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Erlebniswochen
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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Geschichte
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Keine Internetanmeldung möglich Zofia Zok - "Gefühlte Momente" (A10005)

So. 11.11.2018 (0:00 - 23:59 Uhr) - So. 16.12.2018
Dozentin: Zofia Zok

Das Zeigen von Gefühlen findet in der Malerei von Zofia Zok eine besondere Ausdrucksform. Ihre Bilder und Grafiken zeugen von bedeutsamen Momenten, einer tiefen Verbundenheit zur Heimat und den Beziehungen zu interessanten und ausdrucksstarken Menschen.
Zofia Zok hat in Polen Kunst studiert. Nach ihrem Studium in Breslau und Posen siedelte Zofia Zok 1985 nach Deutschland über. Hier arbeitet sie seitdem freiberuflich als bildende Künstlerin und Grafikerin sowie als Kunstpädagogin an der Volkshochschule. Ihre Werke sind zum größten Teil in Privatbesitz, nicht nur in Europa, sondern auch in den USA. Über ihre Kunst sagt sie selbst, dass diese ihr immer wieder zu neuer Kraft und Lebensfreude verhilft.

Keine Internetanmeldung möglich Der Krieg hat kein weibliches Gesicht (A10006)

Fr. 09.11.2018 19:00 - 20:45 Uhr
Dozentin: Joanna Stanecka

"Der Krieg hat kein weibliches Gesicht" ist ein Monodram nach den Texten der weißrussischen Autorin, Journalistin und Nobelpreisträgerin Swetlana A. Alexijewitsch.
Es ist eine erschütternde Sammlung von Erinnerungen junger Mädchen, die mit großer Begeisterung und Selbstaufgabe 1942 in den Krieg zogen, um ihre Heimat gegen die Nazis zu verteidigen. Die Existenz dieser Soldatinnen wurde von der kommunistischen Propaganda totgeschwiegen, da sie nicht in das Bild sowjetischer Helden passten: starke und hundertprozentige Sieger.
Die Frauen kamen zu der Überzeugung, dass es im Krieg keine Sieger oder Besiegte gibt und dass politisches Versagen zu dem Alptraum und der Hölle des Krieges führten.
Die Berichte der Feldköchinnen, Schützinnen, Sanitäterinnen, Panzerfahrerinnen und Fliegerinnen sind eine Chronik dieses und überhaupt jeden Krieges. Es sind einzigartige Dokumente, die jeder mündige Bürger kennen und jeder Politiker als tägliche Pflichtlektüre vor dem Schlafengehen lesen sollte!
Darüber hinaus sind die Erinnerungen voller Zärtlichkeit, Wärme und alltäglicher menschlicher Schwächen. Sie erzählen von Liebe, Freundschaft, Mut und heutzutage selten gewordener Loyalität.
In Zeiten weltweiter politischer Umwälzungen und dem Aufkommen unverantwortlicher Staatsmänner, die mit einem einzigen Wort in Jahren aufgebaute Bündnisse zunichtemachen können, ist dieses Monodram "Der Krieg hat kein weibliches Gesicht" ein lebendiges Mahnmal für heutige Generationen, was Krieg tatsächlich bedeutet und anrichten kann.
Die polnisch-stämmige Schauspielerin Joanna Stanecka bereitete diese Dokumente für die Bühne auf und macht daraus ein aufwühlendes und berührendes Ein-Frauen-Stück über die Unmenschlichkeit des Krieges.