder zur sportlichen Betätigung als Walkingstrecke. Der Stadtpark ist als eine der schönsten Anlagen der Region im Rahmen des Projektes Garten-Landschaft-OWL ausgewählt worden und mehrfach ausgezeichnet. Gut 170.000 Menschen besuchen ihn im Jahr und genießen die Vielfalt der Natur. 2000 wurden der Stadtpark und der Botanische Garten als schützenswertes Gesamtwerk in die Denkmalliste der Stadt Gütersloh aufgenommen.
Als Anfang des 20.Jahrhunderts die sogenannte Volksparkbewegung entstand gab es auch in Gütersloh Bürger, die sich um das Wohl ihrer Mitmenschen sorgten. Grund für die Entstehung der Volksparkbewegung waren die katastrophalen Wohn- und Lebensverhältnisse in den durch die Industrialisierung ständig wachsenden Städten. 1907 wurde von Gütersloher Stadtvätern die Anlage eines Stadtparks am südöstlichen Rand der Innenstadt beschlossen. Der Iserlohner Gartenarchitekt Friedrich Wilhelm Schoedder wurde mit Planung beauftragt. Es entstand ein landschaftlicher Park im Stil der Lennè- Meyerschen Schule. 1912 wurde Karl Rogge der erste Stadtgärtner. Er hatte an der englischen Botschaft in Südafrika gearbeitet und kam dort mit der englischen Reformgartenbewegung in Berührung. Der Garten wird dabei als erweiterter Wohnraum verstanden, mit Hecken und Zäunen schafft man Gartenräume. Karl Rogge gab mit seinen Arbeiten dem Botanischen Garten seine heutige Gestalt.
Lassen Sie sich in die Geschichte des Stadtparks und der Botanischen Garten entführen. Kommen Sie mit auf einen ca. 1,5 stündigen Rundgang und erleben die einzelnen Stationen mit viel wissenswerten Informationen.

Kurs abgeschlossen Der schwierige Weg der Deutschen zur freiheitlichen Demokratie (Z11200)

Do. 22.02.2018 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Jochen Dreier

Über 65 Jahre ist das GG der Bundesrepublik in Kraft!
So ungewöhnlich diese Erfolgsgeschichte ist, so langwierig war der Weg dorthin, voller Umwege, Rückschläge und Opfer. Die Werdegänge sollen von der Reformation bis zur Gegenwart durch 2 Vorträge in ihren wichtigsten Stationen nachgezeichnet werden.
Die unerwartete augenblickliche Bedrohung des Erreichten von innen und von außen fordert zugleich zu einer Orientierung auf. Ist er wieder da, der Geist der autoritären Gesellschaftsgestaltung, des exklusiven Nationalismus, der kleinräumigen Identitätssuche? Auch dies hat seine historischen Wurzeln. Antworten können allenfalls in Form von Szenarien gegeben werden.

Kurs abgeschlossen Der schwierige Weg der Deutschen zur freiheitlichen Demokratie (Z11201)

Do. 01.03.2018 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Jochen Dreier

Über 65 Jahre ist das GG der Bundesrepublik in Kraft!
So ungewöhnlich diese Erfolgsgeschichte ist, so langwierig war der Weg dorthin, voller Umwege, Rückschläge und Opfer. Die Werdegänge sollen von der Reformation bis zur Gegenwart durch 2 Vorträge in ihren wichtigsten Stationen nachgezeichnet werden.
Die unerwartete augenblickliche Bedrohung des Erreichten von innen und von außen fordert zugleich zu einer Orientierung auf. Ist er wieder da, der Geist der autoritären Gesellschaftsgestaltung, des exklusiven Nationalismus, der kleinräumigen Identitätssuche? Auch dies hat seine historischen Wurzeln. Antworten können allenfalls in Form von Szenarien gegeben werden.